01.11.2011 um 17:51 Uhr
Endlich bei(s)ßter!
Was gibt es Schöneres für einen jungen Leihspieler vom Hamburger SV sich in der zweiten Liga beim Spitzenreiter für höhere Aufgaben zu empfehlen? Exakt, rein gar nichts! Maximilian Beister mischt derzeit mit Fortuna Düsseldorf die „beste zweite Liga aller Zeiten" gehörig auf. Um die Eckpfeiler im Team Jens Langeneke, Andreas „Lumpi" Lambertz, Sascha Rösler und eben Maxi Beister hat Sportdirektor Wolf Werner mit seinem Coach Norbert Meier es verstanden, ein funktionierendes Team aufzubauen.
Der 21-jährige Shooting-Star gehört neben Sascha Rösler mittlerweile zu den wichtigsten Offensivkräften der Mannschaft. Doch seine rasche Entwicklung war so nicht vorhersehbar. In der letzten Saison konnte er sein Potenzial nie abrufen. Er agierte unglücklich auf der Außenbahn und hatte durch seine mangelnde Physis wenig Durchschlagskraft. Dazu kam, dass Coach Meier ihn häufig nur ab der 60. Minute einwechselte. Doch während der Sommerpause hat er hart an sich gearbeitet und sich somit einen Stammplatz erkämpft.
Seine fußballerischen Qualitäten sind unverkennbar. Besonders auffällig ist dabei, dass er eine sehr enge Ballführung hat und diese auch bei höchstem Tempo beibehalten kann. Er gehört zu den schnellsten Spielern der Liga und versteht es aus der Tiefe zu kommen, die Außenbahn entlangzulaufen und dann in „Robbenscher" Manier nach innen zu ziehen und eiskalt zu vollenden. Sieben Tore nach 13 Spielen sprechen eine eindeutige Sprache.
Im letzten Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt machte er seinen zweiten Doppelpack in dieser Saison und bewies mit einem genialen Pass in die Gasse auf Sascha Dum, dass er auch das Auge für den Mitspieler hat. Insgesamt war er an 9 weiteren Toren als Passgeber beteiligt.
Seine Leistung weckt seit einiger Zeit natürlich Begehrlichkeiten. Sein Heimatclub, der Hamburger SV, ließ dazu erst kürzlich verkünden, dass sie den Spieler nach der Leihe unbedingt zurück holen wollen. Die Fortuna wird daran wohl nichts ändern können. Beisters Marktwert wird derzeit auf 1,5 Millionen Euro taxiert. Der HSV ließe ihn aber unter 5 Millionen Euro nicht ziehen. Die klamme Fortuna muss daher Vereinen aus dem Ausland wie dem FC Fulham oder Ajax Amsterdam den Vorzug lassen. Doch noch erklärt sich der Hamburger Sportdirektor Frank Arnesen nicht gesprächsbereit.
Die Fortuna tritt am 20./21. Dezember im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund an. Wird das Spiel live in den öffentlich-rechtlichen Sendern ausgestrahlt, bietet sich für Maxi die Gelegenheit, sich in ganz Deutschland einen Namen zu machen. Im Prinzip kann für den Blondschopf nicht mehr viel schief gehen, denn: endlich bei(s)ßter.
Der 21-jährige Shooting-Star gehört neben Sascha Rösler mittlerweile zu den wichtigsten Offensivkräften der Mannschaft. Doch seine rasche Entwicklung war so nicht vorhersehbar. In der letzten Saison konnte er sein Potenzial nie abrufen. Er agierte unglücklich auf der Außenbahn und hatte durch seine mangelnde Physis wenig Durchschlagskraft. Dazu kam, dass Coach Meier ihn häufig nur ab der 60. Minute einwechselte. Doch während der Sommerpause hat er hart an sich gearbeitet und sich somit einen Stammplatz erkämpft.
Seine fußballerischen Qualitäten sind unverkennbar. Besonders auffällig ist dabei, dass er eine sehr enge Ballführung hat und diese auch bei höchstem Tempo beibehalten kann. Er gehört zu den schnellsten Spielern der Liga und versteht es aus der Tiefe zu kommen, die Außenbahn entlangzulaufen und dann in „Robbenscher" Manier nach innen zu ziehen und eiskalt zu vollenden. Sieben Tore nach 13 Spielen sprechen eine eindeutige Sprache.
Im letzten Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt machte er seinen zweiten Doppelpack in dieser Saison und bewies mit einem genialen Pass in die Gasse auf Sascha Dum, dass er auch das Auge für den Mitspieler hat. Insgesamt war er an 9 weiteren Toren als Passgeber beteiligt.
Seine Leistung weckt seit einiger Zeit natürlich Begehrlichkeiten. Sein Heimatclub, der Hamburger SV, ließ dazu erst kürzlich verkünden, dass sie den Spieler nach der Leihe unbedingt zurück holen wollen. Die Fortuna wird daran wohl nichts ändern können. Beisters Marktwert wird derzeit auf 1,5 Millionen Euro taxiert. Der HSV ließe ihn aber unter 5 Millionen Euro nicht ziehen. Die klamme Fortuna muss daher Vereinen aus dem Ausland wie dem FC Fulham oder Ajax Amsterdam den Vorzug lassen. Doch noch erklärt sich der Hamburger Sportdirektor Frank Arnesen nicht gesprächsbereit.
Die Fortuna tritt am 20./21. Dezember im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund an. Wird das Spiel live in den öffentlich-rechtlichen Sendern ausgestrahlt, bietet sich für Maxi die Gelegenheit, sich in ganz Deutschland einen Namen zu machen. Im Prinzip kann für den Blondschopf nicht mehr viel schief gehen, denn: endlich bei(s)ßter.
Aufrufe: 566 | Kommentare: 3 | Bewertungen: 4 | Erstellt:01.11.2011
ø 7.8
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
09.11.2011 | 09:07 Uhr
0
0
Colt :
@olinhothe10: Also ich sehe in Beister einen der überragenden Akteure in der 2ten Liga! Ein bisschen eigensinnigkeit gehört für einen Offensivspieler einfach dazu....zudem sind 9 Vorlagen in 14 Spielen eine sehr gute assist Quote, die vermuten lässt das er gar nicht soooo ein Ego zocker ist... Zumindest in den Spielen die ich vond er Fortuna gesehen habe ist er mir nicht negativ aufgefallen...
09.11.2011 | 10:58 Uhr
0
0
@olinhothe10: für einen Spieler, der etwas erreichen will gehört ein bisschen "Größenwahn" immer dazu, was mir beim Beister allerdings auch gar nicht soo aufgefallen ist!!
COMMUNITY LOGIN
SPOX - Twitter
Statistik




der Blog ist soweit ganz gut aber sehr knapp, und hätte ruhig nch ausführlicher sein können.