27.05.2008 um 16:52 Uhr
Eine Elf mit zwei Gesichtern
Vor dem 27.März hatte die Fußballwelt ein anderes Bild von der Schweiz im Kopf. Bei der WM 2006 hatte sich die Elf um Kapitän Alexander Frei einen Ruf erworben: Den eines Abwehrbollwerks. Sowohl in der Gruppenphase als auch im Achtelfinale kassierte man keinen einzigen Gegentreffer, schied aber dennoch im Elfmeterschießen aus - ein trauriger Rekord.
Doch am 27. März wurde das Gegenteil bewiesen: Das 0:4 gegen Deutschland war der Abschluss einer Serie, die vier Niederlagen hintereinander umfasste. Zuvor galten die Eidgenossen als Geheimfavorit auf den Titel, doch nun glauben nicht einmal die Fans selbst an den Titel. Als Gastgeber mussten sie keine Qualifikation spielen, sondern machten Freundschaftsspiele. Die Leistungen in diesen Partien waren sehr durchwachsen: Mal ein 1:1 gegen Argentinien, dann sogar ein 2:1 gegen Holland, die ersten drei Spiele wurden beachtenswerterweise zu null gewonnen - und dann Niederlagen gegen Japan, USA, Nigeria und eben Deutschland.
Ein sicherer Rückhalt: Diego Benaglio
Aber das Team ist eben noch sehr jung: Kein Spieler in der vorraussichtlichen Startelf ist schon 30.
Bereits im Tor ist ein junger Hüpfer: Diego Benaglio vom VfL Wolfsburg. In der Rückrunde hat er ja eindrucksvoll bewiesen, wozu er im Stande ist, ich muss also nichts mehr über seine Klasse sagen.
Der Leitwolf in der Abwehr , Philippe Senderos vom FC Arsenal, ist gerade einmal 23 Jahre alt. An ihm orientiert sich die Verteidigung, er verfügt schon über fünf Jahre Premier League- Erfahrung und kennt also alle Tricks . Daneben wird Mario Eggimann spielen, der nach dem Turnier zu Hannover 96 wechseln wird. Eggimann hat gerade einmal 5 Länderspiele vorzuweisen, spielte aber eine derartig starke Saison beim KSC, dass er nach dem Ausfall von Routinier Müller wohl einen Platz sicher haben dürfte. Linksverteidiger Ludovic Magnin ist mit 29 der Älteste im Team und sammelte schon mit Erfolg (2 Meisterschaften, 1 DFB-Pokal-Sieg) in der Bundesliga Erfahrung. Rechts wird Philipp Degen vom FC Liverpool agieren, auf den Coach Kuhn vertraut.
Davor wird eine Doppelsechs spielen, Gökhan Inler von Udinese Calcio und Gelson Fernandes von Manchester City (23/21), zwei hochtalentierte Youngster, werden dort spielen. Auch die beiden Flügelspieler Barrnetta (22) und Behrami (23) sind noch sehr jung, spielen aber dennoch schon bei großen Klubs, nämlich bei Leverkusen bzw. Lazio Rom.
Im Angriff stellen sich Frei und Streller so gut wie selbst auf, beide haben Bundesliga-Erfahrung.
Alexander Frei, der Kapitän und Torjäger der Schweiz
Fazit: Das Viertelfinale muss drin sein, denn Tschechiens Leistungsträger fehlen bzw. haben ein Formtief und die Türkei hat von der Qualität aus gesehen schon das Nachsehen. Gegen die Türken wird es ein hitziges Spiel werden, denn natürlich ist nach den Vorfällen bei dem Relegationsspiel zur WM '06 nicht gerade Freundschaft entstanden. Schon im Eröffnungsspiel wird man Tschechien ausschalten und so den Grundstein legen. In der K.O.-Runde wird dann die Mannschaft von einer Welle der Begeisterung getragen werden und es großen Mannschaften ganz schwer haben, aber ins Halbfinale wird es wohl nicht reichen.
Doch am 27. März wurde das Gegenteil bewiesen: Das 0:4 gegen Deutschland war der Abschluss einer Serie, die vier Niederlagen hintereinander umfasste. Zuvor galten die Eidgenossen als Geheimfavorit auf den Titel, doch nun glauben nicht einmal die Fans selbst an den Titel. Als Gastgeber mussten sie keine Qualifikation spielen, sondern machten Freundschaftsspiele. Die Leistungen in diesen Partien waren sehr durchwachsen: Mal ein 1:1 gegen Argentinien, dann sogar ein 2:1 gegen Holland, die ersten drei Spiele wurden beachtenswerterweise zu null gewonnen - und dann Niederlagen gegen Japan, USA, Nigeria und eben Deutschland.
Ein sicherer Rückhalt: Diego Benaglio
Aber das Team ist eben noch sehr jung: Kein Spieler in der vorraussichtlichen Startelf ist schon 30.
Bereits im Tor ist ein junger Hüpfer: Diego Benaglio vom VfL Wolfsburg. In der Rückrunde hat er ja eindrucksvoll bewiesen, wozu er im Stande ist, ich muss also nichts mehr über seine Klasse sagen.
Der Leitwolf in der Abwehr , Philippe Senderos vom FC Arsenal, ist gerade einmal 23 Jahre alt. An ihm orientiert sich die Verteidigung, er verfügt schon über fünf Jahre Premier League- Erfahrung und kennt also alle Tricks . Daneben wird Mario Eggimann spielen, der nach dem Turnier zu Hannover 96 wechseln wird. Eggimann hat gerade einmal 5 Länderspiele vorzuweisen, spielte aber eine derartig starke Saison beim KSC, dass er nach dem Ausfall von Routinier Müller wohl einen Platz sicher haben dürfte. Linksverteidiger Ludovic Magnin ist mit 29 der Älteste im Team und sammelte schon mit Erfolg (2 Meisterschaften, 1 DFB-Pokal-Sieg) in der Bundesliga Erfahrung. Rechts wird Philipp Degen vom FC Liverpool agieren, auf den Coach Kuhn vertraut.
Davor wird eine Doppelsechs spielen, Gökhan Inler von Udinese Calcio und Gelson Fernandes von Manchester City (23/21), zwei hochtalentierte Youngster, werden dort spielen. Auch die beiden Flügelspieler Barrnetta (22) und Behrami (23) sind noch sehr jung, spielen aber dennoch schon bei großen Klubs, nämlich bei Leverkusen bzw. Lazio Rom.
Im Angriff stellen sich Frei und Streller so gut wie selbst auf, beide haben Bundesliga-Erfahrung.
Alexander Frei, der Kapitän und Torjäger der Schweiz
Fazit: Das Viertelfinale muss drin sein, denn Tschechiens Leistungsträger fehlen bzw. haben ein Formtief und die Türkei hat von der Qualität aus gesehen schon das Nachsehen. Gegen die Türken wird es ein hitziges Spiel werden, denn natürlich ist nach den Vorfällen bei dem Relegationsspiel zur WM '06 nicht gerade Freundschaft entstanden. Schon im Eröffnungsspiel wird man Tschechien ausschalten und so den Grundstein legen. In der K.O.-Runde wird dann die Mannschaft von einer Welle der Begeisterung getragen werden und es großen Mannschaften ganz schwer haben, aber ins Halbfinale wird es wohl nicht reichen.
Aufrufe: 227 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 3 | Erstellt:27.05.2008
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