06.12.2007 um 15:17 Uhr
Die Zahlen zum Glück
9, 10, 24, 28, 39, 42. Superzahl 3.
Sieben Zahlen, aber nicht sieben irgendwelche Zahlen. Es sind die sieben Zahlen zu unheimlich viel Kohle, Schotter und Kies. Zu locker 43 Millionen Euro. Den 43 Millionen aus dem Lotto-Jackpot. Und es sind sieben Zahlen, bei denen man zu träumen anfängt. Was könnte man mit 43 Millionen wohl alles machen?
Als passionierter Kreisliga-Fußballer läge mir natürlich das Glück meiner Mannschaft am Herzen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn man einen echten Weltstar für sein Team verpflichtet? Glücklicherweise gibt es gerade einen Holländer, der Tore am Fließband schießt und dazu noch unglaublich wechselwillig ist. Und ob Spanien oder Südharz, schönes Wetter gibt es überall! Alleine die Schlagzeile „Van der Vaart führt SV Pöhlde in die Bezirksliga" wäre mir die Kohle wert. Und Sylvie könnte sich nebenbei beim „Schrägen" noch etwas dazuverdienen.
Vielleicht ist ja auch Jens Lehmann an einem Wechsel interessiert. Im Gegensatz zu Wolfsburg bietet der SV Pöhlde nämlich Fußball mit Tradition! Hier wird noch Gras gefressen, Bier getrunken und an der Seitenlinie mit Niveau gepöbelt. Unvergessen, wie es nach zwei Minute aus der Ultra-Kurve hieß. „Wenn ihr keinen Bock habt, dann sagt Bescheid. Dann können wir wieder nach Hause gehen, Kaffee trinken!" Das Problem für Lehmann wäre allerdings, dass er sich im Training gegen mich durchsetzten müsste. Ich persönlich halte das für schwer vorstellbar... Aber auch in der zweiten Mannschaft kann er ja die für die EM nötige Spielpraxis sammeln.
Man könnte natürlich auch in Steine statt in Beine investieren. Beim SV Wehen hat die schnieke 12.00-Mann-Brita-Arena nur rund acht Millionen gekostet. Kaum vorstellbar, in welche Dimensionen bei 43 Millionen die dann entstehende „Falke-Oderpark-Arena" vorstoßen könnte. Im Prinzip aber genau die richtige Größe, wenn man mit Van der Vaart in der Bezirksliga kickt!
Ärgerlich ist eigentlich nur, dass der Jackpot inzwischen geknackt wurde. Ohne, dass ich mitgespielt hätte. Leider. Damit wird es wohl zunächst nichts mit dem steilen Aufstieg des SV Pöhlde. Es sei denn, Sylvie findet wirklich Interesse am Job beim „Schrägen". Nächste Woche werde ich jedenfalls Lotto spielen gehen. Der Jackpott ist dann vielleicht nicht so prall gefüllt, aber für Lehmann dürfte es doch noch reichen Wenn er denn in der Zweiten kicken möchte. Aber für die EM würde er, glaube ich alles tun!
Glossar:
Pöhlde: Kleines, aber feines Dorf am südlichen Rand des Harzes mit 2.500 Einwohnern.
SV Pöhlde (kurz: SVP): Dort ansässiger Fußballverein, momentan in der Kreisliga Osterode spielend. Gelebte Tradition seit 1921.
Oderpark-Arena: Liebevoll als Arena betitelte Heimspielstätte des SVP. Ein Dorf-Sportplatz, nicht mehr und nicht weniger.
Ultra-Kurve des SVP: Durchschnittsalter ungefähr 60 Jahre, sitzt stets in Höhe der Mittellinie. Bei jedem Spiel anwesend, meist in Bierlaune. Stärke schwankend zwischen zwei und fünf Anwesenden.
Autohaus Falke: Die ortsansässige Autowerkstatt.
„Schräge": Ortsansässige Bierwirtschaft. Stammlokal des SVP nach Siegen und Niederlagen.
VfL Wolfsburg: Mausgrauer Bundesliga-Fußballverein in mausgrauer Stadt. Beides ohne Tradition.
Jens Lehmann: Torwart, momentan ohne Spielpraxis und bald ohne Perspektive.
Sieben Zahlen, aber nicht sieben irgendwelche Zahlen. Es sind die sieben Zahlen zu unheimlich viel Kohle, Schotter und Kies. Zu locker 43 Millionen Euro. Den 43 Millionen aus dem Lotto-Jackpot. Und es sind sieben Zahlen, bei denen man zu träumen anfängt. Was könnte man mit 43 Millionen wohl alles machen?
Als passionierter Kreisliga-Fußballer läge mir natürlich das Glück meiner Mannschaft am Herzen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn man einen echten Weltstar für sein Team verpflichtet? Glücklicherweise gibt es gerade einen Holländer, der Tore am Fließband schießt und dazu noch unglaublich wechselwillig ist. Und ob Spanien oder Südharz, schönes Wetter gibt es überall! Alleine die Schlagzeile „Van der Vaart führt SV Pöhlde in die Bezirksliga" wäre mir die Kohle wert. Und Sylvie könnte sich nebenbei beim „Schrägen" noch etwas dazuverdienen.
Vielleicht ist ja auch Jens Lehmann an einem Wechsel interessiert. Im Gegensatz zu Wolfsburg bietet der SV Pöhlde nämlich Fußball mit Tradition! Hier wird noch Gras gefressen, Bier getrunken und an der Seitenlinie mit Niveau gepöbelt. Unvergessen, wie es nach zwei Minute aus der Ultra-Kurve hieß. „Wenn ihr keinen Bock habt, dann sagt Bescheid. Dann können wir wieder nach Hause gehen, Kaffee trinken!" Das Problem für Lehmann wäre allerdings, dass er sich im Training gegen mich durchsetzten müsste. Ich persönlich halte das für schwer vorstellbar... Aber auch in der zweiten Mannschaft kann er ja die für die EM nötige Spielpraxis sammeln.
Man könnte natürlich auch in Steine statt in Beine investieren. Beim SV Wehen hat die schnieke 12.00-Mann-Brita-Arena nur rund acht Millionen gekostet. Kaum vorstellbar, in welche Dimensionen bei 43 Millionen die dann entstehende „Falke-Oderpark-Arena" vorstoßen könnte. Im Prinzip aber genau die richtige Größe, wenn man mit Van der Vaart in der Bezirksliga kickt!
Ärgerlich ist eigentlich nur, dass der Jackpot inzwischen geknackt wurde. Ohne, dass ich mitgespielt hätte. Leider. Damit wird es wohl zunächst nichts mit dem steilen Aufstieg des SV Pöhlde. Es sei denn, Sylvie findet wirklich Interesse am Job beim „Schrägen". Nächste Woche werde ich jedenfalls Lotto spielen gehen. Der Jackpott ist dann vielleicht nicht so prall gefüllt, aber für Lehmann dürfte es doch noch reichen Wenn er denn in der Zweiten kicken möchte. Aber für die EM würde er, glaube ich alles tun!
Glossar:
Pöhlde: Kleines, aber feines Dorf am südlichen Rand des Harzes mit 2.500 Einwohnern.
SV Pöhlde (kurz: SVP): Dort ansässiger Fußballverein, momentan in der Kreisliga Osterode spielend. Gelebte Tradition seit 1921.
Oderpark-Arena: Liebevoll als Arena betitelte Heimspielstätte des SVP. Ein Dorf-Sportplatz, nicht mehr und nicht weniger.
Ultra-Kurve des SVP: Durchschnittsalter ungefähr 60 Jahre, sitzt stets in Höhe der Mittellinie. Bei jedem Spiel anwesend, meist in Bierlaune. Stärke schwankend zwischen zwei und fünf Anwesenden.
Autohaus Falke: Die ortsansässige Autowerkstatt.
„Schräge": Ortsansässige Bierwirtschaft. Stammlokal des SVP nach Siegen und Niederlagen.
VfL Wolfsburg: Mausgrauer Bundesliga-Fußballverein in mausgrauer Stadt. Beides ohne Tradition.
Jens Lehmann: Torwart, momentan ohne Spielpraxis und bald ohne Perspektive.
Aufrufe: 1150 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 6 | Erstellt:06.12.2007
ø 9.8
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
07.12.2007 | 23:18 Uhr
0
0
ChristophKoechy : schönes Ding
Robbie Junge,habe wieder herzlich gelacht. Wenn der Rafa nicht kommt, geh du doch in den Sturm...
COMMUNITY LOGIN
SPOX - Twitter
Statistik



lg
in diesem Sinne