18.05.2011 um 01:52 Uhr
Die Sache mit der Relegation...
Die Relegation: Fluch oder Segen für den deutschen Fussball?
Die Saison 2010/2011 ist beendet und ganz Fussball-Deutschland befindet sich aktuell in einem Zustand der Trauer oder der Glückseligkeit. Ganz Fussball-Deutschland? Nein! Einige Deutsche Fangruppen hängen momentan irgendwo zwischen diesen beiden Gemütslagen. In Mönchengladbach, Bochum, Osnabrück und Dresden weiß man aktuell noch nicht ob man mit seinen Freunden bei einem guten Bier und der guten alten Stadionbratwurst anstoßen soll oder nicht, denn irgendwie ist die Saison nicht komplett beendet.
Gegen 17.20 Uhr tobte am Samstag die Imtech Arena in Hamburg . 57.000 Fans rasten vollkommen aus. Die einen sind froh, dass der HSV endlich die Saison beendet hat und die Gästefans bejubeln Platz 16, der nach dem Verlauf der Saison einem kleinen Wunder gleich kommt. Doch wie sehr darf man sich als Gladbach Fan freuen? Sekunden nach dem ersten Jubel sickert die Erkenntnis durch. "Relegation". Soll man sich nun freuen, dass man sie erreicht hat oder muss der Angstzustand, den man die letzten Wochen mit sich trug noch aufrechterhalten werden? Der Fussball-Fan an sich ist ja sehr abergläubisch so entscheiden sich manche dazu, sich nicht zu freuen und greifen auf Sätze wie: "Alles ist noch möglich." "Das muss man in der Relegation konzentriert angehen." "Relegation? Wir sind gar nicht abgestiegen?", zurück.
Nur einen Tag später sind die Fans vom Zweitligisten VFL Bochum in einer ähnlichen Situation. Doch anders als in Gladbach, wo man durch erreichen von Platz 16 noch eine letzte Chance erhält die 1. Bundesliga zu halten, ist man in Bochum hin- und hergerissen. Jubelschreie brechen aus den Fans heraus als der Abpfiff am letzten Spieltag ertönt. "Nie mehr Nie mehr Zweite Liga" schwappt einem wie eine Welle entgegen. Und auch hier setzt wenige Minuten später die Gewissheit ein, dass man noch ein paar Aufgaben zu erledigen hat.
Vor einigen Jahren hätte der 3. Platz noch den sofortigen Aufstieg ins Fussball-Oberhaus und damit ein Party-Marathon im Anschluss an den letzten Spieltag bedeutet. Doch durch die Einführung der Relegation muss man nun zunächst noch einen weiteren Stein aus dem Weg räumen. Es wirkt wie eine Art Einstellungstest den viele aus dem Berufsleben kennen. Nach dem Motto: "Beweise erst mal, dass du es wert bist hier zu spielen.", muss der VFL Bochum erst einmal einen 1. Ligisten bezwingen um den Aufstieg perfekt zu machen.
Was soll man also von dieser Relegation halten. Eines ist jedenfalls klar und wird sich wohl auch jährlich nicht ändern. Der Tabellen 16. der 1. Liga findet sie gut, während der Tabellen 3. der 2. Liga sie wohl gerne abschaffen möchte.
Ich habe mir jetzt in den letzten 3 Jahren so meine Gedanken über die Relegation gemacht und muss sagen, ich bin kein Freund dieser Prozedur. Irgendwie hat sich seit der Einführung aus irgendwelchen Gründen für mich die Bedeutung des letzten Spieltags zurückentwickelt. Gerne erinnere ich mich an die Saison 1998/1999 und den letzten Spieltag der an Dramatik kaum zu überbieten war. Die Teams Rostock, Frankfurt, Nürnberg, Freiburg und Stuttgart befanden sich alle noch in akuter Abstiegsgefahr. In den letzten 20 Minuten dieser Spiele fielen 9 Tore und die Fan-Lager der einzelnen Teams erlebten alle Gefühlsformen die bis zum damaligen Zeitpunkt bekannt waren.
Während in Frankfurt Jan-Aage Fjörtoft mit einem Übersteiger, in der letzten Minute, Andreas Reinke überwand und Frankfurt ins Glück schoss, scheiterte in Nürnberg Frank Baumann kurz vor Schluss an Richard Golz. Nürnberg und Frankfurt beendeten die Saison mit 37 Punkten und einem Torverhältnis von -10. Nur weil Frankfurt mehr Tore geschossen hatte, blieben sie in der Liga. Da stellt sich die Frage ob ein solch denkwürdiges Saisonfinale auch stattgefunden hätte, wenn alle 5 Mannschaften gewusst hätten, dass sie ja mit Platz 16 immernoch eine Chance haben in der Relegation die Klasse zu halten.
Wenn ich mir den Abstiegs- und Aufstiegskampf heute anschaue, will bei mir keine absolute Begeisterung aufkommen. Es ist schwer zu erklären aber irgendwie ist Fussball ein Sport bei dem es um alles oder nichts geht. In meinen Augen bevorzugt die Relegation stark das möglicherweise absteigende Team und stellt dem möglichen Aufsteiger noch ein Bein. Die Frage ist doch hier eigentlich nur: "Warum soll ein Team das 34 Spieltage Zeit hatte die Klasse zu halten noch eine Chance bekommen, während ein Teams das 34 Spieltage lang bewiesen hat, dass es einen Aufstieg verdient, sich noch durch die Relegation mühen muss?"
Die Saison 2010/2011 ist beendet und ganz Fussball-Deutschland befindet sich aktuell in einem Zustand der Trauer oder der Glückseligkeit. Ganz Fussball-Deutschland? Nein! Einige Deutsche Fangruppen hängen momentan irgendwo zwischen diesen beiden Gemütslagen. In Mönchengladbach, Bochum, Osnabrück und Dresden weiß man aktuell noch nicht ob man mit seinen Freunden bei einem guten Bier und der guten alten Stadionbratwurst anstoßen soll oder nicht, denn irgendwie ist die Saison nicht komplett beendet.
Gegen 17.20 Uhr tobte am Samstag die Imtech Arena in Hamburg . 57.000 Fans rasten vollkommen aus. Die einen sind froh, dass der HSV endlich die Saison beendet hat und die Gästefans bejubeln Platz 16, der nach dem Verlauf der Saison einem kleinen Wunder gleich kommt. Doch wie sehr darf man sich als Gladbach Fan freuen? Sekunden nach dem ersten Jubel sickert die Erkenntnis durch. "Relegation". Soll man sich nun freuen, dass man sie erreicht hat oder muss der Angstzustand, den man die letzten Wochen mit sich trug noch aufrechterhalten werden? Der Fussball-Fan an sich ist ja sehr abergläubisch so entscheiden sich manche dazu, sich nicht zu freuen und greifen auf Sätze wie: "Alles ist noch möglich." "Das muss man in der Relegation konzentriert angehen." "Relegation? Wir sind gar nicht abgestiegen?", zurück.
Nur einen Tag später sind die Fans vom Zweitligisten VFL Bochum in einer ähnlichen Situation. Doch anders als in Gladbach, wo man durch erreichen von Platz 16 noch eine letzte Chance erhält die 1. Bundesliga zu halten, ist man in Bochum hin- und hergerissen. Jubelschreie brechen aus den Fans heraus als der Abpfiff am letzten Spieltag ertönt. "Nie mehr Nie mehr Zweite Liga" schwappt einem wie eine Welle entgegen. Und auch hier setzt wenige Minuten später die Gewissheit ein, dass man noch ein paar Aufgaben zu erledigen hat.
Vor einigen Jahren hätte der 3. Platz noch den sofortigen Aufstieg ins Fussball-Oberhaus und damit ein Party-Marathon im Anschluss an den letzten Spieltag bedeutet. Doch durch die Einführung der Relegation muss man nun zunächst noch einen weiteren Stein aus dem Weg räumen. Es wirkt wie eine Art Einstellungstest den viele aus dem Berufsleben kennen. Nach dem Motto: "Beweise erst mal, dass du es wert bist hier zu spielen.", muss der VFL Bochum erst einmal einen 1. Ligisten bezwingen um den Aufstieg perfekt zu machen.
Was soll man also von dieser Relegation halten. Eines ist jedenfalls klar und wird sich wohl auch jährlich nicht ändern. Der Tabellen 16. der 1. Liga findet sie gut, während der Tabellen 3. der 2. Liga sie wohl gerne abschaffen möchte.
Ich habe mir jetzt in den letzten 3 Jahren so meine Gedanken über die Relegation gemacht und muss sagen, ich bin kein Freund dieser Prozedur. Irgendwie hat sich seit der Einführung aus irgendwelchen Gründen für mich die Bedeutung des letzten Spieltags zurückentwickelt. Gerne erinnere ich mich an die Saison 1998/1999 und den letzten Spieltag der an Dramatik kaum zu überbieten war. Die Teams Rostock, Frankfurt, Nürnberg, Freiburg und Stuttgart befanden sich alle noch in akuter Abstiegsgefahr. In den letzten 20 Minuten dieser Spiele fielen 9 Tore und die Fan-Lager der einzelnen Teams erlebten alle Gefühlsformen die bis zum damaligen Zeitpunkt bekannt waren.
Während in Frankfurt Jan-Aage Fjörtoft mit einem Übersteiger, in der letzten Minute, Andreas Reinke überwand und Frankfurt ins Glück schoss, scheiterte in Nürnberg Frank Baumann kurz vor Schluss an Richard Golz. Nürnberg und Frankfurt beendeten die Saison mit 37 Punkten und einem Torverhältnis von -10. Nur weil Frankfurt mehr Tore geschossen hatte, blieben sie in der Liga. Da stellt sich die Frage ob ein solch denkwürdiges Saisonfinale auch stattgefunden hätte, wenn alle 5 Mannschaften gewusst hätten, dass sie ja mit Platz 16 immernoch eine Chance haben in der Relegation die Klasse zu halten.
Wenn ich mir den Abstiegs- und Aufstiegskampf heute anschaue, will bei mir keine absolute Begeisterung aufkommen. Es ist schwer zu erklären aber irgendwie ist Fussball ein Sport bei dem es um alles oder nichts geht. In meinen Augen bevorzugt die Relegation stark das möglicherweise absteigende Team und stellt dem möglichen Aufsteiger noch ein Bein. Die Frage ist doch hier eigentlich nur: "Warum soll ein Team das 34 Spieltage Zeit hatte die Klasse zu halten noch eine Chance bekommen, während ein Teams das 34 Spieltage lang bewiesen hat, dass es einen Aufstieg verdient, sich noch durch die Relegation mühen muss?"
Aufrufe: 5078 | Kommentare: 21 | Bewertungen: 12 | Erstellt:18.05.2011
ø 7.9
KOMMENTARE
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18.05.2011 | 18:56 Uhr
+6
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BadBlue :
Aus sicht der Aufsteigenden Mannschaften ist die Relegation das letzte...Ich hoffe ja das diese Show bald wieder abgeschafft wird.
18.05.2011 | 19:06 Uhr
+1
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Einerseits würde ich dir zustimmen, dass die Relegation vor allem im psychologischen Sinne etwas die Dramatik raus nimmt und auch deinen Schlusssatz finde ich sehr interessant.
Auf der anderen Seite muss man natürlich anmerken, dass ein wie von dir geschildertes Finale auch möglich ist, wenn es die Relegation gibt. Auch wenn dieser Alles-oder-nichts-Charakter nicht mehr so stark ist. Aber vielleicht wollte man diesen auch bewusst raushalten, wobei die Einführung der Relegation doch eher andere Gründe hat(te).
Vielleicht muss man sagen, dass die Relegation in der Realität meistens die Spannung wohl wirklich etwas herausnimmt, aber die Möglichkeit - wenn auch meistens nur die theoretische Möglichkeit - von mehr Spannung enthält, weil es eben komplizierter ist und mehr Möglichkeiten gibt. Aber dieser eigentliche Vorteil wird eben durch dieses Psychologische aufgehoben.
18.05.2011 | 19:27 Uhr
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Maximbln :
Die Relegation hat aus meiner Sicht mehr wirtschaftliche als sportliche Gründe.Meiner Meinung nach gilt es möglichst flächendeckend Fussball zu präsentieren...
Erst die Saison..dann die Relegation...anschliessend ein paar Länderspiele...dann die WM der Frauen...danach die Quali für CL und EL...den hässlichen Efes Cup aus Antalya nicht zu vergessen..sicher hab ich was übersehen was noch dazu gehört..
Das PayTV, also Sky..lebt doch davon...den billigen Mist den sie sonst anbieten will doch keiner sehen...daher dieses "in die Breite" ziehen der saison...und dem Nachgeplänkel..wie auch immer man will..
Fakt ist; nichts verkauft sich in D besser als Fussball...okay..Sex vllt...aber das is eiun anderes einlochen..das zählt an der stelle nicht.
Zum sportlichen Hintergrund;
ich denk man kann das von zwei seiten sehen...klar ist der zweitligist im grunde erstmal benachteiligt...wenn man über Etat und so spricht...mental...also psychologisch gesehen ist der Zweitligist nach einer erfolgreichen Saison wesentlich stärker einzuschätzen als ein Erstligist nach einer Grottensaison...
ich würde mich momentan nicht zu einer Wette hinreissen lassen wer es diesmal macht...Frankfurt geht dermaßen am Stock...das is unfassbar nach der hinrunde...und bochum..naja...in den vergangenen spielen waren sie echt stark...ich seh da an sich nen vorteil für bochum...
Meine Meinung zum thema...ach ja...nich an rechtschreibfehlern aufhalten...

18.05.2011 | 19:40 Uhr
+1
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HauptstadtJimmy : Hmmm, Peppy...
ich kann dir nicht wirklich folgen. das gilt nicht für den ersten teil, welcher die gemütslage der betroffenen fans behandelt, aber gerade für den letzten absatz, welcher der einzige ist, über den man debattieren könnte. die dramatik war auch am letzten spieltag trotzdem gegeben. immerhin haben drei mannschaften gegen den direkten abstieg gespielt, bei entsprechender voraussetzung hätten es auch mehr sein können. ich sehe da keinen wirklichen unterschied zu abstiegskämpfen ohne relegationsmodus. in deinem fall sind deine präferenzen meiner meinung nach allein mit einer schönen erinnerung verbunden. genau wie heute hatten die entsprechenden teams die möglichkeit die gegen den abstieg und für den aufstieg benötigten plätze zu erreichen. und genau wie heute ist (lange) vor der saison nach welchen regeln gespielt wird. du tust ein bisschen so, als ob die beteiligten erst kurz davor von den entscheidungsspielen erfahren haben. bochum hatte 34 spieltage zeit einen der ersten beiden plätze zu belegen. haben sie nicht geschafft. nun haben sie die möglichkeit den aufstieg in zwei spielen zu verwirklichen. genauso geht es andersherum. gladbach hat entsprechend zeit gehabt, sich von den letzten beiden plätzen zu entfernen. haben sie geschafft. sie hatten auch die möglichkeit 15. zu werden. haben sie nicht geschafft, also müssen sie nun in diesen zwei spielen die klasse halten.in england spielen 3.-6. der championship den dritten aufsteiger aus. in meinen augen eine spur "unfairer". aber niemand beschwert sich, sondern lebt einfach damit. simples!
18.05.2011 | 20:44 Uhr
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fcnmuxi :
Ich find Relegation ist 'ne gute Sache. Der Bundesligist auf dem 16. Platz musste auch die ganze Saison gegen andere Bundesligisten spielen. Der 3. der zweiten Liga musste dagegen gegen andere Vereine aus der 2. Liga spielen. Ich finde das macht schon einen Unterschied. Von daher kann der Bundesligist durchaus ein höheres Niveau haben als der Zweitligist. Der Zweitligist kann einen immer noch vom Gegenteil überzeugen, wenn er es in der Relegation schafft. Immerhin gibt es 2 Spiele, was fairer ist, als ein Spiel, wo es dann nur auf 'nen guten Tag ankommt.Auch aus Nürnberger Sicht find ich Relegation gut. ;D Einmal ist der Club aufgestiegen mit Hilfe der Relegation, ein mal hat er den Abstieg verhindert.
Und auch für Gladbach freut es mich und ich drücke ihnen auch in der Relegation die Daumen. Was sie die letzten Wochen gezeigt haben war bundesligareif.
18.05.2011 | 21:13 Uhr
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was ist das denn bitte für ein Schwachsinn...3 Punkte sind in der ersten Liga mehr wert als in der zweiten Liga... da kann ich ja nur lachen!!!
Das ist ja eine Argumentation wie im Kindergarten...
18.05.2011 | 22:25 Uhr
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18.05.2011 | 22:38 Uhr
+2
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Der Verein aus der Liga darunter schuftet sich die ganze Spielzeit einen ab, damit man unter die ersten 3 kommt und muss schlimmstenfalls zusehen, wie in 2 Spielen alles zerbricht, weil die höherklassige Mannschaft ausnahmsweise mal gut spielt.
Hoffentlich schafft man den Mist schnell wieder ab.
18.05.2011 | 22:52 Uhr
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xperte84 :
ich bin auch CONTRA Relegation!Einem verdienten Aufsteiger wird hier der Zutritt zur Beletage verweigert während der Versager aus Liga 1 warum auch immer noch einmal eine Chance bekommt.
Dafür, dass seit Jahren was gefaselt wird von wg "die stärkste 2. Liga aller Zeiten" wurde dann mit diesem Relgations-Schwachsinn aber genau das falsche Signal gesetzt.
Meine Idee: wenn Relegation, dann 18. und 17. der 1. Liga direkt runter und 16. und 15. in die Relegation. Oder 16. ebenfalls direkt 2. Liga und nur 15. Relegation.
Es müssen auf jeden Fall mehr als 2 feste Plätze für Aufsteiger reserviert sein!!
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Um deine Beispiele aufzugreifen... Der "Aberglaube" sind hier nicht die Aussagen an sich, sondern die Tatsache, dass manche Fans aus Erfahrung (oder eben Aberglaube) eben eher tief zu stapeln, d.h. eben die Sachen realistisch sehen. Jedoch gibt es auch einige Fans die das Thema Relegation, so sie denn involviert sind, anders anpacken und auch nach außen hin es so darstellen, dass die eigene Mannschaft ja gar nicht verlieren kann, um somit Stärke zu demonstrieren.
Beispiel 2: Hier würde ich mich freuen, wenn du deine Aussage genauer erläutern könntest. Warum sind 3 Punkte in der 1. Liga mehr wert als die in der 2. Liga. Wenn dem so wäre bräuchten wir ja gar keinen Aufstieg und Abstieg mehr.
Und für sowas war der Blog gedacht, er soll zu einer Diskussion anregen, weil mich interessiert, was die Fans von der Relegation halten und wie Fans, die aktiv betroffen sind mit ihr umgehen.