02.03.2009 um 10:45 Uhr
Die Leiden des jungen W.
W.
Darf ich vorstellen. W. ist 19, macht eine Ausbildung zum Kfz-Meister und ist seit jeher Bayernfan. Aufgewachsen ist W. im Sauerland, einer kleinen Gemeinde mit nur 2500 Einwohnern.
Seit ein paar Wochen geht es W. gar nicht mehr gut, denn als aktiver Bayernfan weiß W. nicht so recht, ob er lachen oder weinen soll.
Damit ist W. sicherlich nicht allein zzt., aber das interessiert ihn weniger. Viel mehr versteht er nicht, warum denn sein Verein im DFB-Pokal Stuttgart dominiert und auseinandernimmt, Lissabon mit einer sagenumwobenenen Effizienz in seine Einzelteile zerlegt und diese Leistung einmal mehr nicht in den so grauen und tristen Ligaalltag rüberbringt.
Jürgen Klinsmann: „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr zwingend genug, das Ding zu machen. Dennoch sind wir nicht unzufrieden. Natürlich hätten wir gern einen Dreier mitgenommen, aber mit dem 0:0 nach Hause zu fahren, ist kein schlechtes Ergebnis, auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist. Es ist wichtig, dass wir mit einem Punkt hier wegfahren. Es wird ein Titelrennen bis zum letzten Spieltag. Natürlich würden wir gern ein paar Plätze weiter oben stehen. Aber wir sind dran, lassen nicht locker und hoffen, am 34. Spieltag oben zu stehen." (Quelle: http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/18742.php?fcb_sid=93cd1475fa32587d988124e9b09453aa)
Das wundert W., denn so sind seine Bayern 75 Minuten in Überzahl über den Platz gerannt und spielen 0:0 gegen ein Team, welches fast das selbe mannschaftliche Gefüge in der Vorsaison noch beherrscht und gedemütigt hatte.
Aber immerhin kein 5:2 wie im Hinspiel, das ist schön.
Doch es gibt Dinge, die W. nicht versteht:
Warum spielen die Bayern diese Saison so viel unerfolgreicher als letzte, wo doch die Mannschaft jetzt so eingespielt sein müsste und sich noch besser kennen müsste?
Wiegt der Abgang eines Oliver Kahn und eines Ottmar Hitzfeld tatsächlich so schwer?
Und wo ist der "Bayern-Dusel"? Und warum wird selbiger nicht erzwungen, bzw., warum kann selbiger nicht erzwungen werden?
W. rätselt und findet keine Antwort. Er mag den Verein sehr, auch Jürgen Klinsmann. Er hat sich sehr gefreut über seine Verpflichtung und jetzt wünscht er allen Beteiligten viel Erfolg und Glück, dass auch alle Seiten bald wieder ganz viel Grund zur Freude haben.
Hamit Altintop: „Wir sollten nicht auf die Tabelle schauen. Wir müssen einfach das umsetzen, was der Trainer von uns möchte. Vor allem müssen wir es wieder miteinander versuchen, auch mal dahin gehen, wo es weh tut. Wir sind zu zurückhaltend, zu lieb." (Quelle: http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/18742.php?fcb_sid=93cd1475fa32587d988124e9b09453aa)
Wenn W. am Ende der Saison auf die Tabelle schaut, hofft er doch sehr, das seine Bayern wieder Meister sind und alle Beteiligten was aus dieser so fragwürdig verlaufenden Saison (aus Bayern-Sicht) gelernt haben.
Viel Glück W.!
Darf ich vorstellen. W. ist 19, macht eine Ausbildung zum Kfz-Meister und ist seit jeher Bayernfan. Aufgewachsen ist W. im Sauerland, einer kleinen Gemeinde mit nur 2500 Einwohnern.
Seit ein paar Wochen geht es W. gar nicht mehr gut, denn als aktiver Bayernfan weiß W. nicht so recht, ob er lachen oder weinen soll.
Damit ist W. sicherlich nicht allein zzt., aber das interessiert ihn weniger. Viel mehr versteht er nicht, warum denn sein Verein im DFB-Pokal Stuttgart dominiert und auseinandernimmt, Lissabon mit einer sagenumwobenenen Effizienz in seine Einzelteile zerlegt und diese Leistung einmal mehr nicht in den so grauen und tristen Ligaalltag rüberbringt.
Jürgen Klinsmann: „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr zwingend genug, das Ding zu machen. Dennoch sind wir nicht unzufrieden. Natürlich hätten wir gern einen Dreier mitgenommen, aber mit dem 0:0 nach Hause zu fahren, ist kein schlechtes Ergebnis, auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist. Es ist wichtig, dass wir mit einem Punkt hier wegfahren. Es wird ein Titelrennen bis zum letzten Spieltag. Natürlich würden wir gern ein paar Plätze weiter oben stehen. Aber wir sind dran, lassen nicht locker und hoffen, am 34. Spieltag oben zu stehen." (Quelle: http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/18742.php?fcb_sid=93cd1475fa32587d988124e9b09453aa)
Das wundert W., denn so sind seine Bayern 75 Minuten in Überzahl über den Platz gerannt und spielen 0:0 gegen ein Team, welches fast das selbe mannschaftliche Gefüge in der Vorsaison noch beherrscht und gedemütigt hatte.
Aber immerhin kein 5:2 wie im Hinspiel, das ist schön.
Doch es gibt Dinge, die W. nicht versteht:
Warum spielen die Bayern diese Saison so viel unerfolgreicher als letzte, wo doch die Mannschaft jetzt so eingespielt sein müsste und sich noch besser kennen müsste?
Wiegt der Abgang eines Oliver Kahn und eines Ottmar Hitzfeld tatsächlich so schwer?
Und wo ist der "Bayern-Dusel"? Und warum wird selbiger nicht erzwungen, bzw., warum kann selbiger nicht erzwungen werden?
W. rätselt und findet keine Antwort. Er mag den Verein sehr, auch Jürgen Klinsmann. Er hat sich sehr gefreut über seine Verpflichtung und jetzt wünscht er allen Beteiligten viel Erfolg und Glück, dass auch alle Seiten bald wieder ganz viel Grund zur Freude haben.
Hamit Altintop: „Wir sollten nicht auf die Tabelle schauen. Wir müssen einfach das umsetzen, was der Trainer von uns möchte. Vor allem müssen wir es wieder miteinander versuchen, auch mal dahin gehen, wo es weh tut. Wir sind zu zurückhaltend, zu lieb." (Quelle: http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/18742.php?fcb_sid=93cd1475fa32587d988124e9b09453aa)
Wenn W. am Ende der Saison auf die Tabelle schaut, hofft er doch sehr, das seine Bayern wieder Meister sind und alle Beteiligten was aus dieser so fragwürdig verlaufenden Saison (aus Bayern-Sicht) gelernt haben.
Viel Glück W.!
Aufrufe: 491 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 0 | Erstellt:02.03.2009
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Die Meisterschaft ist spannend wie nie, und umso umkämpfter sie ist, für umso mehr Freude sorgt dann auch der Gewinn. Als Bayern-Fan hat man noch lange keinen Grund zum Verzweifeln.