17.05.2009 um 15:01 Uhr
Die Lachnummer der Liga
DFB Pokal,UEFA Cup und die Deutsche Meisterschaft alles innerhalb von 19 Tagen verspielt.
Wie konnte es dazu kommen? - Eine Analyse
Neuzugänge im Winter
In der Winterpause wurde völlig überraschend der Antreiber im Mittelfeld verkauft.Nigel de Jong ging für 19,5 Mio € zu Manchester City und man sah sich dringend gezwungen zu handeln.Hinzu kam der Mittelfußbruch von Bastian Reinhardt der bis dato in der Innenverteidigung gesetzt war und fiel bis zum Saisonende aus.
Als de Jong Nachfolger verpflichtete man Mickaël Tavares für 2 Mio € von Slavia Prag,welcher noch annähernd überzeugen konnte.Da es keine Hochkaräter zu einem angemessenen Preis auf dem Markt mehr gab füllte man den Kader mit durchschnittlichen Spielern auf.So lieh man sich Michael Gravgaard,Marcel Ndjeng,Albert Streit,Tomas Rincon und Khalid Sinouh aus.Gravgaard erlebte einen Katastrophenstart und hatte wenn auch unglücklich maßgeblichen Anteil an der Niederlage in Karlsruhe(2:3).Auch in anderen Spielen war er unsicher und ließ zu leicht den Gegenspieler an sich vorbei.Von den anderen Winterneuzugängen trat kaum einer in Erscheinung.Einzig Albert Streit bekam seine Chance nutzte sie aber nicht.Insgesamt lässt sich bei den Winterzugängen feststellen,dass man auf beim HSV auf die Breite setzte und nicht auf die Qualität der Spieler,diese aber so gut wie nicht nutzte da man die Spieler als nicht bundesligatauglich befand.Für drei Wettbewerbe hat dies nicht gereicht.
Es herrscht deshalb dringlich Handlungsbedarf in der Sommerpause.
Nur welcher ambitionierte Spieler möchte zu einem Verein der nächste Saison vielleicht nicht mal International dabei ist?
Spielweise/System
Offensivfussball wurde vor der Saison versprochen davon war nie was zu sehen.
Es gab wenige Spiel wo der HSV den Gegner beherrscht hat und wenn diese Dominanz auch in Tore umgemünzt hat.Die höchsten Siege waren nur welche mit höchstens zwei Toren Unterschied daraus resultiert auch die katastrophale Tordifferenz von 1 momentan und die mikrige Torausbeute von gerade mal 46 Toren.
Der HSV kann außerdem meistens nicht das Spiel machen sondern fühlt sich wohler wenn sie kontern können was aber auch nicht immer klappt da einfach der nötige Kreativspieler fehlt der auch mal durch eine Aktion das Spiel alleine entscheiden kann oder die Stürmer besser in Szene setzt.
Durchdachte Angriffe und auch das Kurzpassspiel fand in dieser Saison kaum statt .Zu sehr und vorallem zu oft setzte man auf lange Bälle in der Hoffnung dass sie in der Spitze ankommen.Ein Jarolim mag zwar ein guter Kämpfer sein aber seine Mitspieler nach vorne zu treiben dazu ist er einfach nicht fähig.Trochowski ist zwar aufgrund der Hinrunde zum Stamm der Nationalmannschaft geworden aber er spielt zu unkonstant und taucht vorallem in wichtigen Spielen ab zudem ist er nicht kreativ.
Aus dem Mittelfeld kommt auch kaum Unterstüzung ,sodass die Stürmer sich die Bälle immer selber holen müssen.
Aber nicht nur im Mittelfeld gibt es Defizite, es gibt sie in allen Mannschaftsteilen.Die Abwehr ist aufgrund der zahlreichen Umstellungen und Verletzungen jedesmal verunsichert und leistet sich vorallem individuelle Fehler.Die Torausbeute der Stürmer ist zu gering,klare Chancen werden meistens kläglich vergeben.Aber auch ein Frank Rost ist nicht mehr unantastbar.Seine Abschläge sind einfach viel zu überhastet und landen deshalb meistens beim Gegner und auch von Patzern bleibt er nicht verschont wenn diese auch gering sind.Auch muss man Kritik am System äußern.Die Doppel Sechs mit zwei Defensiven Mittelfeldspielern legt nahezu die komplette Offensive des HSV lahm,da diese Spieler komplett mit der Defensive und der Absicherung beschäftigt sind und nicht in der Lage sind sich in den Angriff einzuschalten bzw. ein Spiel aufzubauen.
Die Derby Wochen
Ein Knackpunkt im Kampf um die drei Titel war mit Sicherheit die vier Duelle gegen Bremen.Als erstes ging es los im DFB Pokal.Tim Wiese trug noch vor dem Spiel seinen Beitrag bei in dem er sagte "man müsse den HSV auf den Sack geben".Der HSV war von Beginn an verunsichert und schenkte die erste Halbzeit komplett weg auch ein Grund für das Ausscheiden.Der erste Titel war somit weg.Der UEFA-Cup blieb noch als zweite Chance.
Das zweite Duell ging dann an den HSV mit 1:0 wenn auch glücklich.Es folgten Kampfansagen Richtung Bremen von Jarolim und Trochowski.Aber außer leeren Phrasen kam auf dem Platz nichts.
Das entscheidende Duell ging dann wieder mal an Bremen mit 3:2 trotz Führung und der zweite Titel war somit auch weg.Blieb nur noch die Deutsche Meisterschaft und dort ging es ausgerechnet wieder gegen Bremen.Mit einer lustlosen Vorstellung ergab man sich einer Bremer B-Elf mit 0:2.Man sah in den Gesichtern der Spieler die Ratlosigkeit.Durch diese Niederlage rückte der Meistertitel in weiter ferne bis man nach einem 1:1 zu Hause gegen die Hertha auch die Meisterschaft endgültig verspielte.
Die Bremer Wochen waren der Genickbruch für den HSV und man war endgültig das Gespött der Liga.
Selbstüberschätzung
Dies trifft auf die meisten Spieler zu.Zu schnell gab man sich mit einem 1:0 zufrieden und dann wunderte man sich warum nur ein Unentschieden raussprang oder gar eine Niederlage.Ein typisches Muster war auch dieses.Man führte 2:0 war überlegen,hatte mehr Spielanteile schoss aber das Dritte Tor nicht.Der Gegner schießt das 2:1 und es beginnt wieder das große Zittern. Kein Spieler weiß nicht mehr wohin bloß mit dem Ball und jeder war verunsichert nur weil man wiedermal den Sack nicht zumachte.
12 Spiele in der Bundesliga wurden mit einem Tor Unterschied gewonnen, immer musste man bis zum Ende zittern.Spieler wie Trochowski posaunten laut in die Öffentlichkeit Phrasen wie "Ich bin Reif für ein Topteam" oder Jarolim mit Kampfansagen wie "wir müssen den Kampf annehmen" nur sieht man auf dem Platz nach solchen Aussagen nie etwas davon.
Auch die Aussagen eines Frank Rost "das war so ein Flatterball" kann man nicht gelten lassen um sich rauszureden für einen Fehler man muss auch zu diesen mal stehen.
Der Trainer
Nein Martin Jol hat sicher nicht die Hauptschuld an dieser Misere aber auch eine Teilschuld muss man ihm ankreiden.Vorallem falsche Aufstellungen und Auswechslungen wurden in den letzten Tagen immer wieder angesprochen.Was immernoch ein Rätsel bleibt ist sein Verhältnis zu Thiago Neves da bis heute immernoch nicht klar ist was wirklich vorgefallen ist.Er hat ihm nie wirklich eine Chance gegeben und lieber einen Pitroipa vorgezogen der ein schlechtes Spiel nach dem anderen ablieferte, was bis heute niemand verstehen kann.
Auch im DFB Pokal Halbfinale hat er aufgrund einiger falscher Aufstellungen eine Teilschuld an der Niederlage.Guerrero war schon in Istanbul auf der Spielmacherpositon auf verlorenem Posten aber er wurde wieder dort eingesetzt.Marcell Jansen ist der einzige der Dampf macht im Mittelfeld aber zu oft wurde er ohne Not in die Verteidigung verbannt.
Auch Jol muss an sich arbeiten.
Wie konnte es dazu kommen? - Eine Analyse
Neuzugänge im Winter
In der Winterpause wurde völlig überraschend der Antreiber im Mittelfeld verkauft.Nigel de Jong ging für 19,5 Mio € zu Manchester City und man sah sich dringend gezwungen zu handeln.Hinzu kam der Mittelfußbruch von Bastian Reinhardt der bis dato in der Innenverteidigung gesetzt war und fiel bis zum Saisonende aus.
Als de Jong Nachfolger verpflichtete man Mickaël Tavares für 2 Mio € von Slavia Prag,welcher noch annähernd überzeugen konnte.Da es keine Hochkaräter zu einem angemessenen Preis auf dem Markt mehr gab füllte man den Kader mit durchschnittlichen Spielern auf.So lieh man sich Michael Gravgaard,Marcel Ndjeng,Albert Streit,Tomas Rincon und Khalid Sinouh aus.Gravgaard erlebte einen Katastrophenstart und hatte wenn auch unglücklich maßgeblichen Anteil an der Niederlage in Karlsruhe(2:3).Auch in anderen Spielen war er unsicher und ließ zu leicht den Gegenspieler an sich vorbei.Von den anderen Winterneuzugängen trat kaum einer in Erscheinung.Einzig Albert Streit bekam seine Chance nutzte sie aber nicht.Insgesamt lässt sich bei den Winterzugängen feststellen,dass man auf beim HSV auf die Breite setzte und nicht auf die Qualität der Spieler,diese aber so gut wie nicht nutzte da man die Spieler als nicht bundesligatauglich befand.Für drei Wettbewerbe hat dies nicht gereicht.
Es herrscht deshalb dringlich Handlungsbedarf in der Sommerpause.
Nur welcher ambitionierte Spieler möchte zu einem Verein der nächste Saison vielleicht nicht mal International dabei ist?
Spielweise/System
Offensivfussball wurde vor der Saison versprochen davon war nie was zu sehen.
Es gab wenige Spiel wo der HSV den Gegner beherrscht hat und wenn diese Dominanz auch in Tore umgemünzt hat.Die höchsten Siege waren nur welche mit höchstens zwei Toren Unterschied daraus resultiert auch die katastrophale Tordifferenz von 1 momentan und die mikrige Torausbeute von gerade mal 46 Toren.
Der HSV kann außerdem meistens nicht das Spiel machen sondern fühlt sich wohler wenn sie kontern können was aber auch nicht immer klappt da einfach der nötige Kreativspieler fehlt der auch mal durch eine Aktion das Spiel alleine entscheiden kann oder die Stürmer besser in Szene setzt.
Durchdachte Angriffe und auch das Kurzpassspiel fand in dieser Saison kaum statt .Zu sehr und vorallem zu oft setzte man auf lange Bälle in der Hoffnung dass sie in der Spitze ankommen.Ein Jarolim mag zwar ein guter Kämpfer sein aber seine Mitspieler nach vorne zu treiben dazu ist er einfach nicht fähig.Trochowski ist zwar aufgrund der Hinrunde zum Stamm der Nationalmannschaft geworden aber er spielt zu unkonstant und taucht vorallem in wichtigen Spielen ab zudem ist er nicht kreativ.
Aus dem Mittelfeld kommt auch kaum Unterstüzung ,sodass die Stürmer sich die Bälle immer selber holen müssen.
Aber nicht nur im Mittelfeld gibt es Defizite, es gibt sie in allen Mannschaftsteilen.Die Abwehr ist aufgrund der zahlreichen Umstellungen und Verletzungen jedesmal verunsichert und leistet sich vorallem individuelle Fehler.Die Torausbeute der Stürmer ist zu gering,klare Chancen werden meistens kläglich vergeben.Aber auch ein Frank Rost ist nicht mehr unantastbar.Seine Abschläge sind einfach viel zu überhastet und landen deshalb meistens beim Gegner und auch von Patzern bleibt er nicht verschont wenn diese auch gering sind.Auch muss man Kritik am System äußern.Die Doppel Sechs mit zwei Defensiven Mittelfeldspielern legt nahezu die komplette Offensive des HSV lahm,da diese Spieler komplett mit der Defensive und der Absicherung beschäftigt sind und nicht in der Lage sind sich in den Angriff einzuschalten bzw. ein Spiel aufzubauen.
Die Derby Wochen
Ein Knackpunkt im Kampf um die drei Titel war mit Sicherheit die vier Duelle gegen Bremen.Als erstes ging es los im DFB Pokal.Tim Wiese trug noch vor dem Spiel seinen Beitrag bei in dem er sagte "man müsse den HSV auf den Sack geben".Der HSV war von Beginn an verunsichert und schenkte die erste Halbzeit komplett weg auch ein Grund für das Ausscheiden.Der erste Titel war somit weg.Der UEFA-Cup blieb noch als zweite Chance.
Das zweite Duell ging dann an den HSV mit 1:0 wenn auch glücklich.Es folgten Kampfansagen Richtung Bremen von Jarolim und Trochowski.Aber außer leeren Phrasen kam auf dem Platz nichts.
Das entscheidende Duell ging dann wieder mal an Bremen mit 3:2 trotz Führung und der zweite Titel war somit auch weg.Blieb nur noch die Deutsche Meisterschaft und dort ging es ausgerechnet wieder gegen Bremen.Mit einer lustlosen Vorstellung ergab man sich einer Bremer B-Elf mit 0:2.Man sah in den Gesichtern der Spieler die Ratlosigkeit.Durch diese Niederlage rückte der Meistertitel in weiter ferne bis man nach einem 1:1 zu Hause gegen die Hertha auch die Meisterschaft endgültig verspielte.
Die Bremer Wochen waren der Genickbruch für den HSV und man war endgültig das Gespött der Liga.
Selbstüberschätzung
Dies trifft auf die meisten Spieler zu.Zu schnell gab man sich mit einem 1:0 zufrieden und dann wunderte man sich warum nur ein Unentschieden raussprang oder gar eine Niederlage.Ein typisches Muster war auch dieses.Man führte 2:0 war überlegen,hatte mehr Spielanteile schoss aber das Dritte Tor nicht.Der Gegner schießt das 2:1 und es beginnt wieder das große Zittern. Kein Spieler weiß nicht mehr wohin bloß mit dem Ball und jeder war verunsichert nur weil man wiedermal den Sack nicht zumachte.
12 Spiele in der Bundesliga wurden mit einem Tor Unterschied gewonnen, immer musste man bis zum Ende zittern.Spieler wie Trochowski posaunten laut in die Öffentlichkeit Phrasen wie "Ich bin Reif für ein Topteam" oder Jarolim mit Kampfansagen wie "wir müssen den Kampf annehmen" nur sieht man auf dem Platz nach solchen Aussagen nie etwas davon.
Auch die Aussagen eines Frank Rost "das war so ein Flatterball" kann man nicht gelten lassen um sich rauszureden für einen Fehler man muss auch zu diesen mal stehen.
Der Trainer
Nein Martin Jol hat sicher nicht die Hauptschuld an dieser Misere aber auch eine Teilschuld muss man ihm ankreiden.Vorallem falsche Aufstellungen und Auswechslungen wurden in den letzten Tagen immer wieder angesprochen.Was immernoch ein Rätsel bleibt ist sein Verhältnis zu Thiago Neves da bis heute immernoch nicht klar ist was wirklich vorgefallen ist.Er hat ihm nie wirklich eine Chance gegeben und lieber einen Pitroipa vorgezogen der ein schlechtes Spiel nach dem anderen ablieferte, was bis heute niemand verstehen kann.
Auch im DFB Pokal Halbfinale hat er aufgrund einiger falscher Aufstellungen eine Teilschuld an der Niederlage.Guerrero war schon in Istanbul auf der Spielmacherpositon auf verlorenem Posten aber er wurde wieder dort eingesetzt.Marcell Jansen ist der einzige der Dampf macht im Mittelfeld aber zu oft wurde er ohne Not in die Verteidigung verbannt.
Auch Jol muss an sich arbeiten.
Aufrufe: 713 | Kommentare: 11 | Bewertungen: 4 | Erstellt:17.05.2009
ø 8.3
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
17.05.2009 | 16:18 Uhr
0
0
nexnet76 : Selbstüberschätzung
Man sollte realistisch bleiben: Spielerisch steht der HSV eigentlich jetzt dort, wo er hingehört. Wirklich begeisternden Fußball hat man selten gesehen. Im UEFA-Cup kam mit Bremen eigentlich der erste schwierige Gegner, und dann ist man halt ausgeschieden. Wer nun einem CL-Platz hinterher trauert, hat die Realität aus den Augen verloren.
17.05.2009 | 16:24 Uhr
0
0
DerDugen :
selbstüberschätzung?wenn man nach einem 1 und 2:0 nicht mehr viel nach vorne macht und lieber abwartet, ist das sicher keine überheblichkeit, sondern taktik.
17.05.2009 | 16:42 Uhr
0
0
mehrJO :
Taktik?Die ganze Zeit zittern ,dass man das Ding irgendwie nach Hause schaukelt zeugt nicht gerade von Taktik.Man führt 1:0 bekommt das 1:1 und weiß nicht mehr was man machen soll das gabs zu oft schon diese Saison und zeugt nicht von Taktik.
Sich hinten reinstellen und den Gegener immer und immer wieder ins Spiel kommen lassen und quasi um das Gegentor bettelt das ist teilweise unfassbar aber trotzdem lassen sie es immer zu!
Jarolim spielt seit seiner Vertragsverlängerung - einfach nett ausgedrückt nur noch Mist das kann doch kein Zufall sein
Man hätte auch was für die Tordifferenz tun können aber dies wurde ja versäumt und nein ich bin kein Erfolgsfan
.Ich stand immer hinter dem HSV auch in ganz dunklen Zeiten.
Schwere Zeiten - Trotzdem HSV
18.05.2009 | 13:24 Uhr
0
0
Schnorm :
Vielleicht ist es ganz gut wenn der HSV nächste Saison nicht in der Euroleague ist. Die Nettoeinnahmen, die man dort holen kann, fallen nicht so sehr ins Gewicht im Vergleich zu einer möglichen CL-Teilnahme. Da es wie man gesehen hat mit dem Kader für eine Dreifachbelastung nicht reicht, könnte man sich ohne Euroleague nächstes Jahr voll auf die Meisterschaft konzentrieren und vielleicht noch ein paar junge Spieler reifen lassen (z.B. Chrisantus). Wolfsburg hats vorgemacht.
18.05.2009 | 14:05 Uhr
0
0
mehrJO :
ja vielleicht tut es wirklich gut mal nicht international zu spielen-keine hohe Belastung
-mehr Regeneration
Es gibt viele Beispiele wo der Meister nicht international spielte
u.a.
Bremen 2003/2004
Stuttgart 2006/2007
ein van der Vaart ist auch zum HSV gekommen als die UEFA-Cup Teilnahme nicht mal sicher war
zuvor durfte man sich mit Gegnern wie Sigma ölmutz rumschlagen
18.05.2009 | 16:11 Uhr
0
0
Schnorm :
Eben. Ich glaube auch nicht, dass die Euroleague irgendeinen Star nach Hamburg lockt bzw. ein Ausschlusskriterium ist. Attraktiv ist die Euroleague doch erst nach dem Viertelfinale, davor tingelt man durch alle möglichen Provinzstädtchen Europas. Für ihre Nationalmannschaften oder größere Vereine können sich die Spieler auch in der Bundesliga empfehlen.
Vielleicht noch ein Wort zum Thema Taktik: ich glaube das defensiv orientierte Spiel des HSV hat sich während der Saison durchgesetzt, weil man schlichtweg Kräfte sparen wollte. Am Anfang der Saison, als die Kräfte noch frisch waren, wurde auch offensiv gespielt (z.B. gegen Bayern 2:2) und Rückstände verkraftet. Mit zunehmender Müdigkeit und Verletzungen hat man sich dann aufs Defensive beschränkt, weil offensives Spiel mit mehr Laufarbeit verbunden ist. Insofern muss ich sagen, dass der HSV über eine lange Zeit der Saison den Spagat zwischen Kräfte sparen und Punkte sammeln richtig gut gemeistert hat, wenn auch oftmals mit etwas Glück und wenig ansehnlichem Fußball. Leider scheint das Glück zum Ende der Saison aufgebraucht (Elfmeterschießen, Papierkugel, 1:1 gegen Hertha) und die Mannschaft wirklich aus dem letzten Loch zu pfeifen (sowohl körperlich als auch im kreativen Bereich)...
19.05.2009 | 10:00 Uhr
0
0
xxlhonk :
Ich finde es immer wieder verwunderlich, wie das Thema UEFA-Cup bzw EuroLeague behandelt wird.Für die Bayern (und viele andere) ist es der Cup der Verlierer.
Und Geld kann man damit auch kaum verdienen.
Warum also wollen alle unbedingt unter die erstenFünf?
Und warum spielen die meisten Teams dann, wenn sie sich qualifiziert haben und endlich Flutlichtspiele in großer EC-Atmo austragen, als ginge es um den Sparkassen-Cup der regionalen Sparkasse?
Wenn die Nummer nichts taugt, dann muss man sich doch auch kein Bein ausreissen, um da rein zu kommen, oder?
Generell gelten für mich folgende Punkte:
1. Es war eine überragende Saison, obwohl man drei Führungsspieler fast ersatzlos abgegeben hat
2. Man hat auch wirtschaftlich extrem viel erreicht
3. Die Hoffnung stirbt zuletzt
4. Würde ich mich, genau wie alle anderen wie Bolle freuen, wenn wir es dann doch noch schaffen sollten
5. Ist die Mannschaft in der Breite gut aufgestellt.
6. Man braucht dringend drei neue Führungsspieler. Einen Innenverteidiger, einen Mittelfeldspieler der ein Spiel auch führen kann und natürlich einen dritten Stürmer.
7. Täte eine Saison ohne EC vielleicht wirklich mal gut.
Aber wenn ich die Wahl habe zwischen einem EC-Spiel des HSV in der tiefsten moldawischen Provinz oder einem Spiel Hertha gegen Milan zu gucken, würde ich mich immer für den HSV entscheiden. Genau wie ihr.
8.SEID STOLZ AUF EURE MANNSCHAFT!
19.05.2009 | 20:15 Uhr
0
0
besser hätte ich es auch nicht sagen können.
Vincent und Nigel hätten nie gehen dürfen.
Beim DFB Spiel gegen Brömen habe ich vor dem Spiel noch zu meiner Freundin gesagt da stimmt was nicht mit der Aufstellung.
Nun denn sollten wir tatsächlich mal eine saison international aussetzen?damit wir am ende noch die Puste haben? Ich mags kaum aussprechen.........
19.05.2009 | 20:19 Uhr
0
0
17.05.2009 | 16:09 Uhr
VanNistelrooy17 :
aus meiner sicht bewegst du dich auf einem schmalen grad zwischen dem "leidenschaftlichen HSV-Fan" und dem "ERFOLGSFAN"! Klar ist gerade in den letzten Wochen sehr viel in die Brüche gegangen aber plötzlich fangen alle an, die Fehler anzuzetteln. Wenn man die letzten vier wochen wegstreicht, dann hätten wir die beste saison seit langem gespielt. Wenn wir in die CL eingezogen WäREN, dann hätte sich keine sau darüber beschwert, dass wir immer nur knapp gewinnen.
Aber im Großen und Ganzen hast du recht, im Sommer muss einiges passieren.
Schlimmer kann's ja nicht mehr werden.
Achja: ich schließe definitiv aus, dass du ein erfolgsfan bist, so viel dazu
Aber der Titel "Lachnummern der Liga" geht trotzdem an Schalke
----------------------
Hätte , wäre ,wenn, gibts im Fußball nicht.ein Erfolgsfan würde hier keinen Blog schreiben.
COMMUNITY LOGIN
SPOX - Twitter
Statistik








Aber im Großen und Ganzen hast du recht, im Sommer muss einiges passieren.
Schlimmer kann's ja nicht mehr werden.
Achja: ich schließe definitiv aus, dass du ein erfolgsfan bist, so viel dazu
Aber der Titel "Lachnummern der Liga" geht trotzdem an Schalke