21.11.2011 um 23:04 Uhr
Derby-Time!
Am Samstag ist es endlich so weit, das Derby steht vor der Tür. Wer hier allerdings einen Blog über das Spiel BVB gegen S04 erwartet, muss leider enttäuscht werden. Darüber wird genug berichtet, als allerersten Blog wollte ich auch nicht auf ein Thema zurückgreifen, das in Deutschland so viele Emotionen hervorruft und möglicherweise aufgrund meiner Aussagen Verunglimpfungen und Hassbeiträge mir gegenüber nach sich zieht. Der BVB hat ohnehin ein Heimspiel und ist bisher in dieser Saison äußerst heimstark, somit sollte es keine Diskussionen über den Sieger am Samstagnachmittag um ca. 17:20 geben
.
Das Derby, das ich hier vorstellen möchte, ist ein höchst prestigeträchtiges Stadtduell. Der 2. Der Tabelle gegen den 3., Rekordmeister gegen Talentschmiede (sehr vereinfacht gesagt), mitgliedsstärkster Verein der Welt gegen den Verein, wo Cristiano Ronaldos Stern richtig aufging. Wer sich jetzt noch keinen Reim darauf machen kann, wovon ich rede, sollte sich zunächst einmal schämen, doch nun verrate ich es ohnehin:
BENFICA vs. SPORTING steigt am Samstagabend um 21:15 (MEZ) im Estádio da Luz zu Lissabon.
Knapper Überblick zur Geschichte
SL (Sport Lisboa e) Benfica trägt seine Heimspiele im 65657 Zuschauer fassenden „Stadion des Lichts" (Estádio da Luz) aus. Der Verein kann sich, wie oben erwähnt, „größter Sportverein der Welt" nennen, da er ca. 200000 Mitglieder aufweisen kann.
In seiner seit 1904 währenden Vereinsgeschichte gewann Benfica 32 mal die portugiesische Meisterschaft (ist damit Rekordmeister) , zum ersten Mal 1936 und zuletzt 2010, wurde 24 mal Pokalsieger und konnte in den Jahren 1961 und 1962 den Europapokal der Landesmeister gewinnen.
Zu den bekanntesten ehemaligen Spielern zählen das portugiesische Idol Eusébio und Rui Costa, der auch aktueller Sportdirektor des Vereins ist. Von den aktuellen Stars von Real Madrid kamen Fabio Coentrão und Ángel di Maria aus Lissabon.
Der Sporting Clube de Portugal (im Deutschen: Sporting Lissabon) wurde 1906 gegründet und trägt seine Heimspiele im 50076 Zuschauer fassenden Estádio José Alvalade aus, das nach dem Namen des Gründers des Vereins benannt wurde, dessen Ziel es bereits zu Anfang war, einen der größten Vereine Europas herauszubringen.
Sporting konnte bisher 18 portugiesische Meisterschaften, zuletzt 2002, und 15 Pokalsiege (2008), sowie den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1964 verbuchen.
In den 1940er bis 1970er Jahren konnten diese beiden Mannschaften, mit Ausnahme von 4 Meisterschaften des FC Porto und einer Meisterschaft der dritten Lissaboner Mannschaft, Belensenses, die Trophäe unter sich ausmachen.
Seit den 1980er Jahren konnte der FC Porto in die Phalanx der beiden Großen aus der Hauptstadt einbrechen und ab 1985 18 Meisterschaften für sich entscheiden, bei 25 Meisterschaften insgesamt sicherlich eine imposante Erfolgsgeschichte. In den letzten Jahren konnte eigentlich nur Benfica den Rivalen aus dem Norden ab und an ärgern, Sporting kann als 3. Kraft in Portugal bezeichnet werden.
Sporting ist in Europa für seine exzellente Jugendarbeit bekannt, Größen, wie Luís Figo, Cristiano Ronaldo, Nani, Simão und Ricardo Quaresma kamen hier zum Profifussball. Dies ist zugleich Fluch und Segen für den Verein.
Zur aktuellen Situation
Die Saison 2011/12 begann für beide Lissaboner Vereine, nach Startschwierigkeiten, höchst erfolgreich. Der souveräne Meister des Vorjahres, FC Porto, konnte bislang noch nicht enteilen, obwohl der Verein sich auch in dieser Spielzeit bislang kaum Blöße gibt, was die Ergebnisse betrifft. Der FC Porto liegt mit 24 Punkten nach 10 Spieltagen mit 7 Siegen und 3 Unentschieden nur aufgrund des besseren Torverhältnisses (25:5) gegenüber Benfica (23:10) auf dem 1. Platz, Sporting folgt mit 23 Punkten (24:10) auf Platz 3, die einzige Niederlage musste man bereits am 3. Spieltag nach schwachem Saisonstart (2 Punkte nach 3 Spielen) mit 2:3 im Heimspiel gegen Marítimo Funchal (von der Insel Madeira) hinnehmen. Die darauffolgenden 7 Spiele konnte Sporting allesamt für sich entscheiden.
Bei Benfica, dessen aktueller Trainer Jorge Jesus ist, spielen Leute, die sich schon in anderen Ligen profilieren konnten und daher einen hohen Bekanntheitsgrad aufweisen, wie Joan Capdevila, Pablo Aimar, Javier Saviola und Ezequiel Garay, sich über ihre Nationalmannschaften zeigen konnten, wie Maxi Pereira (Uruguay), Axel Witsel (Belgien, auch bei youtube für ein unschönes Foul bekannt) oder als herausragende Talente bereits bei noch größeren Clubs Aufmerksamkeit erregt haben, wie Javi García und Nicolás Gaitán. Kapitän der Mannschaft ist Abwehrchef Luisão, seines Zeichens brasilianischer Nationalspieler, der stets betonte, bald in einer stärkeren Liga spielen zu wollen, mittlerweile im Alter von 30 Jahren auf 8 Spielzeiten im Verein zurückblicken kann. Herausragender Torjäger ist der Paraguayer Óscar Cardozo, der auch in dieser Saison schon 6 Tore in 9 Spielen geschossen hat.
In der Champions League-Gruppe C liegt Benfica punktgleich hinter Manchester United auf Platz 2 mit 8 Punkten aus 4 Spielen.
Bei Sporting, das von den Namen her nicht ganz so prominent besetzt ist, steht im Tor mit Rui Patrício der portugiesische Nationaltorwart. Trainer ist momentan Domingos, der nach seiner erfolgreichen Arbeit bei Sporting Braga als Nachfolger für Nationaltrainer Paulo Bento zu Sporting kam. Wie auch Benfica, ist Sporting eine bunte Mischung verschiedener Nationalitäten. Neben den in Portugal obligatorischen zahlreichen Brasilianern und anderen Südamerikanern, setzt Sporting auf 2 (bisher) nicht so bekannte Niederländer, den Mittelfeldspieler Stijn Schaars (27) und Mittelstürmer Ricky van Wolfswinkel (22), der sich im letzten Jahr beim FC Utrecht in den Vordergrund schießen konnte (15 Tore in 29 Spielen in der Eredivisie) und in der portugiesischen Liga bislang mit 7 Toren in 9 Spielen zu überzeugen weiß.
In der Europa League-Gruppe D steht Sporting nach 4 Spieltagen mit 9 Punkten auf Platz 1, die Niederlage setzte es am vergangenen Spieltag in Rumänien beim FC Vaslui.
Durch die Rivalität der Teams kann mit einem heißen, stimmungsvollen Derby gerechnet werden. Dieses Duell kann bereits als Weichenstellung für die restliche Saison angesehen werden, da, mit Verlaub, in der portugiesischen Liga das Leistungsgefälle derart groß ist, dass die großen 3, natürlich auch aufgrund ihrer wirtschaftlichen Potenz, nahezu alle Spiele gegen die kleineren Vereine für sich entscheiden können, wodurch die Aufeinandertreffen untereinander enorme Wichtigkeit erhalten.
Mein Tipp lautet: Unentschieden
Wer also am Samstagabend nach der Schalker Niederlage noch Lust auf Fussball hat: Schaut das Derby!
Ich hoffe, ich konnte euch zumindest etwas informieren, bitte mir nachzusehen, dass es etwas konfus rüberkommt, da es sich um meinen ersten Blog handelt
.
Danke für eure Aufmerksamkeit!
.Das Derby, das ich hier vorstellen möchte, ist ein höchst prestigeträchtiges Stadtduell. Der 2. Der Tabelle gegen den 3., Rekordmeister gegen Talentschmiede (sehr vereinfacht gesagt), mitgliedsstärkster Verein der Welt gegen den Verein, wo Cristiano Ronaldos Stern richtig aufging. Wer sich jetzt noch keinen Reim darauf machen kann, wovon ich rede, sollte sich zunächst einmal schämen, doch nun verrate ich es ohnehin:
BENFICA vs. SPORTING steigt am Samstagabend um 21:15 (MEZ) im Estádio da Luz zu Lissabon.
Knapper Überblick zur Geschichte
SL (Sport Lisboa e) Benfica trägt seine Heimspiele im 65657 Zuschauer fassenden „Stadion des Lichts" (Estádio da Luz) aus. Der Verein kann sich, wie oben erwähnt, „größter Sportverein der Welt" nennen, da er ca. 200000 Mitglieder aufweisen kann.
In seiner seit 1904 währenden Vereinsgeschichte gewann Benfica 32 mal die portugiesische Meisterschaft (ist damit Rekordmeister) , zum ersten Mal 1936 und zuletzt 2010, wurde 24 mal Pokalsieger und konnte in den Jahren 1961 und 1962 den Europapokal der Landesmeister gewinnen.
Zu den bekanntesten ehemaligen Spielern zählen das portugiesische Idol Eusébio und Rui Costa, der auch aktueller Sportdirektor des Vereins ist. Von den aktuellen Stars von Real Madrid kamen Fabio Coentrão und Ángel di Maria aus Lissabon.
Der Sporting Clube de Portugal (im Deutschen: Sporting Lissabon) wurde 1906 gegründet und trägt seine Heimspiele im 50076 Zuschauer fassenden Estádio José Alvalade aus, das nach dem Namen des Gründers des Vereins benannt wurde, dessen Ziel es bereits zu Anfang war, einen der größten Vereine Europas herauszubringen.
Sporting konnte bisher 18 portugiesische Meisterschaften, zuletzt 2002, und 15 Pokalsiege (2008), sowie den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1964 verbuchen.
In den 1940er bis 1970er Jahren konnten diese beiden Mannschaften, mit Ausnahme von 4 Meisterschaften des FC Porto und einer Meisterschaft der dritten Lissaboner Mannschaft, Belensenses, die Trophäe unter sich ausmachen.
Seit den 1980er Jahren konnte der FC Porto in die Phalanx der beiden Großen aus der Hauptstadt einbrechen und ab 1985 18 Meisterschaften für sich entscheiden, bei 25 Meisterschaften insgesamt sicherlich eine imposante Erfolgsgeschichte. In den letzten Jahren konnte eigentlich nur Benfica den Rivalen aus dem Norden ab und an ärgern, Sporting kann als 3. Kraft in Portugal bezeichnet werden.
Sporting ist in Europa für seine exzellente Jugendarbeit bekannt, Größen, wie Luís Figo, Cristiano Ronaldo, Nani, Simão und Ricardo Quaresma kamen hier zum Profifussball. Dies ist zugleich Fluch und Segen für den Verein.
Zur aktuellen Situation
Die Saison 2011/12 begann für beide Lissaboner Vereine, nach Startschwierigkeiten, höchst erfolgreich. Der souveräne Meister des Vorjahres, FC Porto, konnte bislang noch nicht enteilen, obwohl der Verein sich auch in dieser Spielzeit bislang kaum Blöße gibt, was die Ergebnisse betrifft. Der FC Porto liegt mit 24 Punkten nach 10 Spieltagen mit 7 Siegen und 3 Unentschieden nur aufgrund des besseren Torverhältnisses (25:5) gegenüber Benfica (23:10) auf dem 1. Platz, Sporting folgt mit 23 Punkten (24:10) auf Platz 3, die einzige Niederlage musste man bereits am 3. Spieltag nach schwachem Saisonstart (2 Punkte nach 3 Spielen) mit 2:3 im Heimspiel gegen Marítimo Funchal (von der Insel Madeira) hinnehmen. Die darauffolgenden 7 Spiele konnte Sporting allesamt für sich entscheiden.
Bei Benfica, dessen aktueller Trainer Jorge Jesus ist, spielen Leute, die sich schon in anderen Ligen profilieren konnten und daher einen hohen Bekanntheitsgrad aufweisen, wie Joan Capdevila, Pablo Aimar, Javier Saviola und Ezequiel Garay, sich über ihre Nationalmannschaften zeigen konnten, wie Maxi Pereira (Uruguay), Axel Witsel (Belgien, auch bei youtube für ein unschönes Foul bekannt) oder als herausragende Talente bereits bei noch größeren Clubs Aufmerksamkeit erregt haben, wie Javi García und Nicolás Gaitán. Kapitän der Mannschaft ist Abwehrchef Luisão, seines Zeichens brasilianischer Nationalspieler, der stets betonte, bald in einer stärkeren Liga spielen zu wollen, mittlerweile im Alter von 30 Jahren auf 8 Spielzeiten im Verein zurückblicken kann. Herausragender Torjäger ist der Paraguayer Óscar Cardozo, der auch in dieser Saison schon 6 Tore in 9 Spielen geschossen hat.
In der Champions League-Gruppe C liegt Benfica punktgleich hinter Manchester United auf Platz 2 mit 8 Punkten aus 4 Spielen.
Bei Sporting, das von den Namen her nicht ganz so prominent besetzt ist, steht im Tor mit Rui Patrício der portugiesische Nationaltorwart. Trainer ist momentan Domingos, der nach seiner erfolgreichen Arbeit bei Sporting Braga als Nachfolger für Nationaltrainer Paulo Bento zu Sporting kam. Wie auch Benfica, ist Sporting eine bunte Mischung verschiedener Nationalitäten. Neben den in Portugal obligatorischen zahlreichen Brasilianern und anderen Südamerikanern, setzt Sporting auf 2 (bisher) nicht so bekannte Niederländer, den Mittelfeldspieler Stijn Schaars (27) und Mittelstürmer Ricky van Wolfswinkel (22), der sich im letzten Jahr beim FC Utrecht in den Vordergrund schießen konnte (15 Tore in 29 Spielen in der Eredivisie) und in der portugiesischen Liga bislang mit 7 Toren in 9 Spielen zu überzeugen weiß.
In der Europa League-Gruppe D steht Sporting nach 4 Spieltagen mit 9 Punkten auf Platz 1, die Niederlage setzte es am vergangenen Spieltag in Rumänien beim FC Vaslui.
Durch die Rivalität der Teams kann mit einem heißen, stimmungsvollen Derby gerechnet werden. Dieses Duell kann bereits als Weichenstellung für die restliche Saison angesehen werden, da, mit Verlaub, in der portugiesischen Liga das Leistungsgefälle derart groß ist, dass die großen 3, natürlich auch aufgrund ihrer wirtschaftlichen Potenz, nahezu alle Spiele gegen die kleineren Vereine für sich entscheiden können, wodurch die Aufeinandertreffen untereinander enorme Wichtigkeit erhalten.
Mein Tipp lautet: Unentschieden
Wer also am Samstagabend nach der Schalker Niederlage noch Lust auf Fussball hat: Schaut das Derby!
Ich hoffe, ich konnte euch zumindest etwas informieren, bitte mir nachzusehen, dass es etwas konfus rüberkommt, da es sich um meinen ersten Blog handelt
.Danke für eure Aufmerksamkeit!
Aufrufe: 1314 | Kommentare: 22 | Bewertungen: 6 | Erstellt:21.11.2011
ø 5.2
KOMMENTARE
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22.11.2011 | 13:43 Uhr
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muffa05 :
@ SchnumbumbelDanke

Ich habe mich inhaltlich noch sehr an der Oberfläche gehalten, aber viele Zeichen hatte ich auch nicht mehr zur Verfügung und einen Zweiteiler als Start wollte ich mir auch nicht zumuten.
Über Portugal werde ich vielleicht noch mehr berichten, habe momentan viel Zeit, habe auch schon dort gelebt, die Ultras (nicht im Sinne von Hooligans) vom FC Porto aus nächster Nähe beobachten können. Mal schauen, wie ich da weiter vorgehe
22.11.2011 | 13:46 Uhr
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Schnumbi :
was ich auch immer schön finde sind blogs über live erfahrungen im stadion als fan. kommt immer gut
22.11.2011 | 13:51 Uhr
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muffa05 :
Hmm mal schauen, erstmal erwarte ich noch vernichtende Kritik von Schalkern
22.11.2011 | 13:55 Uhr
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Schnumbi :
ach was soll da kritik kommen
beide mannschaften sind gut drauf aber ihr spielt zu hause.
22.11.2011 | 13:59 Uhr
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muffa05 :
Richtig und die Heimbilanz ist ganz ordentlich. 5 Siege und 1 Niederlage (auch noch gegen Berlin), zuletzt lief das aber sehr ordentlich
.Meinst du, deine Bayern werden sich heute den Frust von der Seele schießen? Villareal will wohl mauern...
22.11.2011 | 14:03 Uhr
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Schnumbi :
muffa ich weiß es nicht aber ich erwarte eine trotzreaktion von allem anderen wäre ich arg enttäuscht. ein frühes tor und das wird arg enden für villareal. aber erstmal abwarten und selbst ein 1:0 wäre okay
22.11.2011 | 14:26 Uhr
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-1

achso moment mal geht ja garnicht um den ruhrpottrotz

top 10 punkte
22.11.2011 | 14:26 Uhr
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muffa05 : Anderson
Danke für deinen Beitrag 
Hehe kleiner Überraschungseffekt dabei, so sollte es sein.
22.11.2011 | 14:28 Uhr
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Anderson8 : muffa05
immer gern ist auch nicht allzu ernst gemeint außer das letzte
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