28.04.2009 um 07:26 Uhr
Der schwäbisch-bayerische Flop
Wie viel Schuld trifft den Vorstand an Klinsmanns Versagen?
Natürlich hat der Vorstand Mist gebaut, indem sie ernsthaft glaubten, dass ein völlig unerfahrener Trainer (Vereinsfussball) eine Mannschaft wie den FC Bayern zurück an "Europas Spitze" führen könne. Bei allen Namen die damals im Gespräch waren: Ancelotti, Capello, Benitez, Wenger, Mourinho usw. habe ich ehrlich gesagt einen Lachanfall bekommen, als ich sah, dass Klinsi eingestellt wird. Basler sagte gestern : "Ein Ribery, Toni und van Bommel sind fertige Spieler, die kannst du nicht jeden Tag besser machen" Jeder Bayern- und Klinsi-Jünger hat sich meiner Meinung nach blenden lassen.
Wieviel Konzept steckte wirklich dahinter?
Konzept - Ich kann dieses Wort nicht mehr hören. Klinsmann hatte sicherlich gute Ansätze (8Std-Tag), aber ihn als großes Revolutionär zu sehen ist damals wie heute absolut lächerlich. Bei den internationalen Topclubs ist dies längst STANDARD. Er wollte Schluß machen mit dem Ergebnisfussball der Jahre zuvor unter Hitzfeld und Magath gespielt worden ist (übrigens höchst erfolgreich). Jeder der Klinsmann als Messias gesehen hat und vielleicht immer noch sieht sollte sich mal einen Pep Guardiola angucken, der übernahm den FC Barcelona, verkaufte erstmal sämtliche Altstars und ihre Starallüren, baut wieder mehr auf die Jugend, setzt spieler ein wie Busquets, Messi, Bojan, und und und. Barca spielt den attraktivesten Fussball der Welt und das wird zugeben der die Spiele gegen die Bayern gesehen haben.
Klinsmann ist aber dennoch selbst Schuld oder doch nicht?!
Klinsmann wusste, dass der Uli und der Kalle nicht die Klappe halten können. Das ständige Gequatsche hat ja schließlich schon 2-mal den Hitzfeld vergrault. Wenn er tatsächlich als Trainer hätte durchstarten wollen, dann hätte er mal besser kleinere Brötchen backen sollen. Als erste Trainerstation beim FC Bayern kann man eig nur "auf die Fresse fallen". Natürlich ist die Konkurrenz dieses Jahr so groß wie schon lange nicht mehr, aber trotzdem haben die Bayern qualitativ immer noch den mit Abstand besten Kader der Liga und da ist die Meisterschaft eben Pflicht. Und wenn einem Trainer dies nicht gelingt, so zeigt dies, meiner Meinung nach, sein ganzes Versagen aus. Eben auch aufgrund des Vorstands wird niemals ein Wenger Arsenal verlassen. In England es nämlich oftmals so, dass die Trainer volle Entscheidungsgewalt haben auch was Spieler betrifft. Bei Wenger und bei Ferguson ist dies schon seit Jahren der Fall - Benitez ließ sich dies in seinem neuen Vertrag festhalten.
Fazit: Bayern und Klinsmann war ein riesengroßes Missverständnis, dass den FCB dieses Jahr die Meisterschaft kostet. Und, dass einer Mannschaft wie dem FC Bayern kurzfristiger Erfolg wichtiger ist, als ein "bahnbrechendes Konzept für die Zukunft" musste hier wohl jedem klar sein.
Natürlich hat der Vorstand Mist gebaut, indem sie ernsthaft glaubten, dass ein völlig unerfahrener Trainer (Vereinsfussball) eine Mannschaft wie den FC Bayern zurück an "Europas Spitze" führen könne. Bei allen Namen die damals im Gespräch waren: Ancelotti, Capello, Benitez, Wenger, Mourinho usw. habe ich ehrlich gesagt einen Lachanfall bekommen, als ich sah, dass Klinsi eingestellt wird. Basler sagte gestern : "Ein Ribery, Toni und van Bommel sind fertige Spieler, die kannst du nicht jeden Tag besser machen" Jeder Bayern- und Klinsi-Jünger hat sich meiner Meinung nach blenden lassen.
Wieviel Konzept steckte wirklich dahinter?
Konzept - Ich kann dieses Wort nicht mehr hören. Klinsmann hatte sicherlich gute Ansätze (8Std-Tag), aber ihn als großes Revolutionär zu sehen ist damals wie heute absolut lächerlich. Bei den internationalen Topclubs ist dies längst STANDARD. Er wollte Schluß machen mit dem Ergebnisfussball der Jahre zuvor unter Hitzfeld und Magath gespielt worden ist (übrigens höchst erfolgreich). Jeder der Klinsmann als Messias gesehen hat und vielleicht immer noch sieht sollte sich mal einen Pep Guardiola angucken, der übernahm den FC Barcelona, verkaufte erstmal sämtliche Altstars und ihre Starallüren, baut wieder mehr auf die Jugend, setzt spieler ein wie Busquets, Messi, Bojan, und und und. Barca spielt den attraktivesten Fussball der Welt und das wird zugeben der die Spiele gegen die Bayern gesehen haben.
Klinsmann ist aber dennoch selbst Schuld oder doch nicht?!
Klinsmann wusste, dass der Uli und der Kalle nicht die Klappe halten können. Das ständige Gequatsche hat ja schließlich schon 2-mal den Hitzfeld vergrault. Wenn er tatsächlich als Trainer hätte durchstarten wollen, dann hätte er mal besser kleinere Brötchen backen sollen. Als erste Trainerstation beim FC Bayern kann man eig nur "auf die Fresse fallen". Natürlich ist die Konkurrenz dieses Jahr so groß wie schon lange nicht mehr, aber trotzdem haben die Bayern qualitativ immer noch den mit Abstand besten Kader der Liga und da ist die Meisterschaft eben Pflicht. Und wenn einem Trainer dies nicht gelingt, so zeigt dies, meiner Meinung nach, sein ganzes Versagen aus. Eben auch aufgrund des Vorstands wird niemals ein Wenger Arsenal verlassen. In England es nämlich oftmals so, dass die Trainer volle Entscheidungsgewalt haben auch was Spieler betrifft. Bei Wenger und bei Ferguson ist dies schon seit Jahren der Fall - Benitez ließ sich dies in seinem neuen Vertrag festhalten.
Fazit: Bayern und Klinsmann war ein riesengroßes Missverständnis, dass den FCB dieses Jahr die Meisterschaft kostet. Und, dass einer Mannschaft wie dem FC Bayern kurzfristiger Erfolg wichtiger ist, als ein "bahnbrechendes Konzept für die Zukunft" musste hier wohl jedem klar sein.
Aufrufe: 416 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 0 | Erstellt:28.04.2009
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