18.11.2010 um 00:33 Uhr
Der Spielaufbau der Nationalelf
Das Länderspieljahr der deutschen Nationalmannschaft ist mit dem Spiel in Schweden zu Ende gegangen. Ein erfolgreiches Jahr mit dem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft, mit gestiegenem Ansehen der Mannschaft und einzelner Spieler im Ausland und am wichtigsten: einem zumindest kleinen Generationenwechsel.
Ich möchte an dieser Stelle das Aufbauspiel der deutschen Elf vom Spiel gegen die Türkei im Oktober mit dem heutigen Spiel in Schweden vergleichen.
Im Spiel gegen die Türkei fehlte Schweinsteiger und Khedira (orange vor der Abwehr) war häufig der einzige Defensive Mittelfeldspieler während sich Kroos (auch orange) nach vorne orientierte um halb links als Anspielstation zur Verfügung zu stehen.

Eine zentrale Komponente des deutschen Aufbauspiels ist es, dass Klose (blau) sich fallen lässt um entweder angespielt zu werden und den Ball gleich wieder zurück zu spielen oder um Räume zu schaffen in die andere Spieler einlaufen (gelbe Line bei Özil).
Gegen Schweden kehrte natürlich Schweinsteiger als halblinker Mittelfeldspieler zurück. Er und Khedira haben beide oft das Spielfeld vor sich. Wenn sie gestaffelt stehen, dann weil Schweinsteiger sich weiter nach hinten fallen lässt und fast die defensive Position des linken Verteidigers einnimmt. Der linke Verteidiger kann dadurch weiter vor rücken und sich anbieten.

Außen hat Schweinsteiger natürlich einen ganz anderen Winkel zum Spielfeld als im Zentrum. Daraus ergeben sich andere Passoptionen, das Spiel verlagert sich nach Außen – auch weil die Schweden die Mitte gut zu gestellt haben.
Ein weiterer Unterschied ist die Art wie Klose und Gomez in der Nationalelf spielen. Klose kommt wie bereits erklärt dem Spielaufbau entgegen. Oft nur ein paar Meter um eine Lücke in die gegnerische Verteidigung zu ziehen oder um als Anspielstation zu dienen. Gomez ist eher ein Targetman der in der Spitze statischer agiert und entweder auf Zuspiele in den Rücken der Abwehr lauert oder in den Strafraum stößt wenn die Angriffe über außen gehen.

Gegen Schweden wurde viel mehr mit hohen Bällen gearbeitet und der Weg über die Außen gesucht.
Die Abwesenheit des Duos Özil – Müller wirkt sich besonders auf das Spiel durch die Mitte aus.
Mesut Özil ist ein Spieler, der sich langsam vom Zentrum nach außen schleicht und so dem Gegenspieler entzieht. Thomas Müller ist die perfekte Ergänzung zu Özil, weil er von freien Räumen wie ein Magnet angezogen wird. Wenn Özil nach Außen wandert, findet Müller den freigewordenen Raum in der Mitte.
Im Spiel gegen die Türken lief der Spielaufbau dann oft mit direkten Pässen durch die Mitte ab. Khedira erhöhte mit dem ersten vertikalen Pass das Tempo und danach wurde versucht möglichst schnell und direkt weiter zu spielen. In diesem Bild geht der Ball von Khedira auf den etwas weiter Außen positionierten Özil, der einen Doppelpass mit Müller spielt und von der Strafraumgrenze aufs Tor schießt.

Der türkische defensive Mittelfeldspieler wird vom Dreieck aus Pass- und Laufwegen in Rotation versetzt. Zunächst ist er noch bei Müller positioniert um dann zu Özil zu wechseln. Das Tempo der beiden Deutschen ist aber zu hoch für einen Gegenspieler. Weiterhin ist in der Szene zu erkennen wie Klose den linken Innenverteidiger auf sich zieht während der andere versucht rechtzeitig auf Müller zu rücken.
Klose versucht oft zum Zeitpunkt des ersten vertikalen Passes den Verteidiger weg zu ziehen und so Raum für die nachrückenden Spieler zu schaffen. Gomez positioniert sich dagegen oft beim Ball-entfernten Innenverteidiger um die Abwehr auf sich zu ziehen bevor der vertikale Pass gespielt wird. Klose erzeugt die Räume durch Bewegung, Gomez durch physische Präsenz. Gegen neun verteidigende Feldspieler aus Schweden ist es schwer physisch präsenter zu sein als der Gegner.
Das Spiel gegen Schweden waren nicht mehr als ein Testen von Talenten. Die Offensive war nicht eingespielt, nicht untereinander und nicht in Löws Spielidee. Schweden stellte aber auch einen härteren Defensivverbund als die Türken und versuchte weniger nach vorne.
Für mich ist Schweinsteigers Positionierung links hinten aber keine nachvollziehbare Option gegen schwache Gegner weil sie zum einen den Winkel zum Spielfeld verschlechtert und zum anderen Schweinsteiger von seinen Anspielstationen entfernt. Es verleitet zu übermäßigem Spiel über die linke Seite und zu langen diagonalen Bällen.
Der Spielaufbau durch die Mitte sollte Priorität haben auch wenn von den Offensivspielern mehr Bewegung gefordert wird.
Ich möchte an dieser Stelle das Aufbauspiel der deutschen Elf vom Spiel gegen die Türkei im Oktober mit dem heutigen Spiel in Schweden vergleichen.
Im Spiel gegen die Türkei fehlte Schweinsteiger und Khedira (orange vor der Abwehr) war häufig der einzige Defensive Mittelfeldspieler während sich Kroos (auch orange) nach vorne orientierte um halb links als Anspielstation zur Verfügung zu stehen.

Eine zentrale Komponente des deutschen Aufbauspiels ist es, dass Klose (blau) sich fallen lässt um entweder angespielt zu werden und den Ball gleich wieder zurück zu spielen oder um Räume zu schaffen in die andere Spieler einlaufen (gelbe Line bei Özil).
Gegen Schweden kehrte natürlich Schweinsteiger als halblinker Mittelfeldspieler zurück. Er und Khedira haben beide oft das Spielfeld vor sich. Wenn sie gestaffelt stehen, dann weil Schweinsteiger sich weiter nach hinten fallen lässt und fast die defensive Position des linken Verteidigers einnimmt. Der linke Verteidiger kann dadurch weiter vor rücken und sich anbieten.

Außen hat Schweinsteiger natürlich einen ganz anderen Winkel zum Spielfeld als im Zentrum. Daraus ergeben sich andere Passoptionen, das Spiel verlagert sich nach Außen – auch weil die Schweden die Mitte gut zu gestellt haben.
Ein weiterer Unterschied ist die Art wie Klose und Gomez in der Nationalelf spielen. Klose kommt wie bereits erklärt dem Spielaufbau entgegen. Oft nur ein paar Meter um eine Lücke in die gegnerische Verteidigung zu ziehen oder um als Anspielstation zu dienen. Gomez ist eher ein Targetman der in der Spitze statischer agiert und entweder auf Zuspiele in den Rücken der Abwehr lauert oder in den Strafraum stößt wenn die Angriffe über außen gehen.

Gegen Schweden wurde viel mehr mit hohen Bällen gearbeitet und der Weg über die Außen gesucht.
Die Abwesenheit des Duos Özil – Müller wirkt sich besonders auf das Spiel durch die Mitte aus.
Mesut Özil ist ein Spieler, der sich langsam vom Zentrum nach außen schleicht und so dem Gegenspieler entzieht. Thomas Müller ist die perfekte Ergänzung zu Özil, weil er von freien Räumen wie ein Magnet angezogen wird. Wenn Özil nach Außen wandert, findet Müller den freigewordenen Raum in der Mitte.
Im Spiel gegen die Türken lief der Spielaufbau dann oft mit direkten Pässen durch die Mitte ab. Khedira erhöhte mit dem ersten vertikalen Pass das Tempo und danach wurde versucht möglichst schnell und direkt weiter zu spielen. In diesem Bild geht der Ball von Khedira auf den etwas weiter Außen positionierten Özil, der einen Doppelpass mit Müller spielt und von der Strafraumgrenze aufs Tor schießt.

Der türkische defensive Mittelfeldspieler wird vom Dreieck aus Pass- und Laufwegen in Rotation versetzt. Zunächst ist er noch bei Müller positioniert um dann zu Özil zu wechseln. Das Tempo der beiden Deutschen ist aber zu hoch für einen Gegenspieler. Weiterhin ist in der Szene zu erkennen wie Klose den linken Innenverteidiger auf sich zieht während der andere versucht rechtzeitig auf Müller zu rücken.
Klose versucht oft zum Zeitpunkt des ersten vertikalen Passes den Verteidiger weg zu ziehen und so Raum für die nachrückenden Spieler zu schaffen. Gomez positioniert sich dagegen oft beim Ball-entfernten Innenverteidiger um die Abwehr auf sich zu ziehen bevor der vertikale Pass gespielt wird. Klose erzeugt die Räume durch Bewegung, Gomez durch physische Präsenz. Gegen neun verteidigende Feldspieler aus Schweden ist es schwer physisch präsenter zu sein als der Gegner.
Das Spiel gegen Schweden waren nicht mehr als ein Testen von Talenten. Die Offensive war nicht eingespielt, nicht untereinander und nicht in Löws Spielidee. Schweden stellte aber auch einen härteren Defensivverbund als die Türken und versuchte weniger nach vorne.
Für mich ist Schweinsteigers Positionierung links hinten aber keine nachvollziehbare Option gegen schwache Gegner weil sie zum einen den Winkel zum Spielfeld verschlechtert und zum anderen Schweinsteiger von seinen Anspielstationen entfernt. Es verleitet zu übermäßigem Spiel über die linke Seite und zu langen diagonalen Bällen.
Der Spielaufbau durch die Mitte sollte Priorität haben auch wenn von den Offensivspielern mehr Bewegung gefordert wird.
Aufrufe: 4702 | Kommentare: 15 | Bewertungen: 9 | Erstellt:18.11.2010
ø 9.2
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
18.11.2010 | 15:42 Uhr
0
0
Treffende Analysen sowohl vom Türkei-Spiel als auch vom gestrigen Spiel und zusätzlich auch bezogen auf die Rollen von einzelnen Spielern, wie Schweinsteiger.
Gut, das 4-1-4-1 vom Türkei-Spiel haben wir gestern sehr selten gesehen, es hatte mehr vom 4-2-3-1. Schweinsteiger soll aber mMn nicht auf dieser Position verbleiben, sondern von dort vormaschieren, um dem Aufbau etwas Risiko herauszunehmen. Entweder trägt er den Ball ins MF oder spielt kurz, um sich dann direkt wieder etwas weiter vorne anzubieten. Daher kommt mir diese Rolle hier etwas zu negativ weg, wie auch die Spielweise von Gomez, auch er versucht., Lücken zu reißen, man konnte es in Ansätzen sehen, bei Bayern lässt er sich fallen oder weicht auf Außen aus (ohne Ball).
Im Grunde war es gestern dann auch schon wieder ne Dreierkette...
Deine Forderung wäre also ein 4-1-4-1 und einen zentraleren Schweini, oder?
10/10, allein schon für die gute Diskussiondgrundlage.
18.11.2010 | 15:48 Uhr
0
0
Famos :
hey mr pink das gleiche ist mir gestern auch aufgefallen. schweini hat sich immer nach links fallen gelassen. den rest dazu hast du super erklärt und die bilder gefallen mir auch gut....ich glaube der user taktiker hat dieses szenario schonmal erläutert das sich der DM / ZM auf LV fallen lässt um anspielbar zu sein. mir hat das auch nicht gut gefallen genau so wenig wie das gesamte spiel gestern. das war standfussball mit wenigen ausnahmen. bei fast jeder ballannahme stand jeder spieler und guckte erstmal ob irgendwo was frei ist. aber da es nur ein friendly mit vielen unerfahrenen leuten war ist das sicherlich nicht zu hoch zu bewerten. im gegensatz zu deinem blog.
9 punkte gebe ich dir....
18.11.2010 | 16:17 Uhr
0
0
mrpink27 :
Ich wollte hier kein Gomez oder Schweinsteiger bashing vermitteln. Ich meinte nur, mit Gomez im Sturm muss einfach anders gespielt werden als mit Klose. Die Offensive war einfach nicht eingespielt und der Gegner auch sehr defensiv (die Neuen sollte man auch nicht mit Özil und Müller vergleichen). Ich wollte nur die Art zu spielen aufzeigen.Von Schweinsteiger hätte ich mir einfach gewünscht mehr in der Mitte zu stehen. Weiter hinten ist kein so großes Problem, aber als Rechtsfuß links zu stehen schränkt den Spielaufbau ein. Holtby ist oft zugestellt und flache Pässe ins Zentrum können selten gespielt werden.
Es ist nicht schlimm über außen zu spielen, aber dem AV in den Fuß zu spielen erzeugt kein Tempo. Gerade rechts war das ein Problem.
Den Weg nach Außen kann man immer noch suchen, das muss nicht Schweinsteiger frühzeitig einleiten.
Auch die langen hohen Bälle haben mir nicht gefallen. Es sah alles etwas ideenlos aus.
Positiv fand ich Hummels (neben Holtby), der sicher mal mit Badstuber zusammen die IV bilden wird. Dann können beide Verteidiger auch mal einen Pass nach vorne spielen.
Nicht gefallen hat mir Marin, zu eindimensional, keine Entwicklung, kein Gefühl für einen guten Pass. Aber Podolski ist links auch nicht immer der beste auf dem Platz (harmoniert aber mit Klose und Özil ganz gut).
3er-Kette würde ich das nicht nennen. Im Spielaufbau rücken die AVs nach vorne. Ob man eine 3er-Kette spielt ist eher bei gegnerische Ballbesitz zu erkennen. Da steht Deutschland aber normalerweise mit 4 Mann hinten und den zwei DM davor (bzw. 4-4-2).
Auch ein vorrückender AV der Druck auf einen ballführenden Spieler ausübt ist nicht unbedingt ein Indiz für eine echte 3er Kette.
18.11.2010 | 18:32 Uhr
0
0
War bisschen in Zeitnot, sorry....
Was Gomez angeht, ist eigentlich richtig, ich wollte nur darauf hinweisen, dass er versucht, sich anzupassen.
Und wenn man in der Mitte den Ball hat, gibt es natürlich mehr Optionen, als wenn man ihn gleich nach außen bringt.
Aber dennoch sehe ich die Funktion von Schweini darin, den Ball dann in so einer Situation nach vorne (diagonal) zu tragen, was mir eigentlich ganz gut gefällt.
Holtby hat mir gestern auch am besten gefallen, das war schon stark.
Was ich eben komplett vergessen habe: Ich wollte ja deine Beschreibung des "Müller-Özil-Tandems" rühmen, super erklärt, klasse, genial....
Und zur "3er-Kette":
Eigentlich war das so gemeint, dass teilweise (nicht immer) bei dem von dir beschriebenen Szenario Schmelzer dauerhaft vorne war, während Boateng weiter hinten blieb und leicht einrückte.
Defensiv war es dann 4-4-2, das sehen wir ja zurzeit bei vielen Teams, die als Grundformation das 4-2-3-1 haben.
18.11.2010 | 19:59 Uhr
0
0
mrpink27 :
Wenn man Personal tauscht, besonders bei Stürmern, dann muss sich der Stürmer zwar der Spielweise anpassen, aber die restliche Mannschaft ihre Spielweise auch dem Stürmer.Klose konnnte den Pässen von Khedira z.B. entgegen gehen. Gomez konnte das mit bei den Pässen von Schweinsteiger nicht. Wobei hier Passspieler und Passempfänger sich unterscheiden. Ich zweifle hier nicht an Gomez' Fähigkeiten sich anzupassen, aber ist er dann noch gut eingesetzt (wenn er versucht eine vielleicht fremde Spielweise zu kopieren)? Jeder Stürmer ist von Zuspielen abhängig, egal ob von außen oder durch die Mitte. Daher habe ich auch die Spieleinleitung behandelt und nicht die Torvorlagen.
Ich denke die Abwehrformation (3er / 4er Kette) zeigt sich wenn der Gegner den Ball hat.
Im Spielaufbau schalten sich Außenverteidiger natürlich offensiv ein. Wenn Schweinsteiger aber so spielt wie gestern, dann geht Schmelzer zwar nach vorne aber er wird nicht vom Innenverteidiger sondern vom defensiven Mittelfeldspieler abgesichert.
Ich konnte bei gegnerischem Ballbesitz aber keine 3er-Kette bei den Deutschen erkennen. Klar kann ein Verteidiger mal raus rücken um Druck auf den ballführenden Spieler zu machen, besonders ein Außenverteidiger. Für mich ist das aber immer noch eine 4er-Kette.
Schmelzer hat eigentlich ganz gute Chancen weiterhin als LV aufzulaufen.
Im Vergleich zu Westermann und Boateng ist er ein natürlicher LV. Den anderen Beiden bleibt dann nur die Bank. Mit einem zweiten echten AV muss Löw sich natürlich gedanken machen wie sich entweder Lahm und Schmelzer koordinieren oder einer der DM hinten bleibt um die Verteidigung nicht zu entblößen.
Fazit: Taktik hängt immer auch vom Personal ab.
18.11.2010 | 20:43 Uhr
0
0
Das ist dann das Problem....
"Ich denke die Abwehrformation (3er / 4er Kette) zeigt sich wenn der Gegner den Ball hat."
Dann würde ja praktisch jede Mannschaft, die mit Falschem Sechser spielt, "nur" mit Viererkette spielen....
mMn kann man das durchaus auch als 3er-Kette bezeichnen, wenn in dieser Formation stehend das Spiel aufbaut.
Was ich meinte war etwa folgendes:
------------Boateng--------Westermann--------------Hummels--------
-------------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------Schweini------------------------
-----------------------------------------------------------------Schmelzer-----
so ungefähr
Für mich ist Schmelzer auch ein Top-Kandidat, wobei auch Jansen sehr stark einzuschätzen ist.
18.11.2010 | 23:09 Uhr
0
0
Taktiker :
Zuerst einmal: Super Blog, deine Beobachtungen sind absolut meine eigenen.Jetzt zu den Diskussionspunkten...
Ich denke, Schweinis Rolle in der NM ist auch auf die besondere Situation hinten links zurückzuführen, außerdem wird so der sichere Spielaufbau aus der Abwehr heraus gewährleistet. Meiner Meinung nach war diese Variante sowohl bei den Bayern als auch in der NM sehr sinnvoll in der letzten Saison, in dieser Saison ist es diskussusionswürdig, ob es nicht schon wieder ein sinnvolleres Aufbaumittel gibt:
Ich denke, durch einen dritten Aufbauspieler in der Zentrale, angedacht wäre von mir ein 4-1-4-1, könnte man den sicheren Aufbau durch die Zentrale gwährleisten, anders als im 4-2-3-1. Dadurch wäre dann auch die Rolle der AV neu zu definieren, gerade wenn wie mrpink sagt, endlich mit zwei echten AV gespielt würde. Eine Absicherung wäre nötig, wenn beide AV nach vorne gehen, naheliegendste Lösung wäre ein falscher Sechser. Meiner Meinung nach eine für die NM durchaus sinnvolle Lösung, da der falsche Sechser im normalen Aufbau im DM spielen könnte wie gewöhnlich, sobald der Ball in der offensiven Viererreihe ist könnte er zurückrücken, und die AV könnten ins MIttelfeld oder sogar den Sturm nachrücken.
Ansonsten würde ich deine Statements so unterschreiben, allerdings sehe ich gerade Gomez' Rolle durchaus kritisch, ich denke kaum er könnte sich effektiv in das Aufbauspiel einfügen, die gesamte Spielweise auf ihn abzustimmen halte ich ebenfalls für den falschen Weg.
19.11.2010 | 09:15 Uhr
0
0
mrpink27 :
Ich erkenne da keine 3er-Kette in einem der Bilder. Eher ein W, wobei Schweinsteiger die linke Seite des 'W' einnimmt.Für den Spielaufbau über links ist es eine Option aber nicht die einzige.
Das Verschieben von Spielern im Spielaufbau und in der Verteidigung ist ja nichts ungewöhnliches. Jede 4er Kette wird im Angriff auf weniger Verteidiger reduziert.
Die Art wie Barca das macht ist aber anders als bei der klassischen Anwendung, daher kann man bei Barca von 3er Kette sprechen.
Ich glaube wir befinden uns hier auf dem Grat der Haarspalterei.
Auch bei Gomez geht es nur um Nuancen, nicht um ein ganz neues Spiel. Die Bayern haben sich auch verändert.
19.11.2010 | 10:03 Uhr
0
0
ImtheBesturtheRest : Gomez guckt meist nur doof zu
Das Problem ist doch ersichtlich gomez steht rum und guckt nur zu...!
COMMUNITY LOGIN
SPOX - Twitter
Statistik







Ne, ernsthaft....Top Blog....nicht so ein verlängertes "unter-einem-Artikel-Kommentar" das auf Spox oft als "Blog" veröffentlicht wird.........natürlich 10 Punkte....gerne mehr davon....