29.01.2010 um 11:26 Uhr
Das Florida der Fußballligen
In Florida gibt es runzelige Haut wie Sand am Meer – und das nicht nur wegen den vielen Wasserratten, die einfach nicht genug vom milden Ozean bekommen können. So gilt der Sunshine-State an der nordamerikanischen Ostküste seit jeher als das Rentnerparadies der USA und zieht die Generation 60 plus geradezu an wie Schienbeine Josip Simunics Stollenschuh. Kein Wunder – bei solch molligen Jahresdurchschnittstemperaturen fühlen sich schließlich betagte Knochen und Gelenke besonders wohl. Zudem locken seniorenfreundliche Immobilienpreise und niedrige Steuern die Rentner in den Südstaat.
Die Bundesliga scheint derweil ähnlich wie Florida eine besondere Anziehungskraft für ältere Jahrgänge entwickelt zu haben. So kommen die Zuschauer in den Stadien inzwischen nicht mehr nur in den Genuss von brandgefährlich getretenen Eckbällen – auch altersbedingte Geheimratsecken werden wohl in Zukunft immer häufiger auf dem grünen Rasen in "Erscheinung treten". Denn immer mehr bereits etwas in die Jahre gekommene Stars scheinen in der Bundesliga ihren zweiten Frühling erleben zu wollen, so wie zum Beispiel der 36-jährige Abwehrrecke Sami Hyypiä oder die nie zu verwelken scheinende, holländische Torjägertulpe Ruud van Nistelrooy.
So treibt seit Saisonbeginn die personifizierte finnische Sauna Hyypiä in der Bundesliga seinen Gegenspielern Schweißperlen auf die Stirn, indem er mit enormer Abgeklärtheit und routiniertem Stellungsspiel agiert. Die 1,96 Meter große "Nordmanntanne" aus Skandinavien ist einer der Garanten für die bisher so erfolgreich verlaufende Saison der Leverkusener und bereitet trotz seines fortgeschrittenen Alters reihenweise jungen Angriffshüpfern in der Bundesliga feuchte Achselhöhlen. Nachdem sein Vertrag beim FC Liverpool im vergangenen Sommer ausgelaufen war entschied sich der altgediente Defensivfachmann seine Fußballerkarriere in Deutschland ausklingen zu lassen und folgte dem Ruf von "Tante Käthe". Ob bei den Vertragsverhandlungen insbesondere Rudis graumelierte Omalöckchen den Finnen davon überzeugten, dass er beim Werksklub tatsächlich alt werden kann, ist allerdings nicht überliefert. Völler schien auf jeden Fall genügend Argumente für einen Wechsel nach Deutschland parat gehabt zu haben.
In der Tat scheinen die Reize der Bundesliga – volle Stadien, tolle Stimmung auf den Rängen oder auch die ordentliche Zahlungsmoral bei den Klubs, immer mehr kurz vor der "Pensionierung" stehende Spitzenspieler internationalem Formats anzusprechen. So auch den 33-jährigen Niederländer Ruud van Nistelrooy, der die letzten Jahre seine Sucht auf Tore im Trikot von Manchester United und Real Madrid stillte. Jetzt soll der "Old Amsterdam" unter den Fußballern auch dem Hamburger Offensivspiel die gewisse Würze und gleichzeitig der Bundesliga eine neue, verführerische Note verleihen. Doch Käse stinkt bekanntlich immer mehr, umso älter er wird – mal gucken ob die Hanseaten nach Zé Roberto tatsächlich auch mit dem nächsten Oldie einen guten Riecher bewiesen haben.
Die Bundesliga scheint derweil ähnlich wie Florida eine besondere Anziehungskraft für ältere Jahrgänge entwickelt zu haben. So kommen die Zuschauer in den Stadien inzwischen nicht mehr nur in den Genuss von brandgefährlich getretenen Eckbällen – auch altersbedingte Geheimratsecken werden wohl in Zukunft immer häufiger auf dem grünen Rasen in "Erscheinung treten". Denn immer mehr bereits etwas in die Jahre gekommene Stars scheinen in der Bundesliga ihren zweiten Frühling erleben zu wollen, so wie zum Beispiel der 36-jährige Abwehrrecke Sami Hyypiä oder die nie zu verwelken scheinende, holländische Torjägertulpe Ruud van Nistelrooy.
So treibt seit Saisonbeginn die personifizierte finnische Sauna Hyypiä in der Bundesliga seinen Gegenspielern Schweißperlen auf die Stirn, indem er mit enormer Abgeklärtheit und routiniertem Stellungsspiel agiert. Die 1,96 Meter große "Nordmanntanne" aus Skandinavien ist einer der Garanten für die bisher so erfolgreich verlaufende Saison der Leverkusener und bereitet trotz seines fortgeschrittenen Alters reihenweise jungen Angriffshüpfern in der Bundesliga feuchte Achselhöhlen. Nachdem sein Vertrag beim FC Liverpool im vergangenen Sommer ausgelaufen war entschied sich der altgediente Defensivfachmann seine Fußballerkarriere in Deutschland ausklingen zu lassen und folgte dem Ruf von "Tante Käthe". Ob bei den Vertragsverhandlungen insbesondere Rudis graumelierte Omalöckchen den Finnen davon überzeugten, dass er beim Werksklub tatsächlich alt werden kann, ist allerdings nicht überliefert. Völler schien auf jeden Fall genügend Argumente für einen Wechsel nach Deutschland parat gehabt zu haben.
In der Tat scheinen die Reize der Bundesliga – volle Stadien, tolle Stimmung auf den Rängen oder auch die ordentliche Zahlungsmoral bei den Klubs, immer mehr kurz vor der "Pensionierung" stehende Spitzenspieler internationalem Formats anzusprechen. So auch den 33-jährigen Niederländer Ruud van Nistelrooy, der die letzten Jahre seine Sucht auf Tore im Trikot von Manchester United und Real Madrid stillte. Jetzt soll der "Old Amsterdam" unter den Fußballern auch dem Hamburger Offensivspiel die gewisse Würze und gleichzeitig der Bundesliga eine neue, verführerische Note verleihen. Doch Käse stinkt bekanntlich immer mehr, umso älter er wird – mal gucken ob die Hanseaten nach Zé Roberto tatsächlich auch mit dem nächsten Oldie einen guten Riecher bewiesen haben.
Aufrufe: 842 | Kommentare: 3 | Bewertungen: 8 | Erstellt:29.01.2010
ø 7.8
KOMMENTARE
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29.01.2010 | 12:30 Uhr
+1
0
TBone :
schöne Schreibe!
29.01.2010 | 19:06 Uhr
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29.01.2010 | 21:51 Uhr
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http://www.kaisergrantler.de/2010/01/28/wie-ich-die-kobra-um-hilfe-bat/
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