12.07.2010 um 17:08 Uhr
Das Fingerspitzengefühl
Oft wird davon geredet, selten wird es angeblich bewiesen - das Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter. Gerne schmücken sich Fußballsachverständige (und die, die sich dafür halten) mit der Behauptung, der Referee hätte in dieser oder jener Situation Fingerspitzengefühl zeigen müssen, das könne man erwarten von einem Top-Schiedsrichter.
Ist das so?
Meine Meinung: es sollte nicht erwartet werden, zumindest nicht in Situationen, die durch das Regelwerk abgedeckt sind. Meiner Ansicht nach ist z.B. für die Festlegung einer persönlichen Strafe die bisherige Spieldauer und der Spielverlauf irrelevant. Durch das Fordern von dem Regelwerk abweichenden Entscheidungen ermutigt man den Schiedsrichter doch gerade, auf entscheidende Weise in das Spiel einzugreifen. Vor allem aber impliziert es die Erwartung, der Referee müsse sich den Mannschaften anpassen und bekäme von ihnen Hinweise, wie er das Spiel zu leiten habe. Falsch! Ein grobes Foulspiel oder gar eine Tätlichkeit, und damit eine rote Karte, wird nicht entschärft oder entschuldigt durch die Spielzeit oder den Fakt, dass es sich um ein Endpiel oder Ähnliches handelt. Mein Plädoyer: die Mannschaften haben sich nach dem Regelwerk zu richten, nicht der Schiedsrichter (und damit das Regelwerk) nach den Mannschaften, in jedem Spiel, zu jedem Zeitpunkt eines Spiels.
Und jetzt: viel Spaß beim Kommentieren und Diskutieren!
Ist das so?
Meine Meinung: es sollte nicht erwartet werden, zumindest nicht in Situationen, die durch das Regelwerk abgedeckt sind. Meiner Ansicht nach ist z.B. für die Festlegung einer persönlichen Strafe die bisherige Spieldauer und der Spielverlauf irrelevant. Durch das Fordern von dem Regelwerk abweichenden Entscheidungen ermutigt man den Schiedsrichter doch gerade, auf entscheidende Weise in das Spiel einzugreifen. Vor allem aber impliziert es die Erwartung, der Referee müsse sich den Mannschaften anpassen und bekäme von ihnen Hinweise, wie er das Spiel zu leiten habe. Falsch! Ein grobes Foulspiel oder gar eine Tätlichkeit, und damit eine rote Karte, wird nicht entschärft oder entschuldigt durch die Spielzeit oder den Fakt, dass es sich um ein Endpiel oder Ähnliches handelt. Mein Plädoyer: die Mannschaften haben sich nach dem Regelwerk zu richten, nicht der Schiedsrichter (und damit das Regelwerk) nach den Mannschaften, in jedem Spiel, zu jedem Zeitpunkt eines Spiels.
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Aufrufe: 478 | Kommentare: 9 | Bewertungen: 8 | Erstellt:12.07.2010
ø 6.4
KOMMENTARE
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12.07.2010 | 17:16 Uhr
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Am wichtigsten ist aber die Linie des Schiris im Einklang mit dem Verhalten der Spieler und der Eigendynamik die jedes Fussballspiel nunmal hat.
12.07.2010 | 23:37 Uhr
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"Und jetzt: viel Spaß beim Kommentieren und Diskutieren!"
1.) Du hast etwas ganz wichtiges vergessen: NUR DIE TSG!
2.) Das ist absolut von einem anderen Spox-User geklaut und ich finde das unverschämt!
13.07.2010 | 00:00 Uhr
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BadBlue :
http://www.myvideo.de/fussball/7557388Solltet ihr euch mal angucken bei Gelegenheit, interessante Einblicke in das Schiedsrichterleben, Dinge die man so sonst nicht hört und zu Sehen bekommt.
14.07.2010 | 08:23 Uhr
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taneu :
Vor allen Dingen kann man von einem Fußballprofi erwarten sich auf die Linie des Schiedsrichters einzustellen.
Absolut richtige Einstellung und Forderung. Auch für die in unterklassigen Teams aktiven, da haben es die Schiris am schwersten (und sind am schlechtesten ausgebildet, was es ihnen nicht einfacher macht).
14.07.2010 | 18:06 Uhr
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14.07.2010 | 23:30 Uhr
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c4liba :
Bei grobem Foulspiel oder einer Tätlichkeit bin ich absolut deiner Meinung, da gibt es kein Fingerspitzengefühl! Oder es sollte solches zumindest nicht geben...
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Dass ein Mark van Bommel von der Seite in den Gegner reinFLIEGT und nur gelb bekommt, während Klose für zwei mehr oder weniger harmlose Foul jeweils die gleiche Bestrafung bekommt.
Der eine wird für 2 Spiele gesperrt, der andere für das gleiche Foul 5 Spiele oder mal eine nur ein Spiel.
Sprichst mir aus der Seele, Brödl