13.08.2009 um 16:05 Uhr
Das Ende der Hegemonie?
Schon lange warten deutsche Fans auf einen Stürmer à la Gerd Müller, dem Bomber der Nation. Genauer gesagt: seit dessen Abgang. Statt deutschen Stürmern bringen momentan Spieler wie Fernando Torres, Zlatan Ibrahimovic oder Christiano Ronaldo ihre Gegenspieler zur Verzweiflung und beweisen immer wieder aufs Neue, wieso sie bei den größten Vereinen Europas spielen.
Nach einem solchen Angreifer hat sich ganz Fußballdeutschland lange gesehnt. Doch die Sehnsucht könnte nun endlich ein Ende haben. Als „Heilsbringer" gemeint ist Mario Gómez García. Ist er international noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, so hat er sich in den letzten drei Jahren in der Bundesliga als Spieler für den VfB Stuttgart einen richtigen Namen verschafft und es zum vermeintlich größten Club Deutschlands geschafft: dem FC Bayern München.
Als teuerster Transfer der Bundesligageschichte schnürt der gebürtige Riedlinger nun also seine Schuhe für den Rekordmeister und hat damit die Möglichkeit, sich auch international in der Champions League zu profilieren. Und das wird ihm mit großer Wahrscheinlichkeit auch gelingen. Denn „Super Mario" ist ein kompletter Spieler, der nicht nur eine brillante Technik mitbringt, sondern zudem die so oft geforderten Tugenden Leidenschaft, Einsatz und Willen. Mit seiner Ballsicherheit, seiner Beidfüssigkeit, seinem überragendem Kopfballspiel und der Dynamik in seinen Aktionen hat er in den letzten Spielzeiten sämtliche VfB-Anhänger überzeugt. Und nicht nur diese. Mario Gómez wird auch in der Nationalmannschaft zukünftig ein Eckpfeiler in Löws Konzept darstellen und der Hoffnungsträger für die WM 2010 in Südafrika sein.
Einhergehend mit dieser Rolle stellt sich die Frage, ob Gómez in die Phalanx der Topstürmer Europas eindringen kann und die Hegemonie der ausländischen Stürmer beenden kann. Als Fan ist man geneigt, diese Frage zu bejahen.
Doch Gómez’ Manko in internationaler Hinsicht bleibt seine Glücklosigkeit in der deutschen Elf. Nicht nur die EM 2008 verdeutlichte dies, sondern auch wieder jüngst das Spiel gegen Aserbaidschan.
Und trotzdem ließ Gómez seine Klasse aufblitzen, vor allem bei der Vorarbeit für Kloses Tor.
Mario wird ein Topstürmer. Nicht nur, weil er fußballerisch nahezu alle Voraussetzungen mit sich bringt, sondern weil er, wie es viele Experten von weltklasse Spielern fordern, ein sogenannter „Typ" ist. Nicht etwa ein Mark van Bommel, der hin und wieder durch grobe Fouls seinen Anspruch auf den Titel Aggressiv-Leader untermauert. Nein. Gómez zeichnet sich durch seine realistische Sicht der Dinge aus, welche ihm hilft, bodenständig zu bleiben, und dazu führt, dass er stets an sich arbeitet und somit einer möglichen Stagnation in seiner Entwicklung entgeht.
Die Rekordablösesumme scheint ihn locker zu lassen. Der TORero weiß zwar, dass die Erwartungen an ihn enorm hoch sind. Aber er weiß auch, welche Fähigkeiten er hat und ist davon überzeugt, sich durchzusetzen – sowohl bei den Bayern als auch in der Nationalmannschaft. Der Unterschied zu Gómez' Vorgängern wie, z.B. Lukas Podolski, ist dabei, dass er bereit ist, in Bereiche zu gehen, wo es weh tut. Seine Maxime scheint demnach, klar zu sein: Nie aufgeben; immer weitermachen. Er fällt weniger durch Flotte Sprüche oder provokante Werbesprüche auf wie „Meine Ziele sind größer als eure Namen", sondern vielmehr sprechen seine Taten Worte.
Und diese Eigenschaft in Kombination mit seinen fußballerischen Fähigkeiten ist Prämisse für die Entwicklung zum weltklasse Stürmer und damit zur Beendigung der momentanen Hegemonie ausländischer Angreifer.
Nach einem solchen Angreifer hat sich ganz Fußballdeutschland lange gesehnt. Doch die Sehnsucht könnte nun endlich ein Ende haben. Als „Heilsbringer" gemeint ist Mario Gómez García. Ist er international noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, so hat er sich in den letzten drei Jahren in der Bundesliga als Spieler für den VfB Stuttgart einen richtigen Namen verschafft und es zum vermeintlich größten Club Deutschlands geschafft: dem FC Bayern München.
Als teuerster Transfer der Bundesligageschichte schnürt der gebürtige Riedlinger nun also seine Schuhe für den Rekordmeister und hat damit die Möglichkeit, sich auch international in der Champions League zu profilieren. Und das wird ihm mit großer Wahrscheinlichkeit auch gelingen. Denn „Super Mario" ist ein kompletter Spieler, der nicht nur eine brillante Technik mitbringt, sondern zudem die so oft geforderten Tugenden Leidenschaft, Einsatz und Willen. Mit seiner Ballsicherheit, seiner Beidfüssigkeit, seinem überragendem Kopfballspiel und der Dynamik in seinen Aktionen hat er in den letzten Spielzeiten sämtliche VfB-Anhänger überzeugt. Und nicht nur diese. Mario Gómez wird auch in der Nationalmannschaft zukünftig ein Eckpfeiler in Löws Konzept darstellen und der Hoffnungsträger für die WM 2010 in Südafrika sein.
Einhergehend mit dieser Rolle stellt sich die Frage, ob Gómez in die Phalanx der Topstürmer Europas eindringen kann und die Hegemonie der ausländischen Stürmer beenden kann. Als Fan ist man geneigt, diese Frage zu bejahen.
Doch Gómez’ Manko in internationaler Hinsicht bleibt seine Glücklosigkeit in der deutschen Elf. Nicht nur die EM 2008 verdeutlichte dies, sondern auch wieder jüngst das Spiel gegen Aserbaidschan.
Und trotzdem ließ Gómez seine Klasse aufblitzen, vor allem bei der Vorarbeit für Kloses Tor.
Mario wird ein Topstürmer. Nicht nur, weil er fußballerisch nahezu alle Voraussetzungen mit sich bringt, sondern weil er, wie es viele Experten von weltklasse Spielern fordern, ein sogenannter „Typ" ist. Nicht etwa ein Mark van Bommel, der hin und wieder durch grobe Fouls seinen Anspruch auf den Titel Aggressiv-Leader untermauert. Nein. Gómez zeichnet sich durch seine realistische Sicht der Dinge aus, welche ihm hilft, bodenständig zu bleiben, und dazu führt, dass er stets an sich arbeitet und somit einer möglichen Stagnation in seiner Entwicklung entgeht.
Die Rekordablösesumme scheint ihn locker zu lassen. Der TORero weiß zwar, dass die Erwartungen an ihn enorm hoch sind. Aber er weiß auch, welche Fähigkeiten er hat und ist davon überzeugt, sich durchzusetzen – sowohl bei den Bayern als auch in der Nationalmannschaft. Der Unterschied zu Gómez' Vorgängern wie, z.B. Lukas Podolski, ist dabei, dass er bereit ist, in Bereiche zu gehen, wo es weh tut. Seine Maxime scheint demnach, klar zu sein: Nie aufgeben; immer weitermachen. Er fällt weniger durch Flotte Sprüche oder provokante Werbesprüche auf wie „Meine Ziele sind größer als eure Namen", sondern vielmehr sprechen seine Taten Worte.
Und diese Eigenschaft in Kombination mit seinen fußballerischen Fähigkeiten ist Prämisse für die Entwicklung zum weltklasse Stürmer und damit zur Beendigung der momentanen Hegemonie ausländischer Angreifer.
Aufrufe: 350 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 0 | Erstellt:13.08.2009
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