31.03.2008 um 10:18 Uhr
Darf ich den Ball jetzt halten?
Die Szene in der 33. Minute in Hermann Löns seinem Stadion in Paderborn hätte durchaus auch in einer zugegebenermaßen schlechten Slapstick-Komödie ihren Platz verdient gehabt. Wenige Sekunden zuvor war der bis dahin überlegene FC St. Pauli gegen den SC Paderborn 07 durch ein Tor von Ahmet Kuru verdient in Führung gegangen. Direkt nach dem Wiederanstoß segelte dann ein harmloser Ball Richtung St-Pauli-Tor, der nach einem Zweikampf in den Strafraum kullerte. Innenverteidiger Marcel Eger schirmte das Spielgerät mustergültig ab und FC St. Pauli-Torwart Patrick Borger hätte den Ball einfach nur auf nehmen müssen – hätte ....
Was dann passierte, spottete jeder Beschreibung. Der Ball kullerte auf Borger zu. Aber der St. Pauli-Torhüter machte mitnichten irgendwelche Anstrengungen, sich zum Ball zu bücken. Natürlich könnte ein plötzlich heftiger Schmerz zur Bewegungstarre geführt haben. Eventuell ist der Keeper der Braun-Weißen bedingt durch die plötzlichen frühlingshaften Temperaturen auch in einen Sekundenschlaf gefallen. Endgültig klären wird es niemand können, denn der Ball rollte in gefühlten Ewigkeiten durch die Beine des Schlussmanns, der in dem Augenblick, als das Leder genau zwischen seinen Beinen war, den Faux Pas bemerkte.
Panik überfiel den Keeper und er regierte! Mit einer schnellen Bewegung versuchte er, den jetzt schon wenige Zentimeter hinter sich befindlichen Ball, mit der Hacke aus der Gefahrenzone zu bugsieren. Nun ist der gute Patrick Borger Torwart und nicht Diego und das Leder landete nicht wie erhofft irgendwo an der Eckfahne sondern er bugsierte dieses genau in den Lauf von Paderborns Stürmer Alexander Löbe, der völlig verdutzt den Ball anschaute. Nach einer Gedenksekunde begriff Löbe, dass er mit Ball frei vor dem entblößten Tor stand und schob das Leder in die Maschen.
Nach dem Ausgleich änderte sich das Spielgeschehen auf dem Sandrasen, der zu Recht nach einem Heide-Dichter benannt ist. Die Paderborner, die eigentlich das Spiel abschenken und ihren eigenen Abstieg besiegeln wollten, fingen mit einem Mal an zu kämpfen und der FC St. Pauli agierte in der Folgezeit komplett verunsichert. Dass Borger zumindest bei zwei weiteren Gegentoren alles andere als glücklich aussah, ist nur noch eine Randnotiz der 1:4-Niederlage.
Was dann passierte, spottete jeder Beschreibung. Der Ball kullerte auf Borger zu. Aber der St. Pauli-Torhüter machte mitnichten irgendwelche Anstrengungen, sich zum Ball zu bücken. Natürlich könnte ein plötzlich heftiger Schmerz zur Bewegungstarre geführt haben. Eventuell ist der Keeper der Braun-Weißen bedingt durch die plötzlichen frühlingshaften Temperaturen auch in einen Sekundenschlaf gefallen. Endgültig klären wird es niemand können, denn der Ball rollte in gefühlten Ewigkeiten durch die Beine des Schlussmanns, der in dem Augenblick, als das Leder genau zwischen seinen Beinen war, den Faux Pas bemerkte.
Panik überfiel den Keeper und er regierte! Mit einer schnellen Bewegung versuchte er, den jetzt schon wenige Zentimeter hinter sich befindlichen Ball, mit der Hacke aus der Gefahrenzone zu bugsieren. Nun ist der gute Patrick Borger Torwart und nicht Diego und das Leder landete nicht wie erhofft irgendwo an der Eckfahne sondern er bugsierte dieses genau in den Lauf von Paderborns Stürmer Alexander Löbe, der völlig verdutzt den Ball anschaute. Nach einer Gedenksekunde begriff Löbe, dass er mit Ball frei vor dem entblößten Tor stand und schob das Leder in die Maschen.
Nach dem Ausgleich änderte sich das Spielgeschehen auf dem Sandrasen, der zu Recht nach einem Heide-Dichter benannt ist. Die Paderborner, die eigentlich das Spiel abschenken und ihren eigenen Abstieg besiegeln wollten, fingen mit einem Mal an zu kämpfen und der FC St. Pauli agierte in der Folgezeit komplett verunsichert. Dass Borger zumindest bei zwei weiteren Gegentoren alles andere als glücklich aussah, ist nur noch eine Randnotiz der 1:4-Niederlage.
Aufrufe: 1255 | Kommentare: 3 | Bewertungen: 2 | Erstellt:31.03.2008
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01.04.2008 | 07:51 Uhr
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