29.07.2010 um 00:29 Uhr
Coaching Zone? Ihm doch egal!
Mit Unai Emery scheint Valencia vor zwei Jahren den richtigen Trainer gefunden zu haben. In der letzten Saison führte er das Team in die Champions League. Jetzt, ohne David Villa und David Silva und in der Königsklasse, bestreitet der 38-Jährige seine Meisterprüfung.
Jedem, der schon einmal ein Spiel des FC Valencia live gesehen hat, dürfte eines aufgefallen sein: Am Spielfeldrand bewegt sich doch ständig wer. Da kann einer nicht still sitzen und zugucken. Doch nein, dieser Jemand ist kein Fan, den es vor Aufregung nicht auf seinem Platz hält. Die Rede ist von Unai Emery, dem Trainer des spanischen Erstligisten FC Valencia.
Der emotionalste Trainer Spaniens?
Wenn man ihm zusieht, hat man das Gefühl, dass der junge Coach am liebsten zu seiner Mannschaft auf das Feld rennen würde. Er ist ständig am Gestikulieren, am Anweisungen geben, am Mitfiebern, am Mitleiden. Völlig zurecht wird Emery als einer der emotionalsten Trainer Spaniens bezeichnet. Bei all seinen Bewegungen verliert er des öfteren auch die markierte Coaching Zone aus den Augen, steht gerne mal einen Schritt vor oder neben ihr.
Kurioser Start als Trainer
Unai Emery Etxegoien, so sein vollständiger Name, wurde am 3. November 1971 im baskischen Fuenterrabía geboren. Er kommt aus einer "Torhüter-Familie". Sein Großvater Pajarito Emery stand im Kasten von Real Unión Irún und gewann dort zweimal die Copa del Rey, sein Vater war Schlussmann bei Deportivo La Coruna und Recreativo Huelva. Sohn Unai schlug jedoch einen anderen Weg ein und agierte als linker Mittelfeldspieler. Allerdings reichte es nie für "La Liga", für die Primera División, Emery war für Klubs der zweiten und dritten Liga Spaniens aktiv. Zwischen 1990 und 1996 spielte er für Real Sociedad, bis 1995 ausschließlich in der zweiten Mannschaft, das letzte Jahr auch teilweise in der ersten. Es folgten Engagements bei CD Toledo, wo er mit 127 Partien die meisten für einen Verein absolvierte, Racing de Ferrol, CD Leganés und Lorca Deportiva. Und bei genau diesem Klub, Lorca Deportiva, startete auf etwas kuriose Weise Emerys Trainer-Laufbahn. Als Spieler begann er die Saison 2004/2005. Als der Trainer während der Saison entlassen wurde, übernahm Emery. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Ein paar Monate nach Emerys Einstieg als Coach stieg Lorca in die Segunda División auf. Auch dort spielte das Team stark auf und lange um den Aufstieg mit. Nach diesen Erfolgen sicherte sich UD Almería die Dienste Emerys. Mit den damals noch in der zweiten Liga spielenden Südspaniern gelang Emery ebenfalls der Aufstieg. In der Primera División landete man in der nächsten Spielzeit auf einem äußerst achtbaren achten Platz.
Der nächste logische Schritt
Nun folgte der nächste - angesichts der Erfolge eigentlich logische - Schritt zu einem Spitzenklub. Der FC Valencia verpflichtete Emery zur Saison 2008/2009. Was folgte, war der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte. Acht Spieltage lang hatte Valencia den Platz an der Sonne inne, ehe das Team dann doch nachließ und am Ende auf dem sechsten Rang landete. Dieses Resultat konnte in der vergangenen Spielzeit noch einmal um einiges verbessert werden. Valencia belegte am Ende den dritten Platz und ist damit in der kommenden Saison wieder in der Champions League startberechtigt.
Jetzt kommt die Meisterprüfung
In dieser muss Valencia jetzt ohne die Topstars David Villa und David Silva zurechtkommen. Und genau darin besteht nun Emerys Meisterprüfung. Nach dem Umbruch muss er zeigen, dass er die Mannschaft auch ohne die Topstars weit bringen kann.
Egal, ob in Liga, Pokal oder Champions League: Überall wird man auch in der nächsten Saison einen Unai Emery sehen, der seine Mannschaft wild gestikulierend antreibt. Und der Erfolg wird bestimmt nicht zu kurz kommen.
Jedem, der schon einmal ein Spiel des FC Valencia live gesehen hat, dürfte eines aufgefallen sein: Am Spielfeldrand bewegt sich doch ständig wer. Da kann einer nicht still sitzen und zugucken. Doch nein, dieser Jemand ist kein Fan, den es vor Aufregung nicht auf seinem Platz hält. Die Rede ist von Unai Emery, dem Trainer des spanischen Erstligisten FC Valencia.
Der emotionalste Trainer Spaniens?
Wenn man ihm zusieht, hat man das Gefühl, dass der junge Coach am liebsten zu seiner Mannschaft auf das Feld rennen würde. Er ist ständig am Gestikulieren, am Anweisungen geben, am Mitfiebern, am Mitleiden. Völlig zurecht wird Emery als einer der emotionalsten Trainer Spaniens bezeichnet. Bei all seinen Bewegungen verliert er des öfteren auch die markierte Coaching Zone aus den Augen, steht gerne mal einen Schritt vor oder neben ihr.
Kurioser Start als Trainer
Unai Emery Etxegoien, so sein vollständiger Name, wurde am 3. November 1971 im baskischen Fuenterrabía geboren. Er kommt aus einer "Torhüter-Familie". Sein Großvater Pajarito Emery stand im Kasten von Real Unión Irún und gewann dort zweimal die Copa del Rey, sein Vater war Schlussmann bei Deportivo La Coruna und Recreativo Huelva. Sohn Unai schlug jedoch einen anderen Weg ein und agierte als linker Mittelfeldspieler. Allerdings reichte es nie für "La Liga", für die Primera División, Emery war für Klubs der zweiten und dritten Liga Spaniens aktiv. Zwischen 1990 und 1996 spielte er für Real Sociedad, bis 1995 ausschließlich in der zweiten Mannschaft, das letzte Jahr auch teilweise in der ersten. Es folgten Engagements bei CD Toledo, wo er mit 127 Partien die meisten für einen Verein absolvierte, Racing de Ferrol, CD Leganés und Lorca Deportiva. Und bei genau diesem Klub, Lorca Deportiva, startete auf etwas kuriose Weise Emerys Trainer-Laufbahn. Als Spieler begann er die Saison 2004/2005. Als der Trainer während der Saison entlassen wurde, übernahm Emery. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Ein paar Monate nach Emerys Einstieg als Coach stieg Lorca in die Segunda División auf. Auch dort spielte das Team stark auf und lange um den Aufstieg mit. Nach diesen Erfolgen sicherte sich UD Almería die Dienste Emerys. Mit den damals noch in der zweiten Liga spielenden Südspaniern gelang Emery ebenfalls der Aufstieg. In der Primera División landete man in der nächsten Spielzeit auf einem äußerst achtbaren achten Platz.
Der nächste logische Schritt
Nun folgte der nächste - angesichts der Erfolge eigentlich logische - Schritt zu einem Spitzenklub. Der FC Valencia verpflichtete Emery zur Saison 2008/2009. Was folgte, war der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte. Acht Spieltage lang hatte Valencia den Platz an der Sonne inne, ehe das Team dann doch nachließ und am Ende auf dem sechsten Rang landete. Dieses Resultat konnte in der vergangenen Spielzeit noch einmal um einiges verbessert werden. Valencia belegte am Ende den dritten Platz und ist damit in der kommenden Saison wieder in der Champions League startberechtigt.
Jetzt kommt die Meisterprüfung
In dieser muss Valencia jetzt ohne die Topstars David Villa und David Silva zurechtkommen. Und genau darin besteht nun Emerys Meisterprüfung. Nach dem Umbruch muss er zeigen, dass er die Mannschaft auch ohne die Topstars weit bringen kann.
Egal, ob in Liga, Pokal oder Champions League: Überall wird man auch in der nächsten Saison einen Unai Emery sehen, der seine Mannschaft wild gestikulierend antreibt. Und der Erfolg wird bestimmt nicht zu kurz kommen.
Aufrufe: 1588 | Kommentare: 6 | Bewertungen: 12 | Erstellt:29.07.2010
ø 8.9
KOMMENTARE
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29.07.2010 | 12:29 Uhr
+1
0
Lavo :
Ja, der Typ ist sehr unterhaltsam da unten am Bildschirmrand 
Abgesehen davon, guter Mann, ich traue ihm viel zu. Für sein Alter auch schon sehr beeindruckend, mal sehen inwiefern er in Zukunft weiteragiert.
Netter Blog.
29.07.2010 | 15:57 Uhr
+1
0
SilvaSan :
Erinner mich noch, wie er Ever Banega nach der Auswechslung dessen, angerempelt hat.War eine kuriose Szene.
Schöner Blog.
30.07.2010 | 10:34 Uhr
+1
0
TT1975 : Netter Blog
hat zwar nix mit fussball zu tun, aber es fällt doch auf, wie gut sich die spanischen trainer kleiden können.
30.07.2010 | 10:45 Uhr
+1
0
BadBlue :
Wie ein Duracell Hässchen.Er ist quasi der 12te Mann auf dem Platz.
02.08.2010 | 00:46 Uhr
+1
0
ich muss sagen ich halte ehrlich gesagt nicht viel von emery,allerdings hat er es vollbracht valencia wieder auf die erfolgsspur zu bringen.
bin mal gespannt ob emery es auch schafft valencia in die finalrunde der cl zu führen!
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hoffen wir doch mal, dass emery auch in der nächsten saison erfolg haben wird... nur nicht gegen werder im endspiel der cl :P