08.12.2011 um 10:32 Uhr
Cl-Gruppenphase reloaded
Basel.
Lissabon.
Nikosia.
3 Städte in Europa würde man sagen.
Vielleicht erwähnt man noch das Lissabon die Hauptstadt von Portugal ist. Oder aber man behauptet vor Beginn einer Championsleague Saison diese 3 Teams würden im Achtelfinale stehen und erntet Gelächter. Das Lachen hätte man jetzt auf seiner Seite.
Wie ist es dazu gekommen? Ein Rückblick auf die Gruppenphase der Champions League.
Beginnen möchte ich mit meinem Herzensverein, dem FC Bayern.
"Mördergruppe", "Todesgruppe", "Todesgruppe des Todes", "Hammergruppe".
So in etwa war die Resonanz nach der Auslosung der Bayerngruppe. Man hatte ein von einem Scheich zusammengekauftes Starensemble, völlig durchgeknallte Italiener, und ein gelbes U-Boot zugelost bekommen.
Die Aufgabe bewältigte man dann aber äußerst souverän. Nachdem gefühlt seit der Eroberung Galliens durch die Römer darauf hingearbeitet wird das Finale im eigenen Stadion zu bestreiten, ist man dem Traum nun etwas näher.
Der entscheidende Mann war wie so oft Stolpermario, der Neapel 3 Dinger einschenkte und sich gegen ManCity zweimal überragend anschießen ließ.
Bitter war lediglich die Verletzung von Schweinsteiger der von einem Schweizer D-Zug über den Haufen gefahren wurde und sich das Schlüsselbein brach.
Das gelbe U-Boot machte seinem Namen alle Ehre. Es ging gnadenlos unter. Wie ein Hundewelpen auf offener See ruderte es hilflos umher und erwies dem Ansehen des spanischen Fussballs ausserhalb von Barcelona und Madrid mit nicht zu verachtenden 0 Punkten einen Bärendienst.
Leicht überraschend sind jedoch die wohl euphorischsten Italiener weltweit weitergekommen. Die Truppe um das Zwergenrollkommando Lavezzi und den sehr introvertierten und ruhigen Präsidenten de Laurentis hatte im Schwanzvergleich mit Manchester City einfach den Längeren.
Wer war noch dabei?
Ach ja, Leverkusen.
Die Aspirinkicker haben es wohl als einzige Mannschaft der Vorrunde geschafft die perfekte Symbiose aus Nichtleistung und Erfolg zu schaffen. Nach 6 spielerisch äußerst mauen Begegnungen hat man es trotzdem irgendwie geschafft. Und das in einer Gruppe mit dem Altherrenclub aus Chelsea, der einzigen Mannschaft in der der Trainer jünger ist als so mancher Spieler, und den Fledermäusen aus Valencia die im Kern aus Soldado bestehen.
Großen Anteil daran hat der Capitano. Ballack, der alte Haudegen.
Allen hat ers nochmal gezeigt! Ne Kiste gegen Genk und ne Vorlage gegen Valencia! Rumms! Die Fussballwelt bebt und verneigt sich vor Joopi Ballack.
Bleibt noch eine deutsche Mannschaft.
Das perfekte Gegenstück zu Leverkusen.
Die einzige Mannschaft die eine perfekte Symbiose aus guter Leistung und Misserfolg schafft.
Irgendwie ist das alles ins Auge gegangen. Bender und Kehl können ein Lied davon singen.
Man könnte fast meinen der BVB mit seinem tollwütigen Trainer sei sowas wie die Wohlfahrt. Wie sonst lässt es sich erklären dass man gegen die Griechen 3 Kisten kriegt?
Die Lage ist klar: die Griechen sind froh wenn sie einen Uefa-zertifizierten Spielball zur Verfügung stellen können, und im Gegenzug lassen wir Deutschen uns auseinander nehmen wie eine Weihnachtsgans. Der Dank dafür sind 3 Tritte in den Arsch. Irgendwie hängen die Franzosen da auch noch mit drin. Diese Geschichte beruht auf fiktiven Ereignissen. Jegliche Ähnlichkeiten zu tatsächlich stattfindenden Ereignissen sind rein zufällig und können dem Autor nicht zur Last gelegt werden.
Hier gehts zu Teil II
Lissabon.
Nikosia.
3 Städte in Europa würde man sagen.
Vielleicht erwähnt man noch das Lissabon die Hauptstadt von Portugal ist. Oder aber man behauptet vor Beginn einer Championsleague Saison diese 3 Teams würden im Achtelfinale stehen und erntet Gelächter. Das Lachen hätte man jetzt auf seiner Seite.
Wie ist es dazu gekommen? Ein Rückblick auf die Gruppenphase der Champions League.
Beginnen möchte ich mit meinem Herzensverein, dem FC Bayern.
"Mördergruppe", "Todesgruppe", "Todesgruppe des Todes", "Hammergruppe".
So in etwa war die Resonanz nach der Auslosung der Bayerngruppe. Man hatte ein von einem Scheich zusammengekauftes Starensemble, völlig durchgeknallte Italiener, und ein gelbes U-Boot zugelost bekommen.
Die Aufgabe bewältigte man dann aber äußerst souverän. Nachdem gefühlt seit der Eroberung Galliens durch die Römer darauf hingearbeitet wird das Finale im eigenen Stadion zu bestreiten, ist man dem Traum nun etwas näher.
Der entscheidende Mann war wie so oft Stolpermario, der Neapel 3 Dinger einschenkte und sich gegen ManCity zweimal überragend anschießen ließ.
Bitter war lediglich die Verletzung von Schweinsteiger der von einem Schweizer D-Zug über den Haufen gefahren wurde und sich das Schlüsselbein brach.
Das gelbe U-Boot machte seinem Namen alle Ehre. Es ging gnadenlos unter. Wie ein Hundewelpen auf offener See ruderte es hilflos umher und erwies dem Ansehen des spanischen Fussballs ausserhalb von Barcelona und Madrid mit nicht zu verachtenden 0 Punkten einen Bärendienst.
Leicht überraschend sind jedoch die wohl euphorischsten Italiener weltweit weitergekommen. Die Truppe um das Zwergenrollkommando Lavezzi und den sehr introvertierten und ruhigen Präsidenten de Laurentis hatte im Schwanzvergleich mit Manchester City einfach den Längeren.
Wer war noch dabei?
Ach ja, Leverkusen.
Die Aspirinkicker haben es wohl als einzige Mannschaft der Vorrunde geschafft die perfekte Symbiose aus Nichtleistung und Erfolg zu schaffen. Nach 6 spielerisch äußerst mauen Begegnungen hat man es trotzdem irgendwie geschafft. Und das in einer Gruppe mit dem Altherrenclub aus Chelsea, der einzigen Mannschaft in der der Trainer jünger ist als so mancher Spieler, und den Fledermäusen aus Valencia die im Kern aus Soldado bestehen.
Großen Anteil daran hat der Capitano. Ballack, der alte Haudegen.
Allen hat ers nochmal gezeigt! Ne Kiste gegen Genk und ne Vorlage gegen Valencia! Rumms! Die Fussballwelt bebt und verneigt sich vor Joopi Ballack.
Bleibt noch eine deutsche Mannschaft.
Das perfekte Gegenstück zu Leverkusen.
Die einzige Mannschaft die eine perfekte Symbiose aus guter Leistung und Misserfolg schafft.
Irgendwie ist das alles ins Auge gegangen. Bender und Kehl können ein Lied davon singen.
Man könnte fast meinen der BVB mit seinem tollwütigen Trainer sei sowas wie die Wohlfahrt. Wie sonst lässt es sich erklären dass man gegen die Griechen 3 Kisten kriegt?
Die Lage ist klar: die Griechen sind froh wenn sie einen Uefa-zertifizierten Spielball zur Verfügung stellen können, und im Gegenzug lassen wir Deutschen uns auseinander nehmen wie eine Weihnachtsgans. Der Dank dafür sind 3 Tritte in den Arsch. Irgendwie hängen die Franzosen da auch noch mit drin. Diese Geschichte beruht auf fiktiven Ereignissen. Jegliche Ähnlichkeiten zu tatsächlich stattfindenden Ereignissen sind rein zufällig und können dem Autor nicht zur Last gelegt werden.
Hier gehts zu Teil II
Aufrufe: 554 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 2 | Erstellt:08.12.2011
ø 10.0
KOMMENTARE
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08.12.2011 | 10:38 Uhr
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0
derMladen :
Kommentare, Anregungen und Kritik bitte unter Teil II
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