04.01.2012 um 16:15 Uhr
Chancenloser Champ?
Das Champion-Banner hängt im AA-Center. Die Mavericks haben die Mehrheit ihrer Spiele bisher in den Sand gesetzt. Da ist auch Zeit für etwas Schwarzmalerei. Nowitzki sagt: „Unser Team ist dafür ausgerichtet, von Monat zu Monat besser zu werden. Im März und April sollten wir eine gute Truppe beisammen haben." Doch bis dahin gibt es noch viele Spiele zu absolvieren.
Die Transferpolitik rief bei vielen Kopfschütteln hervor. Tyson Chandler, seit längerem ein Vielwechsler, gab Dallas in der Meisterschaftssaison die nötige körperliche Präsenz, die dem Team zu oft abging. Unvergessen sind sein Defensivspiel und die gute Rebound-Quote in den Playoffs, speziell in den Finals gegen die Heats. Der Verlust Chandlers, der warum auch immer keinen neuen Vertrag unterschrieb, wiegt schwer.
Power Forward Butler spielte vor seiner Verletzung zu Beginn des Jahres 2011 solide und auch J.J. Barea war kein Flop. Sie sind alle Jungspunde im Vergleich zu den getradeten Spielern und ein „Superstar" wie Marc Cuban versprochen hat, ist auch nicht dabei.
Lamar Odom hat trotz seines Man of the Year Award bei den Lakers abgebaut und auch in den ersten Spielen dieser Saison noch gar nichts gezeigt. Seine Punkteausbeute ist meist erschreckend. Vince Carter war einmal einer der absoluten NBA-Stars. Seinen 37.000 Punkt markierte er im letzten Jahr, was für sich spricht. Doch die Mavericks-Verantwortlichen haben sich anscheinend mehr vom Namen blenden lassen, als die Leistungen Carters in den letzten Saisons genau zu betrachten.
Alles spricht dafür, dass im Forward-Bereich die Last vor allem auf Nowitzkis Schultern liegt. Ob der große Blonde allerdings das die ganze Saison durchhält, bleibt für die Mavericks die Schlüsselfrage. Daran wird auch nicht der Verzweiflungstrade von Yi Jianlian ändern. Bei den beiden bisherigen Siegen der Maverickas war der Würzburger wieder Top-Scorer.
Doch gerade der Sieg über Durants Oklahoma City darf nicht über die Leistungen hinweg. Die Unzulänglichkeit des Gegners war mit dafür verantwortlich, dass sich Dallas unterm Korb behaupten konnte und die Rebound-Statistik ausgeglichen halten. Das Positive waren die Punktausbeuten von anderen Akteuren neben Nowitzki. Marion, Terry und Carter punkteten zweistellig.
Sicherlich ist es zu früh, um wirklich über die Leistungsfähigkeit des Teams zu urteilen. Doch die reguläre Saison ist durch den Lockout kürzer und ob Dallas in der heißen Phase gegen die beiden Teams aus L.A., Oklahoma, Boston oder Miami bestehen, das darf man ruhig in Frage stellen.
Die Transferpolitik rief bei vielen Kopfschütteln hervor. Tyson Chandler, seit längerem ein Vielwechsler, gab Dallas in der Meisterschaftssaison die nötige körperliche Präsenz, die dem Team zu oft abging. Unvergessen sind sein Defensivspiel und die gute Rebound-Quote in den Playoffs, speziell in den Finals gegen die Heats. Der Verlust Chandlers, der warum auch immer keinen neuen Vertrag unterschrieb, wiegt schwer.
Power Forward Butler spielte vor seiner Verletzung zu Beginn des Jahres 2011 solide und auch J.J. Barea war kein Flop. Sie sind alle Jungspunde im Vergleich zu den getradeten Spielern und ein „Superstar" wie Marc Cuban versprochen hat, ist auch nicht dabei.
Lamar Odom hat trotz seines Man of the Year Award bei den Lakers abgebaut und auch in den ersten Spielen dieser Saison noch gar nichts gezeigt. Seine Punkteausbeute ist meist erschreckend. Vince Carter war einmal einer der absoluten NBA-Stars. Seinen 37.000 Punkt markierte er im letzten Jahr, was für sich spricht. Doch die Mavericks-Verantwortlichen haben sich anscheinend mehr vom Namen blenden lassen, als die Leistungen Carters in den letzten Saisons genau zu betrachten.
Alles spricht dafür, dass im Forward-Bereich die Last vor allem auf Nowitzkis Schultern liegt. Ob der große Blonde allerdings das die ganze Saison durchhält, bleibt für die Mavericks die Schlüsselfrage. Daran wird auch nicht der Verzweiflungstrade von Yi Jianlian ändern. Bei den beiden bisherigen Siegen der Maverickas war der Würzburger wieder Top-Scorer.
Doch gerade der Sieg über Durants Oklahoma City darf nicht über die Leistungen hinweg. Die Unzulänglichkeit des Gegners war mit dafür verantwortlich, dass sich Dallas unterm Korb behaupten konnte und die Rebound-Statistik ausgeglichen halten. Das Positive waren die Punktausbeuten von anderen Akteuren neben Nowitzki. Marion, Terry und Carter punkteten zweistellig.
Sicherlich ist es zu früh, um wirklich über die Leistungsfähigkeit des Teams zu urteilen. Doch die reguläre Saison ist durch den Lockout kürzer und ob Dallas in der heißen Phase gegen die beiden Teams aus L.A., Oklahoma, Boston oder Miami bestehen, das darf man ruhig in Frage stellen.
Aufrufe: 95 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 0 | Erstellt:04.01.2012
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