07.02.2010 um 15:31 Uhr
Bundestrainer – Ein Traumjob
"Bundestrainer sein" – Wer hat da als kleiner Junge nicht schon einmal von geträumt. Für jeden Fußballfan wäre dies wahrscheinlich DER Traumjob überhaupt. Doch das gerader dieser Job auch seine Nachteile hat, wird gerade in letzter Zeit immer deutlicher. So kämpft Jogi Löw immer wieder gegen Kritiker die die Nichtnominierung Mats Hummels keineswegs vereinbaren können, sondern nun muss Löw auch noch bis nach der WM in Südafrika auf eine mögliche Vertragsverlängerung mit dem DFB warten. Ob diese dann überhaupt noch zustande kommt steht gerade dieser Tage noch sehr weit in den Sternen! Dabei könnte der Job des Bundestrainers doch eigentlich so schön sein, wenn ich einmal darüber nachdenke was wäre wenn ich Bundestrainer wäre. Da würd ich doch glatt einiges anders machen. Einige Leser doch bestimmt auch – Oder?
Deswegen hab ich mir doch mal ein paar Gedanken gemacht, wie es denn so wäre Bundestrainer zu sein.
Würde ich einen Anruf vom DFB kriegen, wäre das alleine schon eine große Ehre für mich. Den Vertrag dann unterschrieben würd ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Trainerteam machen. Doch das stellt sich als nicht grade einfach heraus. Wen holt man sich da? – Natürlich, jemanden den man kennt. Also schnell die Saufkumpanen zusammengetrommelt und schon steht der neue Trainerstab. Ahnung von Fußball haben die meisten nur aus Fernsehen bzw. aus der Jugend oder den eigenen Erfolgen in der Kreisklasse. – Egal – irgendwie wird das wohl hinhauen.
Wochenende – Bundesliga – als Bundestrainer hat man da bestimmt überall freien Eintritt. Der DFB bezahlt das alles ja wohl. Also gilt es sich Fußballspiele jedes Wochenende live anzusehen. Ein Traum jedes Jungen und jedes Mannes. Jede Woche irgendein anderes Stadion, jedes Wochenende eine andere Biersorte, jede Woche in die Jahre gekommene Fußballlegenden treffen, ein bisschen quatschen, vielleicht haben die ja noch ein paar Tipps und Tricks wie man so eine Nationalmannschaft eigentlich trainiert und betreut. – Egal – Eins ist auf jeden Fall klar: In die dicken VIP Logen würd ich mich nicht setzen! Da fühl ich mich doch durchaus wohler, wenn ich mitten zwischen den Fans im Fanblock stehe und Lieder mitgröhlen darf. Die Fans haben schließlich auch ihre Meinung wie man Fußball spielen soll.
Training – das Grauen hat einen Namen – was soll man da als Bundestrainer schon groß machen. Spieler trainieren in ihrem Verein. In den paar Tagen, wo man dann mit seinen Spielern zusammen ist, lernt man eh nix neues mehr. Also irgendwie die Spieler dann als Team zusammen bringen. Wie? Gute Frage. Ein paar Saufspiele und ein, zwei gemütliche Bier zusammen trinken und schon liegen sich die Jungs gegenseitig in den Armen. Hauptsache die Jungs verstehen sich dann auf dem Platz so gut. Aber das klappt bestimmt. War bei uns in der Kreisklasse genauso. Jede Woche ein Bier vorm Spiel und es lief.
Apropos Team, ich brauch ja erstmal eins. Bei mir würd es auf jeden Fall nach Leistung gehen! Im Tor, na klar, Rene Adler. Brauch man schließlich nicht großartig drüber diskutieren. Das kann man schon ehr über die Abwehr.
Mertesacker und Hummels in der Mitte, Lahm auf links und Boateng auf rechts. Das würd so wohl klappen. Mertesacker und Lahm sind die Routiniers, Boateng und Hummels die jungen Wilden, die aber immerhin schon in der U21 Europameister geworden sind und großes Talent mitbringen.
Zum Mittelfeld: Ballack und Schweinsteiger in der Mitte. Gesetzt sind beide. Schweini blüht sogar in der Mitte derzeit mehr auf als je auf einer der Außenpositionen. Auf rechts kriegt bei mir Toni Kroos eine Chance, der mich mit seinen derzeitigen Leistungen überzeugt hat und mit seinem jungen Alter frischen Wind reinbringt. Auf links kommt für mich derzeit nur Marcell Jansen in Frage, der durchweg gute Leistungen in dieser Saison gebracht hat und auch immer wieder als Torschütze auffällt.
Kommen wir zum Sturm. Mario Gomez kommt immer besser in Fahrt und hat mittlerweile auch seine Tore erziehlt, genauso wie Stefan Kießling, der sich in dieser Saison zum echten Torjäger entwickelt hat.
Da steht nun also meine erste Elf. Fehlen noch die Ersatzspieler. Tim Wiese und Manuel Neuer als die Torhüter zwei und drei. In der Abwehr Benedikt Höwedes, Dennis Aogo und Patrick Owomoyela. Die Spieler bringen Ihre Leistungen, wenn sie eingewechselt werden, aber mucken auch nicht auf, wenn sie nur auf der Bank platznehmen müssen. Das gleiche gilt für Sven Bender, der durchweg gute Leistungen gebracht hat, Mesut Özil, Marko Marin oder Piotr Trochowski. Für den Sturm sehe ich kaum Alternativen. Bleibt mir wohl nur übrig Miro Klose und Lukas Podolski zu nominieren. Allerdings beide nur, weil man weiß was sie können. Durch ihre sehr durchwachsenen Leistungen in der Bundesliga, schaffen sie es aber beide nicht in meine Stammelf.
Mit dieser Mannschaft ein großes Turnier, wie die WM, spielen, dass wäre ein Traum. Für mich, aber sicherlich auch für viele andere Jungen und Männer auf dieser Welt. Den Job des Bundestrainers ausüben und sich in der Woche, dann wenn andere Menschen arbeiten und wo es für einen Bundestrainer eigentlich gar nicht so viel zu tun gibt, sich ein paar schöne Tage zu machen. Das wollen viele. Viele wären auch damit einverstanden diesen Job für relativ wenig Geld, im Vergleich zu anderen Trainern, zu machen. Da braucht man nicht nach ein paar Jahren guter Arbeit eine Gehaltserhöhung fordern. Man sollte diesen Job als eine Ehre empfinden, die nicht jedem Deutschen gebührt.
Jetzt schmeißen wir die ganzen Träume mal wieder über Bord und hoffen auf eine erfolgreiche WM 2010 in Südafrika und einen Weltmeister namens Deutschland. Bei einem desaströsen Abschneiden jedoch, sollten wir unseren derzeitigen Bundestrainer gehen lassen. Irgendwen in diesem Land gibt es wohl der diesen Job mit Herz und Seele machen würde.
Deswegen hab ich mir doch mal ein paar Gedanken gemacht, wie es denn so wäre Bundestrainer zu sein.
Würde ich einen Anruf vom DFB kriegen, wäre das alleine schon eine große Ehre für mich. Den Vertrag dann unterschrieben würd ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Trainerteam machen. Doch das stellt sich als nicht grade einfach heraus. Wen holt man sich da? – Natürlich, jemanden den man kennt. Also schnell die Saufkumpanen zusammengetrommelt und schon steht der neue Trainerstab. Ahnung von Fußball haben die meisten nur aus Fernsehen bzw. aus der Jugend oder den eigenen Erfolgen in der Kreisklasse. – Egal – irgendwie wird das wohl hinhauen.
Wochenende – Bundesliga – als Bundestrainer hat man da bestimmt überall freien Eintritt. Der DFB bezahlt das alles ja wohl. Also gilt es sich Fußballspiele jedes Wochenende live anzusehen. Ein Traum jedes Jungen und jedes Mannes. Jede Woche irgendein anderes Stadion, jedes Wochenende eine andere Biersorte, jede Woche in die Jahre gekommene Fußballlegenden treffen, ein bisschen quatschen, vielleicht haben die ja noch ein paar Tipps und Tricks wie man so eine Nationalmannschaft eigentlich trainiert und betreut. – Egal – Eins ist auf jeden Fall klar: In die dicken VIP Logen würd ich mich nicht setzen! Da fühl ich mich doch durchaus wohler, wenn ich mitten zwischen den Fans im Fanblock stehe und Lieder mitgröhlen darf. Die Fans haben schließlich auch ihre Meinung wie man Fußball spielen soll.
Training – das Grauen hat einen Namen – was soll man da als Bundestrainer schon groß machen. Spieler trainieren in ihrem Verein. In den paar Tagen, wo man dann mit seinen Spielern zusammen ist, lernt man eh nix neues mehr. Also irgendwie die Spieler dann als Team zusammen bringen. Wie? Gute Frage. Ein paar Saufspiele und ein, zwei gemütliche Bier zusammen trinken und schon liegen sich die Jungs gegenseitig in den Armen. Hauptsache die Jungs verstehen sich dann auf dem Platz so gut. Aber das klappt bestimmt. War bei uns in der Kreisklasse genauso. Jede Woche ein Bier vorm Spiel und es lief.
Apropos Team, ich brauch ja erstmal eins. Bei mir würd es auf jeden Fall nach Leistung gehen! Im Tor, na klar, Rene Adler. Brauch man schließlich nicht großartig drüber diskutieren. Das kann man schon ehr über die Abwehr.
Mertesacker und Hummels in der Mitte, Lahm auf links und Boateng auf rechts. Das würd so wohl klappen. Mertesacker und Lahm sind die Routiniers, Boateng und Hummels die jungen Wilden, die aber immerhin schon in der U21 Europameister geworden sind und großes Talent mitbringen.
Zum Mittelfeld: Ballack und Schweinsteiger in der Mitte. Gesetzt sind beide. Schweini blüht sogar in der Mitte derzeit mehr auf als je auf einer der Außenpositionen. Auf rechts kriegt bei mir Toni Kroos eine Chance, der mich mit seinen derzeitigen Leistungen überzeugt hat und mit seinem jungen Alter frischen Wind reinbringt. Auf links kommt für mich derzeit nur Marcell Jansen in Frage, der durchweg gute Leistungen in dieser Saison gebracht hat und auch immer wieder als Torschütze auffällt.
Kommen wir zum Sturm. Mario Gomez kommt immer besser in Fahrt und hat mittlerweile auch seine Tore erziehlt, genauso wie Stefan Kießling, der sich in dieser Saison zum echten Torjäger entwickelt hat.
Da steht nun also meine erste Elf. Fehlen noch die Ersatzspieler. Tim Wiese und Manuel Neuer als die Torhüter zwei und drei. In der Abwehr Benedikt Höwedes, Dennis Aogo und Patrick Owomoyela. Die Spieler bringen Ihre Leistungen, wenn sie eingewechselt werden, aber mucken auch nicht auf, wenn sie nur auf der Bank platznehmen müssen. Das gleiche gilt für Sven Bender, der durchweg gute Leistungen gebracht hat, Mesut Özil, Marko Marin oder Piotr Trochowski. Für den Sturm sehe ich kaum Alternativen. Bleibt mir wohl nur übrig Miro Klose und Lukas Podolski zu nominieren. Allerdings beide nur, weil man weiß was sie können. Durch ihre sehr durchwachsenen Leistungen in der Bundesliga, schaffen sie es aber beide nicht in meine Stammelf.
Mit dieser Mannschaft ein großes Turnier, wie die WM, spielen, dass wäre ein Traum. Für mich, aber sicherlich auch für viele andere Jungen und Männer auf dieser Welt. Den Job des Bundestrainers ausüben und sich in der Woche, dann wenn andere Menschen arbeiten und wo es für einen Bundestrainer eigentlich gar nicht so viel zu tun gibt, sich ein paar schöne Tage zu machen. Das wollen viele. Viele wären auch damit einverstanden diesen Job für relativ wenig Geld, im Vergleich zu anderen Trainern, zu machen. Da braucht man nicht nach ein paar Jahren guter Arbeit eine Gehaltserhöhung fordern. Man sollte diesen Job als eine Ehre empfinden, die nicht jedem Deutschen gebührt.
Jetzt schmeißen wir die ganzen Träume mal wieder über Bord und hoffen auf eine erfolgreiche WM 2010 in Südafrika und einen Weltmeister namens Deutschland. Bei einem desaströsen Abschneiden jedoch, sollten wir unseren derzeitigen Bundestrainer gehen lassen. Irgendwen in diesem Land gibt es wohl der diesen Job mit Herz und Seele machen würde.
Aufrufe: 168 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 2 | Erstellt:07.02.2010
ø 4.0
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
08.02.2010 | 20:56 Uhr
0
0
) und lost am ende system, taktik und positionen aus...passt scho
COMMUNITY LOGIN

SPOX - Twitter
Statistik




Der Blog ist zwar etwas überzogen mit den Darstellungen, aber die letzten Sätze machen den Blog wieder besser.