30.12.2011 um 16:42 Uhr
Besser als gedacht
Mit Platz 8 und einer alles in allem recht durchschnittlichen Hinrundenleistung steht der VfB ungewohnterweise im Dezember einmal nicht im hinteren Tabellendrittel- eine kleine Hindrundenbilanz mit Gewinnern und Verlierern, vor allem aber mit viel Durchschnitt
Die Gewinner
Bruno Labbadia
Der Trainer ist noch im Amt- das durfte man als VfB Fan in den letzten Jahren nicht unbedingt erwarten wenn die Hinrunde beendet war. Doch Bruno Labbadia hat es geschafft den Fluch der schon fast traditionell katastrophalen Hinserie abzulegen. Zwar scheiterte sein Experiment mit zwei Spitzen in einem Art 4-1-3-2 System zu spielen, doch die starke Abwehr machte die Schwäche im Sturm wieder wett.
Und vor allem in Sachen Kommunikation scheint Labbadia dazugelernt zu haben: So bieten die Spieler und er eine Gemeinschaft, was in leverkusen und Hamburg definitiv nicht der Fall war. Labbadia drischt nach Niederlagen nicht mehr auf seine Spieler ein, sondern sieht sich und seine Mannschaft als funktionierendes Kollektiv. Labbadia ist also eindeutig ein Gewinner der Hinrunde...
Martin Harnik
Ebenso wie Martin Harnik. Mit immerhin 6 Toren und 5 Vorlagen der gefährlichste Mann in der sonst recht schwachen VfB Offensive. Seine Entwicklung vom ehemaligen Reservisten bei Werder Bremen hin zum absoluten Stammspieler beim VfB muss als absolut positiv gesehen werden. Auch wenn er während der Hinserie immer weider Leistungsschwankungen zeigte, bleibt er dennoch der Garant in der Offensive...
William Kvist
Genauso wie William Kvist für den Defensivbereich. Er ist der stille Gewinner der Hinrunde. Als Träsch Ersatz auf der 6er Position geholt schlug er von Anfang an ein und hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten. Als Defensiver Part neben Kuzmanovic oder Gentner machte er seine Aufgabe sehr ordentlich. Zwar fehlen ihm in Sachen Spielaufbau und Offensivgefahr noch einige Fähigkeiten, dennoch hat er alle Erwartungen in Stuttgart übertroffen, genauso wie....
Sven Ulreich
Er ist der absolute Überflieger der Hinrunde. Nur seinen glänzenden Paraden ist es zu verdanken dass der VfB überhaupt auf Platz 8 steht. "Ulle" ist mittlerweile die absolute Identifikationsfigur bei den Fans und zeigt seit dem Weggang von Leno absolute Spitzenleistungen.Also: Hut ab! Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet! Die Minutenlangen Ulreich-Rufe nach dem Pokalspiel gegen den HSV, wo er ebenfalls sensationell hielt, sind also absolut gerechtfertigt.
Christian Mollinaro
Auch der Linke Verteidiger ist wie sein Gegenpart Boulahrouz mittlerweile nicht mehr der jüngste, trotzdem liefert er seine bis jetzt beste Saison ab. Darüber kann auch die Rote Karte gegen den Laienschauspieler Arjen Robben nicht hinwegtäuschen. Molinaro steht defensiv gut und kann sich mit präzisen Flanken sehr gut in die Offensive einschalten. Allerdings: Bei ihm gibt es nur Gut und Böse, an schlechten Tagen läuft absolut gar nichts, die Leistung ist entweder über- oder unterdurchschnittlich...
Maza
was man bei diesem Mann nicht sagen kann. Denn er spielte eine durchweg solide Hinrunde. Frisch von PSV Eindhoven als Ersatz für den Langzeitverletzten Delpierre geholt fügte sich der Mexikaner optimal in die Mannschaft ein und bildet mit Serdar Tasci mit das solideste Innenverteidigerpärchen der Liga.Der eigentliche dritte Innenverteidiger Georg Niedermeier hat da im Moment nur den Platz auf der Bank sicher. Maza: Ein absoluter Top-Transfer!!
Serdar Tasci
Auch er spielt nun endlich einmal eine solide Hinrunde und hat den zeitweise gesetzten Georg Niedermeier klar hinter sich gelassen. Tasci harmoniert seit Spieltag 1 prächtig mit Maza, und ist inzwischen sogar wieder ein Kandidat für die Nationalmannschaft, wenn auch nur für die zweite Reihe!
Die Verlierer
Tamas Hajnal
Er fing durschnittlich an und arbeitete sich kontinuierlich nach unten. Diese Formulierung beschreibt die Leistung den Ungarn wohl am besten. Nur dank des nicht vorhandenen Konkurrenzkampfes auf der Zentraloffensiven Position ist Hajnal immernoch Stammspieler.
Gerade seine schwache Leistung erklärt die Ideenlosigkeit in der VfB Offensive. Während er in der letzten Rückrunde der Garant für Kreativität war, bringt nun selbst der eher defensiv ausgerichtete Gentner mehr Schwung in den VfB Angriff. Tendenz: Hajnal braucht dringend Konkurrenz, sollte seine Leistung auch dann nicht besser werden ist er den Schwaben keine Hilfe!
Pavel Pogrebnyak
Er war oft verletzt, doch auch wenn er auf dem Platz stand war er keine Hilfe. Obwohl von Labbadia gelobt sieht seine Torausbeute mit genau einemTreffer so rosig aus wie seine Zukunftsaussichten beim VfB. Denn sollte der nach seiner Langzeitverletzung erst wieder langsam zurückkommende Schieber an seine Leistungen aus Nürnberger Zeiten anknüpfen, ist für den Russen kein Platz mehr im Kader! Sollte der VfB in der Winterpause noch einen Angreifer verpflichten, beispielsweise Patrick Helmes oder Ya Konan, ist sogar ein Abschied in der Winterpause möglich.
Georg Niedermeier
Nach dem Ausfall von Delpierre hätte es seine Saison werden können, doch als er sich ebenfalls verletzte und erst spät wieder fit wurde hatte sich Maza bereits fest in die Stammelf gespielt. Nun bleibt dem fleißigen Ex-Bayern nur noch der Platz auf der Bank!
Er darf sich nun mit dem eben genannten Franzosen um den Platz des dritten Innenverteidigers streiten, mehr ist perspektivisch nicht drin.
Die Verletzten
Matthieu Delpierre
Für ihn wird es schwierig, denn sollte Tasci beim VfB bleiben und Maza weiterhin konstant spielen, hat er wohl keine Zukunft mehr beim VfB. Nur wenn er im Training überzeugt und an seine überragende Form der lange zurückliegenden Miestersaison anknüpfen kann, hat er Chancen auf einen Stammplatz, wahrscheinlich ist das für den Ex-Kapitän allerdings nicht.
Johan Audel
Er hat beim VfB keine Zukunft mehr, Gespräche mit französischen Vereinen laufen bereits. Lange verletzt und nie in Tritt gekommen wird der Mittelfeldmann wohl keine Chance mehr haben sich durchzusetzen
Julian Schieber
Er braucht noch Zeit bis er wieder der Alte ist. Seine bisherigen Einsätze waren allesamt unterdurchschnittlich, doch nach fast einem halben Jahr ohne Spielpraxis ist das nicht verwunderlich. Tendenz: Langfristig die Nummer 1 im VfB Sturmzentrum.
Das Fragezeichen
...trägt den Namen Cacau. Er war stets bemüht, zeigte aber eine recht schwache Leistung in der Hinrunde. Erst im DFB Pokalspiel gegen den HSV blühte er auf und zeigte ansatzweiße was er eigentlich drauf hat. Ein Trend für die Rückrunde? Kaum auszumachen!
Die Prognose
Sollte der VfB sich nicht steigern, ist nur ein Mittelfeldplatz drin. Mit gezielten Verstärkungen im Offensiven Mittelfeld und im Sturm ist die EL allerdings möglich.
Die Gewinner
Bruno Labbadia
Der Trainer ist noch im Amt- das durfte man als VfB Fan in den letzten Jahren nicht unbedingt erwarten wenn die Hinrunde beendet war. Doch Bruno Labbadia hat es geschafft den Fluch der schon fast traditionell katastrophalen Hinserie abzulegen. Zwar scheiterte sein Experiment mit zwei Spitzen in einem Art 4-1-3-2 System zu spielen, doch die starke Abwehr machte die Schwäche im Sturm wieder wett.
Und vor allem in Sachen Kommunikation scheint Labbadia dazugelernt zu haben: So bieten die Spieler und er eine Gemeinschaft, was in leverkusen und Hamburg definitiv nicht der Fall war. Labbadia drischt nach Niederlagen nicht mehr auf seine Spieler ein, sondern sieht sich und seine Mannschaft als funktionierendes Kollektiv. Labbadia ist also eindeutig ein Gewinner der Hinrunde...
Martin Harnik
Ebenso wie Martin Harnik. Mit immerhin 6 Toren und 5 Vorlagen der gefährlichste Mann in der sonst recht schwachen VfB Offensive. Seine Entwicklung vom ehemaligen Reservisten bei Werder Bremen hin zum absoluten Stammspieler beim VfB muss als absolut positiv gesehen werden. Auch wenn er während der Hinserie immer weider Leistungsschwankungen zeigte, bleibt er dennoch der Garant in der Offensive...
William Kvist
Genauso wie William Kvist für den Defensivbereich. Er ist der stille Gewinner der Hinrunde. Als Träsch Ersatz auf der 6er Position geholt schlug er von Anfang an ein und hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten. Als Defensiver Part neben Kuzmanovic oder Gentner machte er seine Aufgabe sehr ordentlich. Zwar fehlen ihm in Sachen Spielaufbau und Offensivgefahr noch einige Fähigkeiten, dennoch hat er alle Erwartungen in Stuttgart übertroffen, genauso wie....
Sven Ulreich
Er ist der absolute Überflieger der Hinrunde. Nur seinen glänzenden Paraden ist es zu verdanken dass der VfB überhaupt auf Platz 8 steht. "Ulle" ist mittlerweile die absolute Identifikationsfigur bei den Fans und zeigt seit dem Weggang von Leno absolute Spitzenleistungen.Also: Hut ab! Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet! Die Minutenlangen Ulreich-Rufe nach dem Pokalspiel gegen den HSV, wo er ebenfalls sensationell hielt, sind also absolut gerechtfertigt.
Christian Mollinaro
Auch der Linke Verteidiger ist wie sein Gegenpart Boulahrouz mittlerweile nicht mehr der jüngste, trotzdem liefert er seine bis jetzt beste Saison ab. Darüber kann auch die Rote Karte gegen den Laienschauspieler Arjen Robben nicht hinwegtäuschen. Molinaro steht defensiv gut und kann sich mit präzisen Flanken sehr gut in die Offensive einschalten. Allerdings: Bei ihm gibt es nur Gut und Böse, an schlechten Tagen läuft absolut gar nichts, die Leistung ist entweder über- oder unterdurchschnittlich...
Maza
was man bei diesem Mann nicht sagen kann. Denn er spielte eine durchweg solide Hinrunde. Frisch von PSV Eindhoven als Ersatz für den Langzeitverletzten Delpierre geholt fügte sich der Mexikaner optimal in die Mannschaft ein und bildet mit Serdar Tasci mit das solideste Innenverteidigerpärchen der Liga.Der eigentliche dritte Innenverteidiger Georg Niedermeier hat da im Moment nur den Platz auf der Bank sicher. Maza: Ein absoluter Top-Transfer!!
Serdar Tasci
Auch er spielt nun endlich einmal eine solide Hinrunde und hat den zeitweise gesetzten Georg Niedermeier klar hinter sich gelassen. Tasci harmoniert seit Spieltag 1 prächtig mit Maza, und ist inzwischen sogar wieder ein Kandidat für die Nationalmannschaft, wenn auch nur für die zweite Reihe!
Die Verlierer
Tamas Hajnal
Er fing durschnittlich an und arbeitete sich kontinuierlich nach unten. Diese Formulierung beschreibt die Leistung den Ungarn wohl am besten. Nur dank des nicht vorhandenen Konkurrenzkampfes auf der Zentraloffensiven Position ist Hajnal immernoch Stammspieler.
Gerade seine schwache Leistung erklärt die Ideenlosigkeit in der VfB Offensive. Während er in der letzten Rückrunde der Garant für Kreativität war, bringt nun selbst der eher defensiv ausgerichtete Gentner mehr Schwung in den VfB Angriff. Tendenz: Hajnal braucht dringend Konkurrenz, sollte seine Leistung auch dann nicht besser werden ist er den Schwaben keine Hilfe!
Pavel Pogrebnyak
Er war oft verletzt, doch auch wenn er auf dem Platz stand war er keine Hilfe. Obwohl von Labbadia gelobt sieht seine Torausbeute mit genau einemTreffer so rosig aus wie seine Zukunftsaussichten beim VfB. Denn sollte der nach seiner Langzeitverletzung erst wieder langsam zurückkommende Schieber an seine Leistungen aus Nürnberger Zeiten anknüpfen, ist für den Russen kein Platz mehr im Kader! Sollte der VfB in der Winterpause noch einen Angreifer verpflichten, beispielsweise Patrick Helmes oder Ya Konan, ist sogar ein Abschied in der Winterpause möglich.
Georg Niedermeier
Nach dem Ausfall von Delpierre hätte es seine Saison werden können, doch als er sich ebenfalls verletzte und erst spät wieder fit wurde hatte sich Maza bereits fest in die Stammelf gespielt. Nun bleibt dem fleißigen Ex-Bayern nur noch der Platz auf der Bank!
Er darf sich nun mit dem eben genannten Franzosen um den Platz des dritten Innenverteidigers streiten, mehr ist perspektivisch nicht drin.
Die Verletzten
Matthieu Delpierre
Für ihn wird es schwierig, denn sollte Tasci beim VfB bleiben und Maza weiterhin konstant spielen, hat er wohl keine Zukunft mehr beim VfB. Nur wenn er im Training überzeugt und an seine überragende Form der lange zurückliegenden Miestersaison anknüpfen kann, hat er Chancen auf einen Stammplatz, wahrscheinlich ist das für den Ex-Kapitän allerdings nicht.
Johan Audel
Er hat beim VfB keine Zukunft mehr, Gespräche mit französischen Vereinen laufen bereits. Lange verletzt und nie in Tritt gekommen wird der Mittelfeldmann wohl keine Chance mehr haben sich durchzusetzen
Julian Schieber
Er braucht noch Zeit bis er wieder der Alte ist. Seine bisherigen Einsätze waren allesamt unterdurchschnittlich, doch nach fast einem halben Jahr ohne Spielpraxis ist das nicht verwunderlich. Tendenz: Langfristig die Nummer 1 im VfB Sturmzentrum.
Das Fragezeichen
...trägt den Namen Cacau. Er war stets bemüht, zeigte aber eine recht schwache Leistung in der Hinrunde. Erst im DFB Pokalspiel gegen den HSV blühte er auf und zeigte ansatzweiße was er eigentlich drauf hat. Ein Trend für die Rückrunde? Kaum auszumachen!
Die Prognose
Sollte der VfB sich nicht steigern, ist nur ein Mittelfeldplatz drin. Mit gezielten Verstärkungen im Offensiven Mittelfeld und im Sturm ist die EL allerdings möglich.
Aufrufe: 1765 | Kommentare: 5 | Bewertungen: 6 | Erstellt:30.12.2011
ø 7.8
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
02.01.2012 | 12:38 Uhr
+1
0
Helmut12 :
Bei Molinaro stimme ich nicht ganz überein, da er in der Rückrunde unter Groß enorm stark war. Wo du absolut Recht hast, ist, dass es bei ihn nur entweder oder gibt.
03.01.2012 | 09:59 Uhr
+2
-5
gekkojvb : Robben
Dein Kommentar zu Robben im Teil von Mollinaro ist einfach nur dämlich. Damit disqualifizierst Du deinen Blog. Die rote Karte war nach den beiden superdämlichen Fouls sowas von gerechtfertigt. Das Schlimme sind dann so Leute wie Du oder auch der Bobic, die ein bzw. zwei Szenen nicht objektiv bewerten können, das ist schade, denn das war eigentlich ganz interessant bis zu dem Punkt mit Robben, danach hatte ich keinen Lust mehr weiterzulesen.
03.01.2012 | 20:32 Uhr
0
-2
7P
COMMUNITY LOGIN
SPOX - Twitter
Statistik






ansonsten gelungen!