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29.10.2009 um 04:06 Uhr
Bayern, der Klassenrowdie
Irgendwie ist doch die Bundesliga wie eine Schulklasse. Zumindest was die einzelnen Charaktere angeht. Da gibt es die, die jedes Jahr darum kämpfen, irgendwie in der besagten Klasse zu bleiben (Stichwort: VfL Bochum, FSV Mainz 05, SC Freiburg). Die, die sich für das kommende Schuljahr unglaublich viel vornehmen, um dann am Ende doch damit zufrieden zu sein, irgendwie durchgekommen zu sein (1.FC Köln, Borussia M'Gladbach). Die, die etwas zu früh eine Klasse übersprungen haben (VfB Stuttgart, zum wiederholten Male) und schlussendlich gibt es auch diejenigen Schüler, deren Eltern mit viel Geld und häufigen Lehrergesprächen die Noten ihrer Sprösslinge in erheblichem Maße beeinflussen (VfL Wolfsburg, 1899 Hoffenheim). So weit, so gut. Aber es gibt auch meistens einen unangefochtenen Klassensprecher. Einen Schüler, der gute Noten hat und trotzdem kein Streber ist, der allseits beliebt ist, aber trotzdem kein Schleimer. Der Schüler, der einfach sehr oft, sehr viel richtig macht. Diesen Schüler gibt es in allen Ländern. In Frankreich heißt er Olympique Lyon, in Italien Inter Mailand und in England Manchester United. In Deutschland hatte Bayern München sehr lange diese Position inne. Aber irgendwie ist das jetzt anders.

Bayern München konnte vor einiger Zeit noch einkaufen, wen sie wollten, spielen lassen, wen sie wollten, selten führte das zu einem Bruch ihres Spiels. In der Phase, als Bayern München zweimal das CL-Finale erreichte und eines davon gewinnen konnte, hatte Bayern München ein System. Und diese Struktur, die sich durch erfahrene und sachverständige Verantwortliche, einen hervorragenden Trainer und große Spielerpersönlichkeiten kennzeichnete, war der große Trumpf des Clubs. Die Stärke bestand damals darin, dass man selbst so genau wußte, wie gut man ist. So tätigte man mit ruhiger Hand Transfers und verpflichtete nur Spieler, die auch wirtklich das Talent und den Charakter für Bayern München hatten und man wusste, dass man jedes Spiel (zumindest in der Bundesliga) notfalls in der letzten Minute gewinnen kann.Um die Jahrtausendwende, als Bayern München das stärkste Bayern München der Neuzeit war, hat es die Verantwortlichen nicht gestört, dass spanische und englische Klubs Unmengen an Millionen für neue Stars ausgegeben haben und mehr TV-Prämien kassierten. Mit vergleichsweise geringen Ausgaben konnte man in der CL Real Madrid trotzdem mit 4:0 abfertigen. Natürlich war dies nicht immer der Fall, aber doch war eines in dieser Zeit klar ersichtlich. Bayern München ging seinen eigenen Weg, seinen finanziell vernünftigen und spielerisch reifen. Man holte Spieler wie Elber von Stuttgart, und er legte in München noch mal ein, zwei Schippen drauf. Ein Spieler namens Effenberg, der in Gladbach schon ein echter Führungsspieler war, entwickelte sich im Trikot des FC Bayern endgültig zu einem Weltklassespieler. Und Spieler wie Thorsten Fink, Michael Tarnat und Jens Jeremies wurden international bekannt. Damals war es nicht nötig 20 Millionen für Spieler wie Nicolas Anelka oder Steve McManaman auszugeben, denn das vorhandene Gerüst aus Spielern, Trainer und Funktionären machte es möglich, die verschiedensten Spielertypen in die Mannschaft zu integrieren und von ihren Stärken zu profitieren. Man hat sich von außen nicht beeinflussen lassen und der Erfolg gab einem Recht. Am Ende wurde Bayern eh wieder Meister, jedenfalls meistens;) Man hatte es auch nicht nötig, große Meiden- oder Schiedsrichterschelten zu starten oder andere Vereine öffentlich anzugreifen, um sein Revier zu markieren. Jeder wusste zu dieser Zeit, dass Bayern München mit Abstand, das Beste ist, was der deutsche Fußball auf Klubebene zu bieten hat, am meistens wußte dies der FC Bayern selbst. Das Mir-san-mir-Gefühl ließ viele Gegner schon vor dem Spiel die drei Punkte aufgeben. Doch dann? Was passierte dann...

Komischerweise kam es zu einem Bruch dieser überlegenen Dominanz, dieser Selbstsicherheit. Plötzlich wurde der FC Bayern vom Klassenprimus zum Klassenrowdie (um nochmal zur Bild der Schulklasse zurückzukehren), der wild umsichschlägt, nicht nachdenkt, bevor er spricht und vor allem wenig Erfolg hat. Den Anfangspunkt würde ich mit dem Abtritt von S. Effenberg gleichsetzen. Da zerfiel das Gerüst um Elber, Effenberg, Basler und Kahn. Vergeblich versuchte man ein neues Gerüst aufzubauen, doch scheiterte mehrmals, was den Aufbau natürlich immer schwieriger werden ließ. Plötzlich musste man den anderen Vereinen der Bundesliga zeigen, dass man der Stärkste ist, indem man Spieler holte, die entweder deutsche Nationalspieler waren oder einfach teuer. Höhepunkt dieser Entwicklung stellt ein Stürmer dar, der sich international noch kaum bewiesen hat für 35 Millionen verpflichtet wurde. "Schaut her, wir können jeden Spieler bekommen und ihr nicht, bätsch!!" Dumm nur, dass der FC Bayern einen Mario Gomez überhaupt nicht braucht, weil der Sturm nicht die zentrale Baustelle ist, wie sich jetzt ja auch zeigt. Neben weiteren Angeber-Einkäufen wie Marcell Jansen, Breno (12 Millionen !!!) oder Lukas Podolski macht sich der Klassenrowdie auch dadurch bemerkbar, dass er immer und überall meckert und andere beschuldigt. Das eigene Verhalten wird selten kritisch überdacht: Länderspiele? Unsinn; Schiedsrichter? Schlecht; Real Madrid: Unverschämt!; Jürgen Klinsmann? als Nationaltrainer: schlecht, nie da, dann: super innovativ, dann: keine Ahnung von Taktik! Es verwundert auch nicht, dass sich dieser Klassenrowdie plötzlich auch von einem aufmüpfigen Schüler provozieren lässt, der gerade erst neu in die Klasse gekommen ist und sich auf einen wochenlangen kleinkarierten Streit einlässt (--> 1899 Hoffenheim, Dezember 2008). Das Schlimme daran ist, dass die offensichtlichen Schwachstellen, die jeder erkennt, nicht behoben werden. Das Bayern München seit dem Abgang von Effenberg (man kann über seinen Ed-Hardy-Kleidungsstil und seine Doku-Soaps auf deutschen Privatsendern sagen, was man will, ein herausragender Spieler war er auf jeden Fall) einen Spielmacher braucht ist offensichtlich, aber VdV: nein, Diego: nein. Dann doch lieber 25 Millionen € ausgeben für einen Spieler der egozentrisch und verletzungsanfällig ist und auf einer Position spielt, die gefühlt 8-fach besetzt ist. Von der Abwehr ganz zu schweigen. Die Frage, die ich mir stelle, ist, wann fängt der FC Bayern wieder an, sich auf sich selbst zu konzentrieren, Provokationen von außen abprallen zu lassen und endlich wieder spielerisch seinen eigenen Weg zu gehen??? Und endlich mal wieder Spieler einzukaufen, die man wirklich benötigt und nicht welche, die eine tolle Außendarstellung haben, weil es so schwierig oder teuer war sie von ihrem alten Verein loszueisen???

Im Moment wird dieser Klassenrowdie von allen Klassenkameraden nur noch belächelt und läuft Gefahr wie 06/07 im UEFA-Cup sitzenzubleiben (diese Chance, einen europäischen Titel zu holen ließ man fahrlässig liegen vor lauter CL-Gejammer). Umsichschlagen wird auf Dauer nicht weiterhelfen...
Aufrufe: 2183 | Kommentare: 16 | Bewertungen: 28 | Erstellt:29.10.2009
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KOMMENTARE
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SF11
29.10.2009 | 13:23 Uhr
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SF11 : 
29.10.2009 | 13:23 Uhr
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SF11 : 
4:0:D
Notorious
29.10.2009 | 13:45 Uhr
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Notorious : 
29.10.2009 | 13:45 Uhr
+2
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Notorious : 
Der Blog ist finde ich gut geschrieben ( bissl viele Tippfehler, solltest vllt nochmal drübergehen ), vorallem die Idee mit der Klasse finde ich gut.

Der zweite Absatz ist auch noch gut.

Danach übertreibst dus finde ich bisschen mit dem "Klassenrowdie" und stellst alles finde ich zu negativ dar.
Man hat jetzt eine schlechte Saison hinter sich in der man mit hängen und würgen noch zweiter geworden ist. Die laufende Saison ist noch jung - und die Saison 07/08 war total souverän.

7/10 von mir
xxlhonk
29.10.2009 | 14:08 Uhr
+3
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xxlhonk : 
29.10.2009 | 14:08 Uhr
+3
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xxlhonk : 
Aber wer ist denn deiner Meinung nach nun der neue Klassensprecher?
Um mal bei deinem Bild zu bleiben...
Dr_D
29.10.2009 | 14:23 Uhr
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Dr_D : 
29.10.2009 | 14:23 Uhr
+1
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Dr_D : 
Guter Blog, besonders die Klasse Idee. Ich würde allerdings nicht so weit gehen, dass die Bayern nicht mehr Klassensprecher sind, nur die Amtszeit läuft ab und wenn da nicht bald wieder der Titel kommt, ist Ende mit Klassensprecher oder Klassenprimus. Ein Nachfolger fällt mir auch nicht ein.

Ich geb mal 9 Punkte.
Octo
29.10.2009 | 16:18 Uhr
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Octo : 
29.10.2009 | 16:18 Uhr
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Octo : 
Danke für die Rückmeldungen! Bin noch Rookie in Sachen Blog schreiben... habe den Blog jetzt nochmal überarbeitet...
@xxlhonk: Im Moment gibt es m. E. keinen Klassensprecher, da jetzt gerade die entscheidende Phase ist, in der sich eben dieser herauskristallisieren könnte. Ich denke aber, dass die Bayern diese unangefochtene Spitzenposition, die sie vor wenigen Jahren noch hatten, verloren haben, was nicht bedeutet, dass sie sie nicht wieder einnehmen könnten... Die aktuelle Spannung in der Liga verleitet mich aber dazu, mir das nicht zu wünschen;)
Büchsenmacher
29.10.2009 | 17:45 Uhr
+1
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29.10.2009 | 17:45 Uhr
+1
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Toller Blog aber am Schluß ein bisschen
zu negativ
Du hast mMn vergessen das Mann unter
Magath national große Erfolge hatte
und auch die letzte Saison unter Hitzfeld
war eine sehr gute (national) !!
Das Problem ist dieses Streben nach
Internationalen Titeln gegen Clubs mit
wesentlich mehr Geld .
Mit der Verpflichtung von vG als Trainer
ist der 1. Schritt in die richtige Richtung
gemacht wurden.
Den Gomez Transfer sehe ich absolut als
richtig an. Klose und Toni sind beide über
30 und Gomez in D der kommende Mann
auf dieser Position! Das er im 1. Jahr
noch Umstellungsprobleme hat ist normal
das war auch bei Elber und anderen der Fall.
Der einzige Stürmer der bei Bayern in der letzten
Zeit gleich zu Beginn voll eingeschlagen ist
war Maakay !!
flandaman
29.10.2009 | 20:33 Uhr
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flandaman : 
29.10.2009 | 20:33 Uhr
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flandaman : 
Das Bilder mit der Klasse finde ich irgendwie nicht schlüssig, weil Klassensprecher ungleich Primus ist.

Die Bayern haben sich übrigens schon vor 10 Jahren über Real Madrid und co. beschwert, das ist nix neues. Bei den Transfers gebe ich dir teilweise recht: Jansen und Podolski waren meiner Meinung nach richtige Transfers, es fehlte aber der Wille sie wirklich zu integrieren. Warum holt man einen Gomez, wenn man schon Klose und Toni hat? Warum holt man einen Robben, obwohl sein Spiel überhaupt ins System passt?
Mir scheint es so, dass Angst herrscht, Neuerungen trotz Kritik durchzusetzen (Klinsmann fehlte damals einfach die Rückendeckung) und Neuzugängen wird nicht der Rücken gestärkt.

Die Fehlinvestitionen aus Südamerika hat es auch schon immer gebe.
WerdMalNichtFrech
30.10.2009 | 11:15 Uhr
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30.10.2009 | 11:15 Uhr
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Dem Kern deiner Aussage das es in der jüngsten Vergangenheit viele Fehler gemacht wurden teile ich voll und ganz.
Jedoch sehe ich den Knackpunkt wo anders nämlich vor der Saison 06/07. Damals dachte man schon man braucht den Pokal und die Meisterschaft nur noch bis zum zweiten Platz auszuspielen da der erste ja eh feststand.Da ließ man mit Michael Ballack einen internationalen Top-Spieler im Mittelfeld ziehen ohne auch nur ansatzweise Ersatz bei zu bringen. Man setzte auf Schweini, welcher in dieser Zeit aber auch gar keine Entwicklung nach vorne gemacht hat und darauf das Deisler und Hargraves doch irgendwann eine Saison verletzungsfrei bleiben.Außerdem gab es ja noch den talentierten Ottl. Ziemlich Riskant eine Saison so zu planen. Des Weiteren wurde der Ausverkauf von Juve aufgrund des Zwangsabstiegs komplet verschlafen da hätte man bestimmt den ein oder anderen gebrauchen können. Magath musste so mit aufgrund dieser Fehlentscheidungen von oben seinen Platz räumen. Das dies ungerechtfertigt war zeigte sich dadurch das auch Ottmar Hitzfeld die CL am Schluss vepasste. Dann wurde das Festgelkonto geplündert und Toni Ribery und Klose geholt (Für das Gehalt von Toni hätte man Balack im Vorjahr bestimmt halten können).
WerdMalNichtFrech
30.10.2009 | 11:16 Uhr
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30.10.2009 | 11:16 Uhr
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Teil 2
Dadurch stieg der Anspruch natürlich gewaltig und es reichte nicht mehr zu gewinnen ( die drei Titel waren ja vor der Saison schon gewonnen) sondern das wie geriet immer mehr in den Vordergrund, man wollte Spektakel dies wurde schluß endlich Ottmar Hitzfeld zum Verhängnis. Der FC Bayern von früher "egal wie Hauptsache gewinnen" (was auch damals mit Effenberg der fall war) ist Geschichte.Als nächstes wurde Jürgen "ich erfinde den Fußball neu" Klinsmann verpflichtet ohne ihm die Möglichkeit zu geben den Kader zu gestalten. Ging natürlich auch schief, da vor allem Toni und Klose mehr als Hänger hatten. Das man dann jedoch von Führungsseite entschied, dass nicht mehr der Trainertyp Erneuerer den Erfolg bringt sondern einer aus der Rubrik alte Schule ( van Gaal) zeugt wieder nicht von einem guten Konzept. Es bleibt festzuhalten das der FCB wie ein Getriebener wirkt war die Saison schlecht wird gekauft und investiert das es Kracht und war sie gut wird es schon irgendwie laufen aber ein Konzept sieht anders aus. Wenn das so weiter geht wird es demnächst die erste Saison geben in der der FCB nicht mehr Favorit auf den Titel sein wird
Clemens
30.10.2009 | 11:28 Uhr
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Clemens : naja
30.10.2009 | 11:28 Uhr
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Clemens : naja
Vom Schreibstil her hat mir der Blog gut gefallen, zum Inhalt habe ich eine andere Meinung. Da ist mir zu viel "Früher-war-alles-besser"-Mentalität. Stärkste Bayern zur Jahrtausendwende? 2001 wurde man nur aufgrund eines in der Nachspielzeit direkt verwandelten Freistoßes Meister, da war zumindest in der Liga wenig Souveränität dabei. Bin jetzt seit 30 Jahren Bayern-Fan und kann mich auch noch an Saisons erinnern, wo man grade noch 10. wurde usw. Höhen und Tiefen gab es also immer, und das muss auch so sein. Der Grund für die aktuell fehlende Konstanz ist, dass seit 2 Jahren ständig die Trainer gewechselt werden. Nach Magath: Hitzfeld für 1,5 Jahre. Danach Klinsmann für knapp eine Saison. Dann kurz Heynckes (Danke, Jupp!), jetzt van Gaal. Die Mannschaft muss erst das jeweilige System (wenn vorhanden, Gruß an Jürgen K.) verstehen und umsetzen lernen. Wenn das passiert ist, läufts auch wieder, da die Spieler definitiv ausreichend Klasse besitzen. Man hat halt jahrelang auf das Hitzfeldsche System gesetzt. Das hat national Erfolge gebracht, international aber seit CL-Sieg nicht mehr. Und ich kann mich noch gut erinnern, wie sehr mich der "Jogging-Modus" während der Hitzfeld-Zeit aufgeregt hat. Da ist mir van Gaal deutlich lieber.
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