08.11.2010 um 18:34 Uhr
Aufgaben der Transferpolitk
Transferpolitik ist nicht nur sehr spannend für die Medien, die Fans und die Spieler selbst. Sicher ist die Transferpolitik nicht alles, doch hat sie nicht umsonst einen hohen Stellenwert, den man dringend beachten muss. So ergeben sich viele Probleme und die Neuzugänge werden entweder kritisch beäugt - oder umjubelt. Die Transferpolitik hat viele Facetten. Man muss die kurz- und die langfristigen Folgen im Auge behalten. Und eine falsche Transferpolitk kann sehr verheerende Folgen haben, bzw. sollte Problemen vorbeugen.
1. Qualitätsschub
Im Grunde genommen geht es doch zu allererst um eine Erhöhung der Qualität. Eine Mannschaft muss verbessert werden, klar. Durch Training aber auch mit den Richtigen Zukäufen. Oft von Medien und Spielern gefordert, sind es die Bayern dies dieses Jahr etwas zurückhaltend angegangen. Sicher wurde durch Kroos die Qualität erhöht, doch es bleibt die Frage, ob diese Qualität nicht deutlich höher hätte sein können.
Allerdings gibt es auch das krasse (und berühmte) Gegenbeispiel: FC Schalke 04. Vielleicht war es dringend notwendig, die Mannschaft umzukrempeln, doch die kurzfristigen Folgen sind eindeutig: Platz 16 nach 11 Spielen und XX Punkte zu einem Internationelen Platz. Natürlich muss sich die Mannschaft noch finden, doch den Sinn von Transfers wie Sarpei oder Jendrisek hat wohl auch kein Schalke-Fan verstanden. Dazu kommt das Spieler wie Plestan (2 Mio) ihrer Form hinterherlaufen. Oder ist Plestan einfach nicht Bundesligatauglich? Auf jeden Fall sind zu viele Zu- und Verkäufe ein Hindernis. In jeglicher Hinsicht: Die Mannschaft muss sich finden, alte Hierarchien zerbrachen und die jungen Spieler müssen sich an anderen Spielern orientieren.
Daher muss ein Verein (natürlich bei entsprechender Ausgangslage) versuchen, sich punktuell zu verstärken. Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund zeigen wie es gehen kann: Leverkusen hat zwar viele Spieler für die 6-er Position gekauft, jedoch jede Position doppelt besetzt. Das Ergebnis: Platz 3 in der Tabelle trotz lange Ausfälle wie Rolfes, Renato Augusto, Kießling, Hyypiä und Castro - bei Dreifachbelastung! Die Mannschaft hat sich über Jahre hinweg eingespielt und sich nach der Saison unter Labbadia eindrucksvoll zurückgemeldet.
Das andere Beispiel Dortmund ist eindeutig. Auch hier hat man die Mannschaft organisch wachsen lassen, unter anderem auch mit Glücksgriffen wie Kagawa. So lässt sich auch verkraften, dass Lewandowski noch nicht so gut eingeschlagen ist. EIn gutes Beispiel ist auch Piszcek, der als Rechter Außernverteidiger einen soliden Part spielt und sich prima in die funktionierende Mannschaft integriert hat.
2. Veletzungssorgen
Hier kann man erneut Dortmund und Leverkusen als Vorbild nehmen. Schließlich muss auch Dortmund immerhin auf Kehl, Zidan und Owomoyela verzichten. Auch Dede viel oft aus. Trotzdem hatte Schmelzer keine allzu großen Probleme, Bender wurde für Kehl gebracht und spielt richtig gut. Diese beiden Mannschaften sollten als Vorbild gelten.
Bayern dagegen haben Ribery und Robben nicht ersetzen können. Dabei sind beide für ihre Verletzungsanfälligkeit bekannt. Auf der LV-Position hat man sich nicht um einen echten Ersatz gekümmert, als Bayern-Fan will man sich nicht ausmachen, was passiert wäre, wenn Lahm verletzt wäre.
Allerdings hat auch der HSV einen breiten Kader und steht momentan trotzdem nicht gut dar. Es wechseln sich gute und schlechte Spiele ab. Dies liegt einfach daran, dass die Spieler oft nur für einen kleinen Zeitraum verletzt (z.B. van Nistelrooy) sind und somit sehr oft durchrotiert wird. Dazu kommen enorme Leistungsschwankungen (Petric, Demel) und unnötige Sperren (Guerrero). Hier kann auch nicht die beste Transferpolitk der Welt helfen.
3. Konkurrenzkampf
Konkurrenz belebt das Geschäft? Im Fußball führt dies (häufig) zu höherer Leistungsbereitschaft. In Mainz setzt man scheinbar genau auf dieses Kriterium und schürt den Konkurrenzkampf. Einzig die Verteidigung und Holtby werden nicht ausgetauscht. Der gesamte Sturm mit Ausnahme von Schürrle wurde neu gekauft. Doch bei den meisten Bundesligamannschaften scheint dieses Prinzig nicht unbedingt zu Fruchten. Der HSV spielt wie erwähnt sogar deutlich unter seinen Möglichkeiten (genauso wie Wolfsburg), bei einigen Mannschaften gibt es aufgrund der Verletzungslage keine Möglichkeit einen Konkurrenzkampf zu schüren. Wir werden gespannt sein, was passiert, wenn bei den Münchnern, in Hamburg und in Leverkusen die Verletzten zurückkehren. Doch ein hoher Konkurrenzdruck scheint momentan eher ein Hemniss zu sein.
4. Schwächen bekämpfen
Jeder Manager muss sich die Frage stellen: Woran fehlt es meiner Mannschaft? Einige scheinen sich dieser wichtigen Frage nicht bewusst zu sein. Herr Allofs, wieso hat man noch einmal Silvestre geholt? Richtig, um die linke Defensivseite gut zu besetzen - natürlich ersteinmal wie immer viel zu spät. Daher konnte man den Altstar nicht richtig integrieren. Und außerdem scheint er deutlich über seinen Zenit zu sein. Vorbild gefällig? Leverkusen hat auch nach Placente enorme Probleme auf der LV-Position gehabt (Athirson, Babic, Stenman). Dann hat man Djakpa und Kadlec geholt und siehe da: Es klappt! Man hat sogar Castro und früher Sarpei erfolgreich links hinten spielen gesehen. Und das lag sicher nicht an einen guten Trainer (-> Labbadia, zwar ein pauschales Urteil, aber er war sicher nicht für die guten Leistungen von Kadlec verantwortlich). Die Schwäche lag an den fehlenden Führungspersönlichkeiten. Doch mit Hyypiä und Ballack wurden jeweils 2 Führungspersönlichkeiten geholt, außerdem reift auch Adler zu so einer heran.
Dieter Hoeneß scheint das Problem erkannt, jedoch nicht richtig bekämpft zu haben. Kjaer geholt und viel gebracht hat es nicht. Vielleicht liegt das an der Mentalität und die Launen innrhalb der Mannschaft. Doch wieso wurde Diego geholt? Was Misimovic ein Schwachpunkt? War es wegen der Mentaltität? Sollte der Teamgeist verbessert werden? Naja, Zwetschge kann immerhin deutsch...
5. Merchandising
Unter diese Kategorie fällt dagegen der Transfer von Diego nach Wolfsburg. Die Fanszene ist in Wolfsburg noch nicht so breit, da sollte Diego in dieser Hinsicht sicher förderlich wirken. Auch in Hamburg, Schalke und Leverkusen hat man (indirekt) etwas für das Merchandising getan (van Nistelrooy, Ze Roberto, Ballack, Raul und Huntelaar). Trikotverkäufe bringen schließlich auch eine Menge Geld ein. Dagegen ist das Merchandising kurzfristig kein Faktor für Erfolg: Das Toptrio spielt ohne großen, in der Sommerpause umjubelten, Neuzugang (Ballack ist verletzt).
Ich wäre sehr froh ehrliches Feedback zu bekommen. Darüber hinaus könnt ihr sehr gerne etwas über meine Thesen der Transferpolitik kuntgeben und die ein oder ander Sache ergänzen oder kritisieren
1. Qualitätsschub
Im Grunde genommen geht es doch zu allererst um eine Erhöhung der Qualität. Eine Mannschaft muss verbessert werden, klar. Durch Training aber auch mit den Richtigen Zukäufen. Oft von Medien und Spielern gefordert, sind es die Bayern dies dieses Jahr etwas zurückhaltend angegangen. Sicher wurde durch Kroos die Qualität erhöht, doch es bleibt die Frage, ob diese Qualität nicht deutlich höher hätte sein können.
Allerdings gibt es auch das krasse (und berühmte) Gegenbeispiel: FC Schalke 04. Vielleicht war es dringend notwendig, die Mannschaft umzukrempeln, doch die kurzfristigen Folgen sind eindeutig: Platz 16 nach 11 Spielen und XX Punkte zu einem Internationelen Platz. Natürlich muss sich die Mannschaft noch finden, doch den Sinn von Transfers wie Sarpei oder Jendrisek hat wohl auch kein Schalke-Fan verstanden. Dazu kommt das Spieler wie Plestan (2 Mio) ihrer Form hinterherlaufen. Oder ist Plestan einfach nicht Bundesligatauglich? Auf jeden Fall sind zu viele Zu- und Verkäufe ein Hindernis. In jeglicher Hinsicht: Die Mannschaft muss sich finden, alte Hierarchien zerbrachen und die jungen Spieler müssen sich an anderen Spielern orientieren.
Daher muss ein Verein (natürlich bei entsprechender Ausgangslage) versuchen, sich punktuell zu verstärken. Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund zeigen wie es gehen kann: Leverkusen hat zwar viele Spieler für die 6-er Position gekauft, jedoch jede Position doppelt besetzt. Das Ergebnis: Platz 3 in der Tabelle trotz lange Ausfälle wie Rolfes, Renato Augusto, Kießling, Hyypiä und Castro - bei Dreifachbelastung! Die Mannschaft hat sich über Jahre hinweg eingespielt und sich nach der Saison unter Labbadia eindrucksvoll zurückgemeldet.
Das andere Beispiel Dortmund ist eindeutig. Auch hier hat man die Mannschaft organisch wachsen lassen, unter anderem auch mit Glücksgriffen wie Kagawa. So lässt sich auch verkraften, dass Lewandowski noch nicht so gut eingeschlagen ist. EIn gutes Beispiel ist auch Piszcek, der als Rechter Außernverteidiger einen soliden Part spielt und sich prima in die funktionierende Mannschaft integriert hat.
2. Veletzungssorgen
Hier kann man erneut Dortmund und Leverkusen als Vorbild nehmen. Schließlich muss auch Dortmund immerhin auf Kehl, Zidan und Owomoyela verzichten. Auch Dede viel oft aus. Trotzdem hatte Schmelzer keine allzu großen Probleme, Bender wurde für Kehl gebracht und spielt richtig gut. Diese beiden Mannschaften sollten als Vorbild gelten.
Bayern dagegen haben Ribery und Robben nicht ersetzen können. Dabei sind beide für ihre Verletzungsanfälligkeit bekannt. Auf der LV-Position hat man sich nicht um einen echten Ersatz gekümmert, als Bayern-Fan will man sich nicht ausmachen, was passiert wäre, wenn Lahm verletzt wäre.
Allerdings hat auch der HSV einen breiten Kader und steht momentan trotzdem nicht gut dar. Es wechseln sich gute und schlechte Spiele ab. Dies liegt einfach daran, dass die Spieler oft nur für einen kleinen Zeitraum verletzt (z.B. van Nistelrooy) sind und somit sehr oft durchrotiert wird. Dazu kommen enorme Leistungsschwankungen (Petric, Demel) und unnötige Sperren (Guerrero). Hier kann auch nicht die beste Transferpolitk der Welt helfen.
3. Konkurrenzkampf
Konkurrenz belebt das Geschäft? Im Fußball führt dies (häufig) zu höherer Leistungsbereitschaft. In Mainz setzt man scheinbar genau auf dieses Kriterium und schürt den Konkurrenzkampf. Einzig die Verteidigung und Holtby werden nicht ausgetauscht. Der gesamte Sturm mit Ausnahme von Schürrle wurde neu gekauft. Doch bei den meisten Bundesligamannschaften scheint dieses Prinzig nicht unbedingt zu Fruchten. Der HSV spielt wie erwähnt sogar deutlich unter seinen Möglichkeiten (genauso wie Wolfsburg), bei einigen Mannschaften gibt es aufgrund der Verletzungslage keine Möglichkeit einen Konkurrenzkampf zu schüren. Wir werden gespannt sein, was passiert, wenn bei den Münchnern, in Hamburg und in Leverkusen die Verletzten zurückkehren. Doch ein hoher Konkurrenzdruck scheint momentan eher ein Hemniss zu sein.
4. Schwächen bekämpfen
Jeder Manager muss sich die Frage stellen: Woran fehlt es meiner Mannschaft? Einige scheinen sich dieser wichtigen Frage nicht bewusst zu sein. Herr Allofs, wieso hat man noch einmal Silvestre geholt? Richtig, um die linke Defensivseite gut zu besetzen - natürlich ersteinmal wie immer viel zu spät. Daher konnte man den Altstar nicht richtig integrieren. Und außerdem scheint er deutlich über seinen Zenit zu sein. Vorbild gefällig? Leverkusen hat auch nach Placente enorme Probleme auf der LV-Position gehabt (Athirson, Babic, Stenman). Dann hat man Djakpa und Kadlec geholt und siehe da: Es klappt! Man hat sogar Castro und früher Sarpei erfolgreich links hinten spielen gesehen. Und das lag sicher nicht an einen guten Trainer (-> Labbadia, zwar ein pauschales Urteil, aber er war sicher nicht für die guten Leistungen von Kadlec verantwortlich). Die Schwäche lag an den fehlenden Führungspersönlichkeiten. Doch mit Hyypiä und Ballack wurden jeweils 2 Führungspersönlichkeiten geholt, außerdem reift auch Adler zu so einer heran.
Dieter Hoeneß scheint das Problem erkannt, jedoch nicht richtig bekämpft zu haben. Kjaer geholt und viel gebracht hat es nicht. Vielleicht liegt das an der Mentalität und die Launen innrhalb der Mannschaft. Doch wieso wurde Diego geholt? Was Misimovic ein Schwachpunkt? War es wegen der Mentaltität? Sollte der Teamgeist verbessert werden? Naja, Zwetschge kann immerhin deutsch...
5. Merchandising
Unter diese Kategorie fällt dagegen der Transfer von Diego nach Wolfsburg. Die Fanszene ist in Wolfsburg noch nicht so breit, da sollte Diego in dieser Hinsicht sicher förderlich wirken. Auch in Hamburg, Schalke und Leverkusen hat man (indirekt) etwas für das Merchandising getan (van Nistelrooy, Ze Roberto, Ballack, Raul und Huntelaar). Trikotverkäufe bringen schließlich auch eine Menge Geld ein. Dagegen ist das Merchandising kurzfristig kein Faktor für Erfolg: Das Toptrio spielt ohne großen, in der Sommerpause umjubelten, Neuzugang (Ballack ist verletzt).
Ich wäre sehr froh ehrliches Feedback zu bekommen. Darüber hinaus könnt ihr sehr gerne etwas über meine Thesen der Transferpolitik kuntgeben und die ein oder ander Sache ergänzen oder kritisieren

Aufrufe: 3394 | Kommentare: 8 | Bewertungen: 9 | Erstellt:08.11.2010
ø 5.6
KOMMENTARE
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09.11.2010 | 13:22 Uhr
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DsJ :
Finde deine Ausführungen ein wenig zu oberflächlich, neue Erkenntnisse habe ich dadurch nicht gewonnen. Zudem wirkt das ein wenig so, als wenn du auf Teufel-komm-raus einfach irgendwas niederschreiben wolltest - die Unterpunkte stehen meiner Meinung nach in keinem deutlichen Zusammenhang, dadurch weiß man als Leser irgendwie nicht ganz, worauf du als Autor eigentlich hinaus willst.3 Punkte
09.11.2010 | 17:36 Uhr
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Zu Missimovic: Er wollte weg, da hat ihn Hoeneß gehen lassen.
aber sonst: gut
09.11.2010 | 18:42 Uhr
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19dede09 :
Gefällt mir auch :) glaube das Dortmund die sache mit dem Ein&verkaufen doch sehr gut hinbekommen hat :P
09.11.2010 | 19:14 Uhr
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KopfEB :
Sorry, aber: Schwacher Blog.Zum einen wirklich oberflächlich geschrieben, keine einzige umwerfende Erkenntnis und zum anderen so derbe mit Fehlern in Rechtschreibung, Grammatik und Satzbau gespickt, das hab ich selten erlebt (und ich bin Lehrer...)
09.11.2010 | 20:20 Uhr
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Blahmin : Hm,
also dem Argument, dass sich Herr D. Hoeneß keine Gedanken bei der Gestaltung der Abwehr der VW Werksmannschaft gemacht hat kann ich nicht zustimmen. Schließlich war eben Arne Friedrich als Abwehrorganisator geholt worden und leider schnell außer Gefecht. Dieser war nämlich als Abwehrorganisator vorgesehen.
10.11.2010 | 09:37 Uhr
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lutschen :
Sorry, aber ich muss mich da dem User KopfEB anschließen. Hast du dir eigentlich den Text selbst nochmal durchgelesen? Rechtschreibung ist ja die eine Sache, aber du lässt ja mehrfach Wörter einfach weg oder schreibst irgendwelchen Kauderwelsch! Bsp.
"Oft von Medien und Spielern gefordert, haben sind es die Bayern dies dieses Jahr etwas zurückhaltend angegangen."
"Schließlich muss auch Dortmund immerhin Kehl, Zidan und Owomoyela verzichten."
"EIn gutes Beispiel ist auch Piszcek, der auf als Rechter Außernverteidiger einen solide Part spielt und sich prima in eien funktionierende Mannschaft integriert hat."
10.11.2010 | 15:38 Uhr
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DennisLP : Kritik
Ich muss zugeben, ich habe den Blog nicht zur Probe gelesen und einfach abgeschickt. Daher habe ich auch einige Silben usw. verschluckt.Zum Inhaltlichen muss ich sagen, dass es gar nicht darum ging, neue Erkenntnisse zu ziehen, sondern einfach nur meine Eindrücke aus dem Transfergeschäft zu übertragen. Dies scheint mir (zumindest aus Sicht einiger Leser) nicht so gut gelungen, da ich auch unter anderem zu Oberflächlich geschrieben habe.
Zum Thema Transferpolitik von D. Hoeneß muss ich natürlich hinzufügen, dass ich weiß, dass Misimovic nur abgegeben wurde, weil er unzufrieden war. Doch eben weil Diego gekommen ist (und ich persönlich völlig unnötig finde). Wobei das auch wieder eine (wenn auch kleine) Erkenntnis ist, dass Merchandising/Imagebuilding eine wichtige Rolle bei Transfers spielt.
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Kurz: Transferpolitik ist wichtig, aber nicht allein entscheidend. Durch Jugendarbeit und individuelle, akribische Ausbildung der heranwachsenden Profis kann man auch schon einen Teil des Kaders von Morgen erzeugen. Aber ganz ohne Transferpolitik - wird auch nix. Wenn man die richtige Mischung findet (wobei Geld sicher eine wichtige Rolle spielt), kann man sehr erfolgreich sein. Siehe Dortmund aktuell.