29.05.2009 um 12:23 Uhr
Anspruch und Wirklichkeit der CL
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir schreiben das Jahr 2009, sogar Star Trek-Neuverfilmungen gelingen. Fußballerisch tritt die Welt allerdings dermaßen auf der Stelle, dass es Amateuren wie mir möglich ist, über die seltsam schwachen Leistungen in der höchsten Fußballklasse zu lachen. Aber nein, das soll jetzt nicht ins sarkastische Gassengehaue übergehen, dieser blog steht für Qualität. Und genau diese bekommen Sie, werte Leserin / werter Leser, nun in Form einer kritischen Betrachtung zu Kapital (finanzieller Natur / spielerischer Klasse) und Ertrag vorgeführt wie es nur Nachwuchsmodels können:
1. Tagungspunkt
Verträumte Presse, verwaiste Fans & der ewig gleiche Tanz
Ich habe sehr, sehr viele Champions League-Spiele gesehen. So viele, dass ich mir auch über die in dieser Saison vorgeführten Leistungen ein kleines, nichts bedeutendes Urteil erlauben kann. Mein Urteil lautet für die Spielzeit 2008/09: Viel Schall und Rauch, wenig fürs Auge.
Schade, schade! Eigentlich sah alles nach großem Kino aus, aber allein die Namen spielten Rollen wie im Abspann. Ich erinnere hier gerne an Spiele wie Villareal gegen Arsenal London. Da gab es den hohen Anspruch (wenn überhaupt) nur auf dem Papier. Auch Begegnungen der Gruppenphase wie etwa das Spiel der Bayern gegen Bukarest kamen nicht ansatzweise an die packenden Duelle der Bayern im letztjährig bestritteten "Verlierer-Cup". Es tut wirklich weh, sich wochenlang auf Spiele zu freuen, die es einfach nicht schaffen, den Erwartungen aller zu genügen. Nicht böse sein, werte FC Barcelona-Fans, ich empfand das Spiel der Spanier als (mit Ausnahme Chelsea Londons) einzig "Königsklassen"-gerecht. So viele Spiele plätscherten nur so dahin, es gab einfach zu viel Hacke-Spitze oder eben Querpässe.
2. Tagungspunkt
Der Anspruch fern der Wirklichkeit
Warum ich so über die diesjährige Champions League-Saison urteile, liegt zum einen an den Medien, die alles hochschaukelten, aber zum anderen auch an den lustigen, vollkommen Phrasen durchzogenen Pressekonferenz und Vorberichten. Auch die zusammengekauften Mannschaften mit Elite-Einheiten des modernen Fußballs reizen gern das Auge des Betrachters, was allerdings spielerisch stellenweise dargeboten wurde, hätte man sich auch schenken können. Oft saß man dementsprechend mit halbvoller (oder eben halbleerer) Chipstüte vor dem Fernseher und hat sich maßlos geärgert, dass die Spiele wieder um die Goldene Ananas zirkulierten. Als ob es keinen Einsatz wert wäre, sich in die Herzen von Millionen Fans zu spielen. Es klingt jetzt altmodisch und überhaupt klassisch, aber früher war eben doch vieles besser. Spiele wie sie Bayer Leverkusen in der Saison 2001/02 ablieferte, waren nicht immer nur erstklassig, aber eben auch extrem von Einsatz und Leidenschaft geprägt. Wo also ist die Leidenschaft, wenn um den Sieg in der Königsklasse 2009 gespielt wird?
Hab ich etwas verpasst? Ist Fußball nur noch Schach? Gibt es keine fulminanten Auftritte wahnsinniger Techniker, die alles auf den Kopf stellen?
Wie Sie merken, bin ich maßlos vom Finale der CL-Saison enttäuscht.
3. Tagungspunkt
Aufbruch zu neuen Ufern
Eins ist mir nicht aus dem Kopf gewichen, Herr Gomez äußerte sich nach der Bekanntgabe des Wechsels zu seinen Zielen mit den Bayern. Er sagte, dass er Großes vorhabe, sich dafür reinhängen werde. Und genau da liegt die Chance der Bayern, in einer Champions League, die hoffentlich in der nächsten Saison wieder ihren hohen Ansprüchen gerecht wird, kann der FC Bayern München mit der richtigen Mischung aus Klasse und Leidenschaft alles gewinnen. Ich hoffe, dass die Vorhersage des besten deutschen Stürmers dafür als Anstoß gesehen werden kann. Gleiches gilt natürlich für viele andere Mannschaften, die in den letzten Jahren unglaublich beeindruckende Spiele ablieferten, vor allem Liverpool gehört zu dieser Gruppe, aber auch Manchester United und Chelsea London. Ab nächster Saison auch wieder der FC Bayern München und zig andere Mannschaften?
In Hoffnung auf Genesung der Königsklasse,
tobzzzzn
wir schreiben das Jahr 2009, sogar Star Trek-Neuverfilmungen gelingen. Fußballerisch tritt die Welt allerdings dermaßen auf der Stelle, dass es Amateuren wie mir möglich ist, über die seltsam schwachen Leistungen in der höchsten Fußballklasse zu lachen. Aber nein, das soll jetzt nicht ins sarkastische Gassengehaue übergehen, dieser blog steht für Qualität. Und genau diese bekommen Sie, werte Leserin / werter Leser, nun in Form einer kritischen Betrachtung zu Kapital (finanzieller Natur / spielerischer Klasse) und Ertrag vorgeführt wie es nur Nachwuchsmodels können:
1. Tagungspunkt
Verträumte Presse, verwaiste Fans & der ewig gleiche Tanz
Ich habe sehr, sehr viele Champions League-Spiele gesehen. So viele, dass ich mir auch über die in dieser Saison vorgeführten Leistungen ein kleines, nichts bedeutendes Urteil erlauben kann. Mein Urteil lautet für die Spielzeit 2008/09: Viel Schall und Rauch, wenig fürs Auge.
Schade, schade! Eigentlich sah alles nach großem Kino aus, aber allein die Namen spielten Rollen wie im Abspann. Ich erinnere hier gerne an Spiele wie Villareal gegen Arsenal London. Da gab es den hohen Anspruch (wenn überhaupt) nur auf dem Papier. Auch Begegnungen der Gruppenphase wie etwa das Spiel der Bayern gegen Bukarest kamen nicht ansatzweise an die packenden Duelle der Bayern im letztjährig bestritteten "Verlierer-Cup". Es tut wirklich weh, sich wochenlang auf Spiele zu freuen, die es einfach nicht schaffen, den Erwartungen aller zu genügen. Nicht böse sein, werte FC Barcelona-Fans, ich empfand das Spiel der Spanier als (mit Ausnahme Chelsea Londons) einzig "Königsklassen"-gerecht. So viele Spiele plätscherten nur so dahin, es gab einfach zu viel Hacke-Spitze oder eben Querpässe.
2. Tagungspunkt
Der Anspruch fern der Wirklichkeit
Warum ich so über die diesjährige Champions League-Saison urteile, liegt zum einen an den Medien, die alles hochschaukelten, aber zum anderen auch an den lustigen, vollkommen Phrasen durchzogenen Pressekonferenz und Vorberichten. Auch die zusammengekauften Mannschaften mit Elite-Einheiten des modernen Fußballs reizen gern das Auge des Betrachters, was allerdings spielerisch stellenweise dargeboten wurde, hätte man sich auch schenken können. Oft saß man dementsprechend mit halbvoller (oder eben halbleerer) Chipstüte vor dem Fernseher und hat sich maßlos geärgert, dass die Spiele wieder um die Goldene Ananas zirkulierten. Als ob es keinen Einsatz wert wäre, sich in die Herzen von Millionen Fans zu spielen. Es klingt jetzt altmodisch und überhaupt klassisch, aber früher war eben doch vieles besser. Spiele wie sie Bayer Leverkusen in der Saison 2001/02 ablieferte, waren nicht immer nur erstklassig, aber eben auch extrem von Einsatz und Leidenschaft geprägt. Wo also ist die Leidenschaft, wenn um den Sieg in der Königsklasse 2009 gespielt wird?
Hab ich etwas verpasst? Ist Fußball nur noch Schach? Gibt es keine fulminanten Auftritte wahnsinniger Techniker, die alles auf den Kopf stellen?
Wie Sie merken, bin ich maßlos vom Finale der CL-Saison enttäuscht.
3. Tagungspunkt
Aufbruch zu neuen Ufern
Eins ist mir nicht aus dem Kopf gewichen, Herr Gomez äußerte sich nach der Bekanntgabe des Wechsels zu seinen Zielen mit den Bayern. Er sagte, dass er Großes vorhabe, sich dafür reinhängen werde. Und genau da liegt die Chance der Bayern, in einer Champions League, die hoffentlich in der nächsten Saison wieder ihren hohen Ansprüchen gerecht wird, kann der FC Bayern München mit der richtigen Mischung aus Klasse und Leidenschaft alles gewinnen. Ich hoffe, dass die Vorhersage des besten deutschen Stürmers dafür als Anstoß gesehen werden kann. Gleiches gilt natürlich für viele andere Mannschaften, die in den letzten Jahren unglaublich beeindruckende Spiele ablieferten, vor allem Liverpool gehört zu dieser Gruppe, aber auch Manchester United und Chelsea London. Ab nächster Saison auch wieder der FC Bayern München und zig andere Mannschaften?
In Hoffnung auf Genesung der Königsklasse,
tobzzzzn
Aufrufe: 366 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 1 | Erstellt:29.05.2009
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