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25.10.2017 | 8399 Aufrufe | 3 Kommentare | 15 Bewertungen Ø 5.4
Architekt, Pythagoras, Spaßvogel
Andrea Pirlo
Der Pythagoras des Fußballs beendet seine Karriere. Ein Rückblick.

Ich denke, also spiele ich. Das ist der Titel der Biografie von Andrea Pirlo. Passender kann dieser Titel nicht sein. Er ist eine coole Gurke, ein Gentleman, der Marionettenspieler, ein massiver Teil der goldenen Generation Italiens um Del Piero, Buffon, Totti, Materazzi, Gattuso, die 2006 die Weltmeisterschaft in Deutschland gewann. Vieles wurde über ihn gesagt oder geschrieben, er selbst hielt sich in der Öffentlichkeit zurück. Ein ruhiger, fast schon stoischer Mensch, der nicht durch seine Worte und schon gar nicht durch spektakuläre Dribblings oder Einzelaktionen auffiel. Eher durch seine Coolness, bei der EM 2012 einen Panenka im Elfmeterschießen zu versenken. Er reagiert nicht auf Druck. Am Nachmittag vor dem WM-Finale 2006 spielte er Playstation, am Abend war er Weltmeister.

Ein Mann. Ein Statement.

Dabei war Andrea Pirlo viel mehr, als sein öffentliches Auftreten suggerierte. Zum einen war Pirlo ein Spaßvogel. Da wäre zum einen die Vertragsverlängerung von Gennaro Gattuso. Laut eigener Aussage war der bullige Zerstörer ideal für solche Scherze gewesen. Pirlo schnappte sich kurzerhand das Handy von Gattuso und schrieb eine SMS an Ariedo Braida, Manager des AC Milan. Mit den Worten: "Ariedo, wenn du mir gibt's, was ich will, kannst du meine Schwester haben!" Italienischer Humor eben. Ungewohnt für den ruhigen Architekten, scheinbar Standard für den Spaßvogel des AC Milan. Wärhend der WM 2006 wies Pirlo den Fahrer Alessandro Nesta in Duisburg an, die Abkürzung über das Städtchen Ausfahrt zu nehmen. Die Folge: Andrea Pirlo lachte sich halb tot, Nesta verzweifelte in der deutschen Provinz. Und wieder dieser italienische Humor. In seiner Biografie schreibt Pirlo: "Mehr als einmal hat einer von uns ein Spiel verpasst, weil er von Gattuso mit der Gabel gestochen wurde. In der offiziellen Verlautbarung hieß es dann immer: Muss wegen Muskelermüdung pausieren." Da konnte wohl jemand einen kleinen Scherz nicht vertragen.

Zu Jugendzeiten sahnte Pirlo ordentlich ab. Das fanden seine Mitspieler allerdings nicht so toll.

Doch Andrea Pirlo ist nicht immer der Spaßvogel oder der zurückhaltende Gentleman gewesen. In seiner Jugend und zum Beginn seiner Profikarriere eckt er mit vielen Menschen an. In der Jugend weigern sich seine Mitspieler ihm den Ball zuzuspielen- aus Angst, hinter dem Glanz des jungen Pirlo zu versinken. "Ich hatte so einen Zorn. Doch anstelle aufzugeben, habe ich voller Zorn weitergespielt und mir die Bälle einfach selbst geholt. Ich habe jeden ausgedribbelt, weil ich es konnte. Ich wollte nicht mehr abspielen." Auch in Brescia wird dieses Problem deutlich. Die älteren Mitspieler bemängeln Pirlos fehlenden Laufeinsatz, werden im Training gegen den technisch begabten Pirlo robuster. Doch mit der Zeit freunden sie sich mit seinem Spielstil an: die Tritte werden weniger und Pirlo bekommt irgendwann auch wieder seine Bälle.

Pirlo in seinen jungen Jahren bei Brescia, mit der legendären Nr.10 Roberto Baggio

Der Durchbruch des Architekten beginnt im Jahre 2000. Pirlo teilt sich mit Roberto Baggio die Position auf der Zehn bei Brescia. Carlo Mazzone jedoch hat eine andere Idee und stellt den jungen Italiener auf die Sechs. Auf dieser Position blüht Pirlo auf, er spielt brillanten Fußball. Zu diesem Zeitpunkt hält Inter Mailand die Transferrechte an Pirlo, jedoch finden sie für diesen keine Verwendung und verkaufen ihn für umgerechnet 17 Millionen Euro zum Rivalen AC Mailand. Unter Ancelottis Leitung reift der Italiener zum Star, im Rautensystem ist er der Sechser, der die Fäden zieht. Sein Vorteil: Pirlo muss sich nur selten mit Defensivaufgaben befassen, Gennaro Gattuso ist der ideale Mitspieler für ihn. So ist es ihm möglich Spieler wie Rui Costa, Kaka, Crespo und Shevchenko immer wieder brilliant in Szene zu setzen. Er krönt sich 2003 zum ersten Mal in der Champions League, als sie Juventus mit 3-2 im Elfmeterschießen schlagen. Pirlo wird zum Weltstar. Doch, wie es im Fußball so häufig vorkommt, fällt man schneller vom hohen Ross, als man denken kann.

Der Protest ist nötig, Andrea! Der AC gewinnt das CL-Finale 2003 gegen Juve mit 3-2 nach Elfmeterschießen.

2005 steht Mailand erneut im Finale der Champions League. Man ist der haushohe Favorit, wenn man bedenkt, dass Liverpool nur Fünfter in der Premier League wurde. Dagegen stellte Milan einer der besten Defensivreihen im europäischen Fußball. Das Duell hieß Pirlo vs Steven Gerrard, zu dem Zeitpunkt zwei der besten Mittelfeldspieler der Welt. Doch Pirlos Mannschaft war überall stärker besetzt. Und genau dieser Eindruck manifestierte sich in der ersten Halbzeit. Maldini und zweimal Crespo. Liverpool wird vorgeführt. Eigentlich ist das Spiel vorbei. Doch dann beginnen die legendären sechs Minuten von Istanbul. Sechs Minuten hat es gedauert, und das Spiel wurde auf den Kopf gestellt. Gerrard, Smicer, Xabi Alonso. Drei Kinnhaken in sechs Minuten. Ein Schock, von dem sich Milan nicht mehr richtig erholen konnte. In der Verlängerung avanciert Jerzy Dudek zum Helden, im Elfmeterschießen zum Sieggaranten. Pirlos Elfmeter wird gehalten. Gerrard hebt die Trophäe Richtung Himmel, Pirlo schildert es passend: "Wir haben eine neue Krankheit dafür erfunden: Das Istanbul-Syndrom., und fügt über sich selbst hinzu: Ich wollte aufhören. Durch diese Niederlage habe ich mich nicht mehr wie ein richtiger Fußballer gefühlt. Das war schon schlimm genug, aber ich habe mich auch nicht mehr wie ein Mann gefühlt."

Da war die Welt nicht mehr heile: Pirlo verschießt seinen Elfmeter im Cl-Finale 2005.

2006 steht dann das nächste Highlight an: die Weltmeisterschaft. Italien spielt sich durch die Gruppenphase, Deutschland wartet im Halbfinale, Pirlo wartet im Halbfinale. Er spielt den genialen Pass auf Fabio Grosso, der den Ball gezielt ins lange Eck schiebt. Gegen Frankreich trifft Pirlo seinen Elfmeter. Später meinte er: Ich hob die Augen zum Himmel und bat um Unterstützung, denn wenn es Gott wirklich gibt, dann konnte er doch wohl kein Franzose sein. Ein typischer Pirlo eben, der in den entscheidenden Momenten seine ganze Klasse zeigt. Diese Stärke Pirlos, in den entscheidenden Spielen die besten Leistungen abzurufen, sollte sich über die ganze Karriere hinweg zeigen: 2007 bereitet er Seedorfs Treffer gegen Manchester United im Halbfinale vor und zieht ins Finale ein. Dort wartet Gerrard, dort wartet Liverpool. Nur dieses Mal behält Pirlo die Oberhand. Freistoß Pirlo, Inzaghi hält den Bauch rein. 1-0 Milan. Am Ende gewinnen diese mit 2-1. Die Revanche ist geglückt. Die Geister von Istanbul sind besänftigt.

Dieser Freistoß führt zum 1:0. Pirlo gewinnt seinen zwei CL-Titel

Am Ende der Saison 2010-11 gibt Pirlo bekannt, dass er Milan am Ende der Saison verlassen wird. Eine Ära geht zu Ende, auch, weil Pirlo von Allegri keine ausreichenden Einsatzzeiten mehr bekommt. Gianluigi Buffon will ihn und bekommt ihn auch. "Als ich gehört habe, dass er tatsächlich kommt, dachte ich mir: Gott existiert! Einen Spieler mit seinen Fähigkeiten ablösefrei zu bekommen, das war der Transfer des Jahrhunderts."

Bilderbuchfußball: Während der Ballannahme auf der Suche nach dem Mitspieler.

Unter der Regie von Andrea Pirlo beginnt Juve den Marsch an die italienische Spitze. Neben Marchisio und Vidal konnte sich Pirlo wieder voll entfalten. In den vier Jahren bei Juventus gewinnt Pirlo vier Meisterschaften, aber der große Triumph in der Champions League bleibt aus. Eine Final-Niederlage gegen Barcelona besiegelt die Ära von Pirlo in Turin. Das übermächtige Barcelona um Messi, Suarez und Neymar stiehlt der italienischen Legende die Show.

Der Eine am Anfang, der andere am Ende seiner Karriere.

Was Pirlo so unfassbar besonders machte, waren seine klugen Bewegungsabläufe im Mittelfeld. Ein Spieler, der dauerhaft in Bewegung war. Zu Beginn seiner Karriere spielt er als Zehner eine unheimlich offensive Rolle, die er aber durch seine fehlende Geschwindigkeit nicht immer zur vollen Überzeugung ausüben konnte. Als Mazzone ihn auf die 6 stellte und ihm somit das Problem mit seiner Geschwindigkeit wegnahm, konnte Pirlo sein Auge für das Spiel, seine Passgenauigkeit und sein Gespür für seine Umgebung ideal nutzen. Bei der EM 2012 erregt Pirlo im Mittelfeld besondere Aufmerksamkeit- eine Aufmerksamkeit, mit der Joachim Löw sich auseinandersetzen muss. Er schickt Toni Kroos in Richtung des italienischen Stars. Doch Pirlo blieb im Zentrum und ließ Toni Kroos laufen. Ein Zauberpass nach dem anderen flog durch die deutschen Reihen. Das Ergebnis ist bekannt, die Italiener gewinnen 2:1.

21. Fußballregel: Pirlo. Freistoß. Tor.

Neben seiner Genialität sind seine Standards eine absolute Waffe. Und auch hier spiegelt sich der Perfektionismus des genialen Italieners wider. Er ist ein Nachahmer des brasilianischen Freistoßkünstlers Juninho, der einst Oliver Kahn mit dem Kopf Richtung Pfosten schickte. "Ich habe diesen Spieler studiert, habe mir CDs gekauft, DVDs, sogar alte Fotografien von seinen Spielen. Er hatte eine spezielle Methode, den Ball zu treten, so viel war klar. Nur worin diese Methode bestand, begriff ich nicht", erklärt Pirlo in seinem Buch. Über Wochen trainierte er an seinen Freistößen, doch es klappte irgendwie nicht. Bis er sich den Trefferpunkt von dem Fuß seines Meisters anschaute. Der Ball wird von unten getreten, und zwar nur mit den ersten drei Zehen. Der Fuß wird so gerade gehalten wie möglich, dann ein kurzer, trockener Tritt. Auf diese Weise dreht sich der Ball nicht in der Luft, sondern steigt auf, um sich dann direkt und schnell ins Tor zu senken. So bekommt er den nötigen Spin. Dieser Freistoß ist dazu da, über die gegnerischen Spieler zu gehen, die ihr Tor decken. Die Richtung, die der Ball danach nimmt, ist nicht vorhersehbar.

"Für mich ist das immer das höchste der Gefühle: Wenn ich den Ball ins Netz gehen sehe, nachdem er wenige Zentimeter über die Köpfe der Verteidiger hinweggepfiffen ist, sodass sie ihn fast noch erwischt hätten, aber eben nur fast. Ein Prise Sadismus würzt mitunter das Aroma des Sieges." Pirlo kann also auch diabolisch. Was er nicht kann: Sich mit dem Aufwärmen anfreunden. "Ich hasse es mich aufzuwärmen. Fünfzehn Minuten reine Zeitverschwendung, in denen ich gewöhnlich mit meinen Gedanken ganz woanders bin. Meist mach ich nur ein paar Schritte als kleinen Protest gegen diesen fürchterlichen Unsinn." Geht einigen Kreisligaspielern ähnlich. Das Aufwärmen geht Pirlo so sehr gegen den Strich, dass er seiner Biografie drei Seiten für die Antipathie gegenüber dem Aufwärmen gewidmet hat. Und es geht noch weiter. "Ich empfinde das Aufwärmen als Angriff auf die Schönheit. Läge das israelische Model Bar Refaeli nackt in aller Pracht vor dir, würdest du ihr ja auch nicht zuzwinkern und sagen: Bleib mal liegen, ich bin in einer Viertelstunde wieder da. In diesen fünfzehn Minuten würdest du ja auch nur an sie denken." Da hat er wiederum nicht ganz Unrecht. Doch er muss sich über das Aufwärmen nicht mehr aufregen.

Machs gut, Andrea! Wir werden dich und deine Arbeit auf dem Platz vermissen.

Die Karriere des italienischen Pythagoras ist vorüber. Ein aussterbender Spielertyp, der sich nicht über athletische Fähigkeiten identifizierte, sondern das Spiel in seinem Kopf spielte und seinem Gegner immer einen Schritt voraus war. Seine Pässe waren milimetergenau. Als würde er sich den idealen Winkel und die ideale Härte für den Pass im Kopf errechnen. So flogen über zwei Jahrzehnte hinweg die Bälle über die Köpfe verdutzter Gegenspieler, die eigentlich immer richtig standen und dann doch viel zu weit weg waren. Die Fußballwelt wird den genialen Mittelfeldspieler aus Italien vermissen.

ø 5.4
KOMMENTARE
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coursmas
03.11.2017 | 10:46 Uhr
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coursmas : 
03.11.2017 | 10:46 Uhr
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coursmas : 
Verstehe die Intention des Blogs nicht:
soll das nun eine Zusammenfassung des Buches sein?
Oder einfach ein Teaser für das Buch?
Oder eine Huldigung des Spielers, auf Basis des Buches?

Dazu fehlt mir dann aber die Kennzeichnung der Zitate aus dem Buch. Oder ist das einfach wahllos aus dem Buch zusammengeschrieben? Ich kanns nicht erkennen.
Soweit zum Inhaltlichen.

Allgemein finde ich deinen Schreibstil etwas unrythmisch. Die kurzen Sätze sind vielleicht bewusst gewählt, lassen den Text mMn nicht flüssig lesen, teilweise wirken die Sätze dann auch zusammenhanglos.

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azs
04.11.2017 | 10:00 Uhr
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azs : 
04.11.2017 | 10:00 Uhr
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azs : 
Verstehe die Intention deines Kommentars nicht, coursmas. Hast du schlechte Laune weil deine Haartönung nicht funktioniert hat? Oder weil dich deine Freundin mal wieder nicht ran lässt? Soweit zum Inhaltlichen. Allgemein finde ich deinen Schreibstil, mit den bewusst rhythmisch gesetzten Absätzen, recht gut. Jedoch kann dieser deine ekelige Klugscheißerei leider nicht wett machen.

PS: Ich hab den Text gerne gelesen, Kunstschütze
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Kunstschtze
07.11.2017 | 10:05 Uhr
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07.11.2017 | 10:05 Uhr
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Immer entspannt bleiben bitte. Kein Geflame oder Gehate ggü. anderen.

Geschmäcker sind verschieden. Ich kanns nicht jedem recht machen, ich versuche es aber.
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