22.01.2008 um 21:27 Uhr
Alte Bekannte und Blackouts
Am Wochenende zwischen zwei Miami Heat Spielen war ich in Wien. Großes Pokerwochenende von 888. Relativ regelmäßig kommentiere ich Poker für Das Vierte. Meistens 888-Veranstaltungen. Der Chef des Online Casinos 888 für den deutschsprachigen Raum heißt: Todd Kobrin! Bei vielen älteren Basketballfans müsste der Groschen jetzt gefallen sein. Ja, genau! Der Todd Kobrin, der praktisch mit der Liga im Gepäck 1993 nach Deutschland kam. Der Kobrin, der die bunten NBA Bilder jahrelang in seiner unverwechselbaren Art anmoderierte. Der Kobrin, der inzwischen bei einigen Fans, gerade nach seinen ungewollten Auftritten bei Oliver Kalkofe, Kultstatus genießt. Und was kann ich Euch berichten?! Er hat sich kaum verändert. Sieht noch immer aus wie der amerikanische Collegeboy. Und sein Akzent ist noch immer echt und genauso hart - wie vor 15 Jahren. Manche Dinge ändern sich nie.
Andere schon: Mein Vermieter hatte die super Idee unser Fernsehsignal umzustellen. Von Kabel auf Satellit. Kein Problem, alles lief reibungslos. Bis ich mir den Tag der Giganten anschauen wollte. Mit Vorfreude auf Washington gegen Dallas drückte ich auf meine Fernbedienung – und nichts passierte. Der Bildschirm blieb schwarz. Nach einem schnellen Telefonat erfuhr ich, dass das Signal zu schwach ist, um Premiere zu sehen. Kein Basketball für Familie Krawinkel. Am tollsten Basketballtag des neuen Jahres blieb unser Fernseher schwarz.
Ganz andere Blackouts musste ich mir am Freitag und Montag anschauen. Die Miami Heat. Noch jetzt zieht es mir jedes Mal den Magen zusammen, wenn ich diese Truppe sehe. Wie konnte Dallas nur den Heat die Meisterschaft schenken?! Selbst nach fast zwei Jahren, Momente, die ich nicht vergessen kann.
Aber zu den aktuellen Heat. Zum ersten Mal tut mir ein Spieler richtig leid. Dwyane Wade. Beißt die Zähne zusammen. Kämpft sich durch Verletzungen durch. Und wozu? Um eine Niederlage nach der anderen zu kassieren. Shaq ist verletzt, der Rest der Heat ein Trümmerhaufen ohne Selbstbewusstsein. Jedes Mal im vierten Viertel müssten die Shorts von Ricky Davis und Co. eigentlich auf Knöchelniveau rutschen. So voll sind sie. 13 Niederlagen in Folge lassen nur eine Schlussfolgerung zu: Die Saison ist für den Meister von 2006 gelaufen. Ich bin kein Freund von Aufgaben, aber Miami sollte jetzt die weiße Fahne schwenken.
Heißt: Shaq und Wade auf die Bank. Verletzungen auskurieren, um fit in die nächste Saison zu starten. Mit der schlechtesten Bilanz eine gute Position im Draft ergattern. Den Großteil des Teams rausschmeißen, und die Chemie im Team wiederherstellen. Mit dem Geld einen weiteren guten Free Agent holen, gute Rollenspieler behalten und dann in der Saison 2008/09 wieder angreifen. Im Osten haben sie gute Chancen, dann wieder zu den Top 3 Teams zu gehören.
Ein Move, den man aber geschickt angehen muss. Fragt ´mal Boston und Memphis. Beide haben die letzte Saison abgeschenkt, um Greg Oden oder Kevin Durant zu bekommen. Und wer durfte an Eins und Zwei wählen: Portland und Seattle. David Stern hasst es, wenn Teams versuchen, schlauer zu sein als er. Und da ich ein Freund von Verschwörungstheorien bin, glaube ich auch fest daran, dass die NBA dafür gesorgt hat, wer nicht als Erster ran darf. Eine Warnung an mögliche Nachahmer.
À prospos Verschwörungstheorien und David Stern: Miami gegen Dallas, NBA Finals 2006………
Andere schon: Mein Vermieter hatte die super Idee unser Fernsehsignal umzustellen. Von Kabel auf Satellit. Kein Problem, alles lief reibungslos. Bis ich mir den Tag der Giganten anschauen wollte. Mit Vorfreude auf Washington gegen Dallas drückte ich auf meine Fernbedienung – und nichts passierte. Der Bildschirm blieb schwarz. Nach einem schnellen Telefonat erfuhr ich, dass das Signal zu schwach ist, um Premiere zu sehen. Kein Basketball für Familie Krawinkel. Am tollsten Basketballtag des neuen Jahres blieb unser Fernseher schwarz.
Ganz andere Blackouts musste ich mir am Freitag und Montag anschauen. Die Miami Heat. Noch jetzt zieht es mir jedes Mal den Magen zusammen, wenn ich diese Truppe sehe. Wie konnte Dallas nur den Heat die Meisterschaft schenken?! Selbst nach fast zwei Jahren, Momente, die ich nicht vergessen kann.
Aber zu den aktuellen Heat. Zum ersten Mal tut mir ein Spieler richtig leid. Dwyane Wade. Beißt die Zähne zusammen. Kämpft sich durch Verletzungen durch. Und wozu? Um eine Niederlage nach der anderen zu kassieren. Shaq ist verletzt, der Rest der Heat ein Trümmerhaufen ohne Selbstbewusstsein. Jedes Mal im vierten Viertel müssten die Shorts von Ricky Davis und Co. eigentlich auf Knöchelniveau rutschen. So voll sind sie. 13 Niederlagen in Folge lassen nur eine Schlussfolgerung zu: Die Saison ist für den Meister von 2006 gelaufen. Ich bin kein Freund von Aufgaben, aber Miami sollte jetzt die weiße Fahne schwenken.
Heißt: Shaq und Wade auf die Bank. Verletzungen auskurieren, um fit in die nächste Saison zu starten. Mit der schlechtesten Bilanz eine gute Position im Draft ergattern. Den Großteil des Teams rausschmeißen, und die Chemie im Team wiederherstellen. Mit dem Geld einen weiteren guten Free Agent holen, gute Rollenspieler behalten und dann in der Saison 2008/09 wieder angreifen. Im Osten haben sie gute Chancen, dann wieder zu den Top 3 Teams zu gehören.
Ein Move, den man aber geschickt angehen muss. Fragt ´mal Boston und Memphis. Beide haben die letzte Saison abgeschenkt, um Greg Oden oder Kevin Durant zu bekommen. Und wer durfte an Eins und Zwei wählen: Portland und Seattle. David Stern hasst es, wenn Teams versuchen, schlauer zu sein als er. Und da ich ein Freund von Verschwörungstheorien bin, glaube ich auch fest daran, dass die NBA dafür gesorgt hat, wer nicht als Erster ran darf. Eine Warnung an mögliche Nachahmer.
À prospos Verschwörungstheorien und David Stern: Miami gegen Dallas, NBA Finals 2006………
Aufrufe: 1199 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 6 | Erstellt:22.01.2008
ø 8.8
KOMMENTARE
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06.02.2008 | 17:09 Uhr
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Kizzle :
Bei den Heat läuft nichts mehr-liegt zum einen an Shaq...Ein Wade spielt immernoch so wie vor zwei Jahren aber ein Shaq nicht mehr und er wird auch nie mehr so gut spielen-seine Zeit ist abgelaufen...kommt der Trade mit Phoenix zusammen wäre es für die Heat sehr gut!Die Suns haben dann zwar die Arschkarte gezogen aber die Heat können dann einen Neuanfang starten...ordentlich Platz unter dem Salary Cap dann und kriegen unter Umständen einen Top-Rookie...ja,im Osten gehören sie dann vielleicht wieder zu den Top3 aber der Osten ist ja eh nicht so stark besetzt in der Breite...da reicht manchmal noch eine negative Bilanz um in die Playoffs zu kommen!!!David Stern ist eh ein besonderer Charakter...etwas machtbessesen vielleicht...
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Vielleicht sollten Sie es wirklich so machen wie hier geschrieben steht: Die beiden Top-Stars schonen, das die sich richtig erholen können und diese Saison zu den Akten legen...