03.02.2010 um 15:16 Uhr
Alles zum Arenastreit
Am Mittwoch um 11.30 Uhr startete der Prozess gegen den TSV 1860 München im Münchner Landgericht.
Wer klagt?
Die Allianz Arena GmbH, hinter der die FC Bayern München AG zu 100 Prozent steht verklagt die Münchner Löwen.
Warum wird geklagt?
Die 60er müssen pro Jahr 2 Millionen Euro an die Allianz Arena GmbH zahlen, da von diesem Geld das Catering für die VIPs bezahlt wird. Die Löwen zahlten aber seit Juli 2009 nur noch so viel wie die VIPs auch wirklich verspeisten. Nämlich ca. 50000 € weniger. Pro Spiel.
Die 60er begründeten ihr Vorgehen mit der Annahme, dass man nicht für 3000 Businessplätze zahlen müsse, wenn man nur die Hälfte der Plätze verkaufe.
Außerdem habe sich die Situation im April 2006 verändert, da der TSV 1860 München bis dahin ja Eintümer der Allianz Arena gewesen sei. Damals wäre es angebracht gewesen die vollen 2 Millionen pro Jahr zu zahlen.
Die Löwen wollen pro Jahr nur noch eine Million Euro zahlen.
Die Münchner Löwen drängten vor der Verhandlung auf eine außergerichtliche Lösung und appellierten an die Vernunft der Arenaverantwortlichen. Man hofft, dass bei der Übernahme der 60er Anteile durch die FC Bayern München AG eine Anpassung der Mietverhältnisse den Gegebenheiten entsprechend geregelt seien.

Streitobjekt: Die Allianz Arena und ihr Catering
Was hat der FC Bayern München damit zu tun?
Die Münchner Bayern sind 100%iger Eigentümer der Allianz Arena GmbH. Diese klagt ja wie oben gelesen gegen den TSV 1860 München, also sind die Münchner Bayern indirekt am Prozess beteiligt.
Zu den Prozessen werden keine Prominenten Vertreter der beiden Parteien kommen. Jeder Beteiligte schickt lediglich 2 Anwälte, die die Meinung ihres Mandanten vertreten sollen.
Es bleibt abzuwarten, ob die 60er die restlichen Zahlungen noch zu leisten haben oder ob sie bald nur noch 1 Million Euro für die bei 60er Heimspielen spärlich besetzten Businessseats zahlen müssen.
Die Allianz Arena GmbH, hinter der die FC Bayern München AG zu 100 Prozent steht verklagt die Münchner Löwen.
Die 60er müssen pro Jahr 2 Millionen Euro an die Allianz Arena GmbH zahlen, da von diesem Geld das Catering für die VIPs bezahlt wird. Die Löwen zahlten aber seit Juli 2009 nur noch so viel wie die VIPs auch wirklich verspeisten. Nämlich ca. 50000 € weniger. Pro Spiel.
Die 60er begründeten ihr Vorgehen mit der Annahme, dass man nicht für 3000 Businessplätze zahlen müsse, wenn man nur die Hälfte der Plätze verkaufe.
Außerdem habe sich die Situation im April 2006 verändert, da der TSV 1860 München bis dahin ja Eintümer der Allianz Arena gewesen sei. Damals wäre es angebracht gewesen die vollen 2 Millionen pro Jahr zu zahlen.
Die Löwen wollen pro Jahr nur noch eine Million Euro zahlen.
Die Münchner Löwen drängten vor der Verhandlung auf eine außergerichtliche Lösung und appellierten an die Vernunft der Arenaverantwortlichen. Man hofft, dass bei der Übernahme der 60er Anteile durch die FC Bayern München AG eine Anpassung der Mietverhältnisse den Gegebenheiten entsprechend geregelt seien.

Streitobjekt: Die Allianz Arena und ihr Catering
Was hat der FC Bayern München damit zu tun?
Die Münchner Bayern sind 100%iger Eigentümer der Allianz Arena GmbH. Diese klagt ja wie oben gelesen gegen den TSV 1860 München, also sind die Münchner Bayern indirekt am Prozess beteiligt.
Zu den Prozessen werden keine Prominenten Vertreter der beiden Parteien kommen. Jeder Beteiligte schickt lediglich 2 Anwälte, die die Meinung ihres Mandanten vertreten sollen.
Es bleibt abzuwarten, ob die 60er die restlichen Zahlungen noch zu leisten haben oder ob sie bald nur noch 1 Million Euro für die bei 60er Heimspielen spärlich besetzten Businessseats zahlen müssen.
Aufrufe: 348 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 3 | Erstellt:03.02.2010
ø 6.3
KOMMENTARE
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03.02.2010 | 15:39 Uhr
+1
0
UliFan :
Du solltest vielleicht ergänzen dass die Löwen pro Spiel 50.000,-- weniger zahlen und nicht insgesamt. Das, finde ich, kommt ein bißchen missverständlich rüber
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