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Von: SchwabenHH
29.01.2018 | 7107 Aufrufe | 16 Kommentare | 6 Bewertungen Ø 9.5
Der VfB Stuttgart nach der Entlassung von Trainer Wolf
Alles auf Anfang?
20 Monate nach dem Abstieg ist von einer Aufbruchstimmung beim VfB Stuttgart nichts mehr zu spüren.

In Stuttgart ist man seit Sonntag, dem 28.01.2018, wieder an einem Punkt angekommen, wo man im Sommer 2016 schon einmal gestanden hat. Am Scheideweg in eine neue, bessere Zukunft oder auf dem Weg anderer Traditionsvereine in die sportliche Bedeutungslosigkeit.

Der VfB Stuttgart hat nach zuletzt 8 Pflichtspielen mit nur einem Sieg und sieben Niederlagen die branchenübliche Reißleine gezogen und Trainer Hannes Wolf entlassen. Ungewöhnlich? Auf den ersten Blick und unter Berücksichtigung der reinen Faktenlage, der schlechten kämpferischen sowie spielerischen Darbietungen der Mannschaft vermutlich nicht.

Neustart in eine bessere Zukunft

Erinnern wir uns aber an den 08.07.2016, als der VfB Stuttgart Jan Schindelmeiser als neuen Sportvorstand präsentierte. Seine Aufgaben waren klar: Junge, talentierte und entwicklungsfähige Spieler verpflichten und gemeinsam mit dem Trainer-Newcomer Hannes Wolf dem VfB Stuttgart eine neue Identität verschaffen. Durch einen in der Abwehr endlich stabilisierten VfB wollte man mit attraktivem und offensivem Fußball eine neue erfolgreiche Ära einläuten. Auf diesem Weg ging es in der 2. Liga zunächst steinig zu, aber dank einiger Top-Verpflichtungen und einer am Ende gefestigten Mannschaftsleistung gelang der erfolgreiche sofortige Wiederaufstieg. Unvergessen bleibt die Aufstiegsfeier am letzten Spieltag des 21.05.2017. Der Verein hatte es tatsächlich geschafft, die ganze Stadt, die gesamte schwäbische Region wieder für den VfB zu begeistern und eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen, wie sie die Jahre vorher nicht denkbar war.

Fehler im sportlichen Bereich und bei der Transferpolitik

Anfang August 2017 erfolgte dann der erste Paukenschlag: Schindelmeiser wurde nach Kompetenzstreitigkeiten von Dietrich entlassen und mit Michael Reschke wurde auch sofort ein Nachfolger vorgestellt. Der oberste Fürsprecher von Wolf war damit aber nicht mehr im Verein. Reschke musste in den verbliebenen Tagen der Transferperiode die begonnene Kaderveränderung mit weiteren Transfers abschließen. Ein Kernkritikpunkt von Dietrich an Schindelmeisers Transferpolitik waren die vielen unerfahrenen jungen Spieler. In der Folge wurden von Reschke Aogo und Beck verpflichtet. Erfahren, auf jeden Fall. Aber auch deutlich über ihren Leistungszenit. Ascacibar war zumindest ein gelungener Schachzug des neuen Managers und nahm ihn somit anfangs auch aus der Schusslinie. Im Saisonverlauf wurde dann dennoch sehr schnell deutlich, dass Trainer Wolf für seine Spielidee, mit einer 5er-Kette die Defensive zu stabilisieren, nicht das passende Personal zur Verfügung hatte. Verletzungspech und Unerfahrenheit kosteten den VfB in der Hinrunde überdies einiges an Punkten, wobei der VfB andererseits auch einer der Hauptnutznießer des neuen Video-Beweises war. Der Trainer hatte gegen Ende immer häufiger die Kritiker gegen sich, die die defensive Spielanlage (zu Recht) bemängelten, was zu wenigen Torchancen und in der Folge zur Ergebniskrise beitrug. Möglicherweise hat es der Verein versäumt, dem Trainer in der Winterpause mit auf dem Weg geben, dass er seine Taktik an das vorhandene Personal anpassen muss. Aber absolut kontraproduktiv erschienen in diesem Kontext der Verkauf von Terodde sowie die vorzeitige Beendigung der Ausleihe von Brekalo. Dazu kamen die Verpflichtungen von Tommy und Larsen, die bestenfalls perspektivisch gesehen helfen können, aber nicht in der akuten Situation. Dies auch vor dem Hintergrund der Aussagen von Dietrich und Reschke, man sei finanziell jederzeit handlungsfähig. Allein, die hilfreichen Verpflichtungen bleiben bis dato aus und mit Gomez für Terodde gab man dem Problem in der Sturmmitte nur einen neuen Namen. Die notwendigen Zuspiele fehlten weiterhin. Wolf komplett aus der Schusslinie zu nehmen, würde seiner Verantwortung für den sportlichen Bereich nicht gerecht werden. Aber die Unterstützung durch die Verpflichtung geeigneter Spieler ist in jedem Fall ausgeblieben.

Die Reputation von Reschke hat gelitten

Was nunmehr nach der Entlassung von Wolf ins Rollen kommt, ist genau das Gegenteil von dem, was Torwart Zieler unmittelbar nach Spielende der Niederlage gegen Schalke in einem Interview noch propagiert hatte. Die Einigkeit im Verein und und im Umfeld bröckelt bedenklich. Einige Spieler, wie Asano, Ginczek oder Beck, dürften es als neue Chance sehen, bei einem neuen Trainer mehr Spielpraxis zu bekommen. Das Gros der anderen Spieler hätte vermutlich aber gerne mit Wolf weitergemacht. Die Position von Reschke hat dabei am meisten gelitten. Unabhängig von den in der Vergangenheit bereits mehrfach unglücklichen Äußerungen des Managers in den Medien, hatte dieser sich noch vor der Partie gegen Schalke folgendermaßen geäußert: "Dieses Spiel hat keine Bedeutung für die Zukunft von Wolf. Diese Trainerfrage hat sich für uns ohnehin nie gestellt. Er genießt unser volles Vertrauen, er macht einen guten und aufgeräumten Job." Und selbst nach der Partie äußerte sich Reschke noch wie folgt: "Ich gehe davon aus, dass Wolf da [gegen Wolfsburg] auf der Bank sitzt." Das Ende ist nun bekannt. Wolf wurde am Sonntag von seinen Aufgaben entbunden und zurück bleibt dabei für Außenstehende ein Geschmäckle. Denn die Aussagen von Reschke erweisen sich im Nachherein als Phrasen und wirken verlogen. Und selbst wenn er seine Aussagen so gemeint hat, stellt sich die Frage, wie groß sein Einfluss bei solchen Entscheidungen am Ende wirklich ist und ob schlussendlich nicht Präsident Dietrich die Entscheidung getroffen hat. Somit wäre Reschke nur noch eine Marionette in seiner Funktion als Sportvorstand. Bliebe da noch die angebliche Aussage von Wolf, dieser wisse nicht mehr, ob er die Mannschaft wirklich noch erreichen könne. Wäre dem so gewesen, dass Reschke die Resignation des Trainers zuvor entgangen ist, dann war er vermutlich doch nicht so eng am Trainer und dem Team dran, wie er es der Öffentlichkeit weismachen wollte und wie es seine Verantwortung gewesen wäre. Im schlimmsten Fall hat er Wolf und die Öffentlichkeit aber schlichtweg zum Narren gehalten.

Alles auf Anfang

Der Verein hat mit Stand gestern in Schindelmeiser, Terodde und nun Trainer Wolf die drei Hauptsäulen für den Wiederaufstieg und die damit verbundene Euphorie im Verein und bei den Anhängern aussortiert. Die Ausgliederung im Sommer 2017 wurde von vielen Anhängern primär aufgrund der beiden Personen Schindelmeiser und Wolf unterstützt. Man wollte sich damals als Verein mit Alleinstellungsmerkmalen entwickeln, weg von den Mainstream Mechanismen der Branche bei Misserfolg. Verloren hat Präsident Wolfgang Dietrich seine Glaubwürdigkeit. Der VfB Stuttgart als Verein verliert den Kredit bei seinen Fans und in den Medien und steht gefühlt wieder dort, wo er im Sommer 2016 schon einmal gestanden hat - mit dem Unterschied, dass bei einem neuerlichen Abstieg die Anhänger vermutlich nicht noch einmal so bedingungslos hinter dem Club stehen werden. Reschke und Dietrich haben mit der Trainerverpflichtung noch genau eine Patrone im Colt und dieser Schuss muss sitzen. Ein glücklicher Ausgang mit Korkut als neuem Trainer ist allerdings fraglicher denn je.

KOMMENTARE
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Meischder
29.01.2018 | 17:20 Uhr
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Meischder : 
29.01.2018 | 17:20 Uhr
0
Meischder : 
Eine wirklich sehr gut gelungener Umriss der aktuellen Situation bzgl. unseres VfBs!

Der "Aufbruch" hat seit spätestens heute tiefe Risse bekommen. Vom "neuen VfB" ist überhaupt nichts mehr zu sehen. Das war ein Rückfall in alte Zeiten.
Und das Signal hierfür ist nicht mal vielversprechend.
Korkut hat in seinen letzten 3 Stationen als Trainer nie mehr als 1,17 Punkte geholt. Fußball ist zwar keine Mathematik. Aber dass wir nun durch den angeblich neu benötigten Impuls auf direkten Wege in die sichere Fahrbahn gelangen, das kann ich nicht glauben.

Du sprichst auch sehr gut die Glaubwürdigkeit von Reschke und vor allem Dietrich an! Bezogen auf die im letzten Sommer beschlossene Ausgliederung waren vor allem der "Aufbruch" in persona Schindelmeiser und Wolf - Dietrich kommt da als Person ganz weit hinten - für viele Fans ein starkes Argument, für diese Ausgliederung zu stimmen. Die Entlassung von Schindelmeiser und Wolf lassen die Glaubwürdigkeit von Dietrich stark bröckeln. Korkut wird seine letzte Chance sein, sonst könnte ihm nicht nur ein allseits beliebtes Zitat unter VfB-Präsidenten ("In X Jahren spielen wir wieder im Europapokal") um die Ohren fliegen.

Und nun? Ein Punkteschnitt von 1,0 Punkten/pro Partie würden 34 Punkte am Ende bedeuten. Das hat zuletzt 2013/14 zum direkten Klassenerhalt gereicht. Damals aber auch nur, weil die letzten 3 in der Tabelle die letzten 5 Spiele der Saison allesamt verloren haben.

Korkut sollte trotzdem die Chance bekommen. Auch wenn ich pessimistischer denn jemals zuvor bin.
2
SchwabenHH
29.01.2018 | 17:29 Uhr
4
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SchwabenHH : Meischder
29.01.2018 | 17:29 Uhr
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SchwabenHH : Meischder
Wir beide haben bei den von mir behandelten Themen auch in der Vergangenheit bereits eine sehr ähnliche Auffassung vertreten. Aber mir ist gestern noch mal bewusst geworden, dass alle verantwortlichen Personen, die uns im Mai diesen Jahres noch so zuversichtlich gestimmt haben, mittlerweile weg sind.

Mit der Verpflichtung von Korkut fühle ich mich nunmehr komplett verarscht. Bilic, Jonker, Keller, mit allem hatte ich gerechnet, aber nicht damit. Das hat Peter-Neururer-Niveau.

Für mich ist klar, ich werde heute Abend meine Mitgliedschaft kündigen. Und ich hoffe, dass möglichst viele andere nachziehen. Nur so wird man sich auf der Chef-Etage (und bei Daimler) im Klaren, dass der Karren gerade mit Anlauf gegen die Wand gefahren wird.
4
Netk
29.01.2018 | 17:51 Uhr
3
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Netk : 
29.01.2018 | 17:51 Uhr
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Netk : 
Ich bin völlig sprachlos. Selbst wenn er gut sein sollte (entgegen seiner Statistik) ist die Außendarstellung eine Katastrophe. Der Mann ist an den Anhang schlicht nicht vermittelbar, man muss sich nur auf Facebook umschauen. Das ergibt so viel Unruhe. Als Spieler nimmt man so einen Trainer doch wahrscheinlich auch nicht ernst.
3
Gimlin
29.01.2018 | 18:11 Uhr
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Gimlin : 
29.01.2018 | 18:11 Uhr
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Gimlin : 
Sehr schöner Blog!
Für mich als Außenstehender kann das noch ne ziemlich schwierige Saison werden für den VfB.
Ich persönlich finde den Kader in vielen Bereich überschätzt bzw. nicht ausgewogen. Besonders in der Offensive fehlt es mMn an bundesligatauglichen Spielermaterial. Gar nicht mal, weil das Personal so schlecht ist, sondern weil keins da ist.
Auch durch Gomez sehe ich da nichts behoben. Bin mal gespannt, ob da in den nächsten 2 Tagen noch etwas passiert.

Dazu das ganz schlimme Restprogramm. Ist nach man 31 Spieltagen nicht gerettet bzw. noch mittendrin, wird es das wohl gewesen sein.

Hinzu kommen in der Vergangenheit noch diese regelmäßigen Aussagen, dass man bald wieder in Europa spielen werde etc. Keine Ahnung was Dietrich und Reschke damit erreichen wollen. Positiv beeinflussen wird das den Verein nicht. Vor allem nicht wenn der Kader nicht mehr als Abstiegskampf zu lässt.

2
SchwabenHH
29.01.2018 | 19:07 Uhr
1
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SchwabenHH : Netk & Gimlin
29.01.2018 | 19:07 Uhr
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SchwabenHH : Netk & Gimlin
Netk, die Wahl von Korkut lässt Reschke in seiner Fachkompetenz immer fragwürdiger erscheinen. Am Ende kann uns Korkut natürlich Lügen strafen, aber vorher fangen Dortmund oder Leipzig die Bayern noch in der Tabelle bis zum 34. Spieltag ab. Leid tut es mir für Korkut, dass er so unwürdig von uns Fans empfangen wird. eigentlich ein sympathischer und eloquenter Typ. Aber wie du schon gesagt hast, aufgrund seiner Vita nicht vermittelbar.

Gimlin, gerade offensiv ist der Kader mit Talenten gespickt. Dass Mané bislang nicht zeigen konnte, was für ein Ass er ist, ist nur seiner unglücklichen Verletzungsgeschichte zuzuschreiben. Brekalo ist eines der hoffnungsvollsten Talente in Europa. Den hätte man nicht vorab abgeben dürfen. Und Terodde und Ginczek haben ja bereits nachgewiesen, dass sie vorne netzen können. Auch Donis und Akolo hatten bereits gute Phasen, wurden nur leider immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Ich glaube, dass Wolf den Fokus mehr auf diese Jungs hätte legen müssen. Klassische 4'er-Kette mit 2 Sechsern und 4 der genannten Spieler und das wahre Talent der Mannschaft wäre viel besser zum Tragen gekommen.
1
Gimlin
29.01.2018 | 19:45 Uhr
2
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Gimlin : 
29.01.2018 | 19:45 Uhr
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Gimlin : 
@SchwabenHH

Ja das wollte ich ja damit ausdrücken. Momentan hat man fürs offensive Mittelfeld: Akolo und Donis (wobei letzterer zumindest früher immer nur ganz vorne gespielt hat)und beide haben mit Verletzungen zu tun gehabt in der Vergangenheit. Mane wird gar nicht mehr spielen und danach kommt ja schon nichts mehr. Ob Thommy in einem neuen Umfeld direkt einschlagen wird? Ich hab da meine Zweifel.
Von Asano hab ich wenig gutes gesehen, aber das mag ich nicht final bewerten.
Für mich ist das sehr dünn und auch ziemlich fahrlässig. Ähnlich wie bei meinem Verein, der ja auch nur mit zwei Dauerverletzten auf den offensiven Außen in die Saison gegangen ist.

Korkut ist ja auch gerade deswegen so schwer zu vermitteln, weil es den Schritt ja nicht unbedingt gebraucht hätte. Warum sollte ich in einer grenzwertigen, aber keinswegs aussichtslosen Situation einen sehr wahrscheinlich schlechteren Trainer holen?

Ich hoffe die Wut entlädt sich in Stuttgart eher am Management und nicht an Korkut. Der kann ja schließlich nichts dafür, dass er dort installiert wurde.
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SchwabenHH
29.01.2018 | 19:57 Uhr
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SchwabenHH : Gimlin
29.01.2018 | 19:57 Uhr
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SchwabenHH : Gimlin
"Ich hoffe die Wut entlädt sich in Stuttgart eher am Management und nicht an Korkut. Der kann ja schließlich nichts dafür, dass er dort installiert wurde."

Ja, das hoffe ich auch. Die Mannschaft und Korkut bräuchten eigentlich die Unterstützung, aber das wird man den meisten Fans kaum vermitteln können. Und die Mannschaft ist eh schon verunsichert.

Ich habe eben meine Kündigung der Mitgliedschaft an den Service des VfB gefaxt. Deutliche Abgänge bei den Mitgliederzahlen sind ein wichtiger Indikator für die VfB-Führung, dass sie irgendetwas verkehrt machen.

Du bist Köln oder Werder Fan, richtig?
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Gimlin
29.01.2018 | 20:48 Uhr
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Gimlin : 
29.01.2018 | 20:48 Uhr
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Gimlin : 
Kölnfan
Als ich zu Beginn der Rückrunde bei Spox von der 30 Punkte Rückrunde gelesen habe und auch so von der Stimmung in meinem persönlichen Umfeld, hab ich mir schon gedacht, dass das sehr gefährlich ist.
Mannschaften, die nicht gut spielen, aber dauerhaft über dem Strich stehen, sind oftmals noch viel mehr gefährdet als z.B. Hamburg oder Bremen. Einfach weil dann irgendwann auch ein Mentalitätsproblem hinzukommt. Finde den Spruch: "Wer im Winter unten steht, steigt nicht ab" relativ passend. Das gilt sicher gleichermaßen für Wolfsburg dieses Jahr.

Aber mal sehen ihr habt ja jetzt 5 nicht unschlagbare, aber relativ schwierige Aufgaben vor der Brust. Da kann man schon einiges klar machen.
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SchwabenHH
29.01.2018 | 20:54 Uhr
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SchwabenHH : 
29.01.2018 | 20:54 Uhr
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SchwabenHH : 
Ja, dieser Regel glaube ich auch. In unserer Abstiegssaison waren wir übrigens nach Ende der Hinrunde 15. Das Ende ist bekannt.

Wenn eurer Lauf vielleicht auch nicht unbedingt 10 Siege am Stück verspricht, aber allein durch Siege in den kommenden 6-Punkte Spielen gegen die direkte Konkurrenz könntet ihr es noch schaffen. Und da Fußball eine Bitch ist, wird Simon den Siegtreffer gegen uns schießen.
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Steven_Gerrard
29.01.2018 | 22:41 Uhr
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29.01.2018 | 22:41 Uhr
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In etwas mehr als einem halben Jahr hat es der VfB geschafft aus einer positiven Grundstimmung ein absolutes Chaos zu veranstalten.
Erst träumt unser Sonnenpräsident schon wieder von Europa und Top6, dann wird Schindelmeiser durch den zweite Reihen-Mann Reschke ersetzt. Im Winter verschachert man noch einen der Aufstiegshelden und jetzt wird einer der letzten Säulen des Aufstiegs durch Korkut ersetzt.
Man hat seitdem wieder alles als Fan geschluckt, aber ich habe jetzt wirklich fertig mit dem Verein.
Ich konnte dabei sogar die Entlassung von Wolf nachvollziehen (1 Auswärtspunkt in 10 Spielen, 7 Niederlagen in den letzten 8 Spielen + das Pokalaus, offensiv wurde es von Spiel zu Spiel mieserabler (gg Schalke gab es in einem Heimspiel nach 45 Minuten den ersten Torschuss!!) und dann die offensichtliche Hilflosigkeit von Wolf (Larsen Pflichtspieldebüt nach ein paar Tagen mit der Mannschaft?!))...

Aber dann hole ich für ihn Korkut, gegen den ich als Mensch nichts habe, aber der als Trainer in allen seinen Trainerstationen versagt hat?! Der mit einer CL-Truppe in den Abstiegskampf geschlittert ist? Den die Kaiserslauterner noch heute vom Hof jagen würden, würde er je wieder bei ihnen auftauchen?

Wahrscheinlich läuft es nun VfB-typisch ab:
Korkut funktioniert nicht und wird durch einen Feuerwehrmann ersetzt, der aber nichts mehr retten kann. Reschke darf dann wieder gehen und die Daimler-Millionen fließen dann in die Sanierung nach Abstieg ab. Zu diesem Zeitpunkt sondert das Präsidium dann aber noch ab, dass man eigentlich zu den Top6 gehören muss.
Nur dieses mal zieht das Umfeld (Fans und Sponsoren) bestimmt nicht mehr so mit, wie nach dem letzten Abstieg...
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