04.11.2008 um 16:03 Uhr
Abstieg eines Lieblings
Seine Qualität ist unbestritten. Er ist zwar bereits 38, dennoch kann er durch seine Qualität und seine Erfahrung jeder Mannschaft weiterhelfen. Der VfB profitiert auf ganzer Linie von ihm. Er gilt jedoch als schwieriger Typ. Der Umgang mit ihm ist nicht ganz leicht. Er verdient, was keiner gerne zahlt. Er verlangt „Zugeständnisse", von denen seine Mannschaftskollegen nur träumen können. Jens Lehman ist Deutscher Meister, Englischer Meister, Vize-Champions League Sieger und Vize- Europameister. Und er ist vor allem ein Unsymphat.

Nach ewigem hin und her entschied sich Mad Jens letztendlich noch ein Jahr beim VfB abzukassieren. Warum auch nicht. Noch mal die Bundesliga-Stadien bereisen, bisschen mitkicken, im UEFA-Cup durch Europa tingeln und am Ende 3 Millionen Euro einstecken. Hört sich gar nicht so schlecht an. Ist auf jeden Fall spannender als am Starnberger See vor der Villa Enten füttern. Damit er sich aber „herablässt" noch ein Jahr dranzuhängen, mussten die Jungs vom VfB einige Zugeständnisse machen. Lehmann darf dies und muss jenes nicht machen. Eine klassische Extrawurst.



Was man sich dann von so jemandem erwartet, dem der Verein „ein wenig" entgegenkommt ist, dass derjenige seine Leistung bringt, nicht großartig aufmuckt und sich eher aus den Schlagzeilen raushält. Bei Lehmann ist das Ganze etwas anders. Die Leistung stimmt, keine Frage aber der Rest … Naja der Rest:

# Kritik an Rosetti
Vier Wochen nach dem EM-Finale meldete Lehmann sich erstmals zu Wort. „Der Schiri war parteiisch" hieß es dann. Und einerseits kann man das ja irgendwie verstehen, wenn man selbst Fußball spielt. Wenn gar nichts geht, der Gegner klar überlegen ist und es sich die kleinste Gelegenheit bietet dem Schiri was in die Schuhe zu schieben (und das ging im EM-Finale), dann macht man das. Aber das macht man nach dem Spiel, im Eifer des Gefechts, wenn man noch voller Emotionen ist. Und nicht nach gefühlten 2 Jahren. Und nicht wenn wir keine 3 ordentlichen Chancen im ganzen Spiel haben. Nicht wenn die Spanier uns haushoch überlegen waren. Nein. Dann kann man so ein statement auch mal stecken lassen. Unnötig.

#Mit dem Hubschrauber zur Arbeit
250km mit dem Auto zum Training – das muss wirklich nicht jeden Tag sein. Das Ganze geht mit einem Helikopter natürlich viel schneller und bequemer. Kostet zwar nen 1000er pro Flug aber was ist das schon, wenn man 3 Millionen verdient. Richtig: Peanuts! Einen auf Understatement macht der gute Jens damit nicht. Muss er auch nicht. Dass ihn die Mehrheit der Fans als alternde schwäbische Diva wahrnimmt, ist ihm zu Recht egal. Dass er seinen Kritikern ordentlich Angriffsfläche bietet auch. Symphatischer macht ihn das aber nicht.

#Kritik an Brych
Kaum in der Bundesliga angekommen, gab es auch gleich einiges zu meckern. Zu langsam wäre der Fußball hier. Und dann noch die Schiedsrichter. Die Pfeifen zu kleinlich und zerstören somit den Fußball. Schiri Brych bekam dann nach einem Spiel mal so richtig sein Fett weg. Nachdem er ein Foul an Lehmann übersehen hat, musste er folgendes aushalten: „ Es ist schade, dass ich mit solchen Leuten konfrontiert werde. Wenn ich meine Leistung nicht bringe, werde ich gefeuert. Er darf weiter pfeifen!" Wenn das so wäre, hätte er schon längst die Enten vor der Villa am Starnberger See füttern. Ist aber nicht so. Also pfeift Brych weiter. Und Lehmann darf weiterhin ins Tor.

#Schwalbenkönig Jarolim
Über Jarolim lässt sich natürlich streiten. Die einen (HSV Fans) finden ihn super. Die anderen (der ganze Rest) halten ihn für eine Null. Deshalb, weil er fast immer durch Schwalben auf sich aufmerksam macht. Zuletzt im Spiel gegen den VfB. Und da Mad Jens keine Situation auslässt weiter sein Image zu pflegen und sich unbeliebt zu machen, schmiss er dem Jarolim den ball vor dem Elfmeter wuchtig in die Beine. Im Nachhinein stellte er sich der Presse und antwortete auf die Frage: Was stört Sie an der derzeitigen Situation beim VfB? Folgendes: „Mich stört, dass der Jarolim so oft am Boden liegt!" Sensationell! Finde ich! Die Öffentlichkeit sah das anders. Typisch Lehmann, hieß es in jeder Sportsendung. Auch nicht gerade vorteilhaft.

#Sidekick
Das letzte Dilemma liegt nur wenige Tage zurück. Beim Zurücklaufen ins Tor, nachdem er einen Ball abgelaufen hat, schlägt er dem Kölner Antar in die Beine. Mit Absicht. Völlig sinnlos. Ein überflüssiger Schienbein-Kick. Warum der Tritt, weiß nur Lehmann selbst. Warum keine Strafe, weiß nur der DFB.

#Quittung
Die Quittung der letzten Wochen bekommt Lehmann vom Bundesjogi persönlich. Der Bundestrainer gönnt ihm kein Abschiedsspiel gegen England. Schade eigentlich. Oder doch zu Recht? Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich immer wenn ich Lehmann sehe vor Augen habe, wie er während dem Sommermärchen den Elfer gegen Argentinien hält. Ganz groß war das. Und alle haben ihn gefeiert. Unser Jens mit dem Zettel im Stutzen. Aber was ist nur daraus geworden. Ärger. Missmut. Frust. Oder schlicht: 3 Monate Bundesliga.

Was denkt ihr? Hat Lehmann ein Abschiedsspiel verdient oder hat er sich in den letzten Monaten selbst disqualifiziert?
Aufrufe: 816 | Kommentare: 7 | Bewertungen: 5 | Erstellt:04.11.2008
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KOMMENTARE
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Bailey
MODERATOR
05.11.2008 | 11:30 Uhr
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Bailey : 
05.11.2008 | 11:30 Uhr
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Bailey : 
Meine Ansichten:

Kritik an Rosetti: Nach einem verlorenen EM-Finale sitzt der Frust nunmal, speziell bei sehr ehrgeizigen Spielern, nunmal tief. Als Beispiel sei hier nur auf den Ballack-Bierhoff-Streit zu verweisen. Zwar entschuldigt das dieses Verhalten in keinster Weise, macht es jedoch zu einem gewissen Grad verständlich.

Mit dem Hubschrauber zur Arbeit: Manche Ersatzspieler von Zweitligamannschaften kommen mit Autos zum Training, für deren Neupreis man locker einen Helikopter kaufen kann. Wenn Lehmann für sein eigenes Geld mirt dem Heli fliegen will, dann soll er es halt auch tun. Das ist ja kein Zugeständnis des Vereins. Und wer einmal A8 gefahren ist, wünscht sich einen Heli!

Kritik an Brych: Es war ein klares Foul, der Schiedsrichter stand nicht allzuweit weg und muss in der höchsten deutschen Spielklasse einen solchen Vorgang sehen. Soll man Herrn Brych jetzt auch noch dafür loben? Lehmanns Kritik wurde im übrigen auch von der Fachpresse geteilt, so falsch kann er ja wohl dann nicht gelegen haben. Oder stört dich nur, dass er etwas gesagt hat?

Sidekick: Warum nicht passiert ist, ist schnell erklärt. Der Schiedsrichter hat die Situation gesehe und im Spielbericht vermerkt. Daher ist dies eine Tatsachenentscheidung und kann nicht noch im nachhinein vom DFB-Sportgericht geahndet werden.

Abschiedsspiel: Lehmann wurde in einem Interview gefragt, ob er gern gegen England als Abschiedsspiel haben würde. Er hat ja gesagt. Warum auch nicht. Er hat allerdings nie von sich aus ein solches Spiel geordert, sondern immer formuliert, das es ihn schon freuen würde. Das dies aber der Trainer zu entscheiden hätte. Das hat er jetzt getan. Das als Quittung zu sehen: für was?

Schlusendlich war Jens Lehmann nie ein Liebling, sondern schon immer ein "Spieler mit Ecken und Kanten" Er hat nie den Mund gehalten und auch nicht immer ur schöne Dinge gesagt. Das ist einfach sein Naturell und das wird er jetzt auch nicht mehr ändern.
Braziliero
05.11.2008 | 11:53 Uhr
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Braziliero : 
05.11.2008 | 11:53 Uhr
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Braziliero : 
Ich denke, dass unsere Meinung über Lehmann gar nicht so unterscheidlich ist. Im Blog habe ich versucht die allgemeinen Geschehnisse die zuletzt passiert sind einfach mal runterzutippen.

Mir ist auch klar, dass er nie ein Liebling der Massen war oder sein wird. Trotzdem denke ich, dass er diesen Status während der WM fast erlangt hat. Sowohl mit starken Leistungen aber auch mit der Zurückhaltung, die er an den Tag gelegt hat. Besonders als er der gefeierte Held nach dem Viertelfinale war.

Kritik zu äußern ist natürlich kein Thema. Die Frage ist halt immer wie und mit welchem Auftreten. Das mit dem Sidekick habe ich natürlich auch entnommen. Warum der Schiri/DFB nach einer Tätlichkeit, vor allem wenn der Schiri sie wahrgenommen hat, nicht reagiert, bleibt trotzdem unbeantwortet. ...

Das Lehmann ein Typ mit Ecken und Kanten ist, sehe ich genauso. Dennoch hat er 2006 viele Pluspunkte gesammelt, die er jetzt wieder "verballert". Wird ihm sicherlich egal sein, da er ja selbst für seine Aktionen verantwortlich ist. Warum das so ist, kann man sich als Fußball-Fan trotzdem fragen.
centercourt89
05.11.2008 | 15:33 Uhr
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05.11.2008 | 15:33 Uhr
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paar sachen dazu:

1.) hubschrauber
kennst du die autobahn von münchen nach stuttgart??würdest du sie kennen könntest du ihn verstehen^^
davon abgesehn macht er des ja net jeden tag weil er normalerweise unter der woche in stuttgart bleibt (wo er auch eine wohnung hat) und nur nach den spielen nach münchen fährt/fliegt

2.) brych
wo er recht hat hat er recht, wenn ein schiedsrichter nicht sieht dass das ein foul ist sollte er keine bl-spiele pfeiffen...

3.) sidekick
find ich absolut lächerlich die aktion zu erwähnen...hätte die bild net ne story draus gemacht hätte niemand davon kenntnis genommen...weil des war absolut garnix...der blockt ihn halt ab weil lehmann genau zwischen dem ballführendem stuttgarter und dem kölner steht....ne völlig normale aktion die bei nem "normalen" torwart (adler, neuer, etc) überhaupt nicht erwähnt worden wäre....
Sven
06.11.2008 | 08:02 Uhr
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Sven : 
06.11.2008 | 08:02 Uhr
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Sven : 
1) Kritik an Rosetti
Als Torhüter, der als einziger vielleicht neben Schweinsteiger eine gute Leistung im Finale gezeigt und uns vor einem verdienten 3:0 oder schlimmer bewart hat kann man sich Schiedsrichterkritik am ehesten leisten, zumal der Schiri in der Tat nicht gut gepiffen und Lehmann NIE gesagt hat, dass wir es nicht verdient hätten zu verlieren oder wegen dem SChiri verloren hätten.

2) Hubschrauber
Oh Mann, nicht dein Ernst. Solche Aussagen sind es, die zeigen welche ungaubliche Macht die Dreckskampagnen der Medien heutzutage auf diverse Hehirne haben.
Lehmann ist bis jetzt 1-2 mal im Monaten mit einem Helikopter hin und her gefolgen, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Er kauft sich nach eigener Aussage manchmal Zeit. Andere kommen mit einer 150.000 Luxuskarre zum Training, davon könnte Lehmann gute 5 Jahre lang seine Flüge zur Familie machen. Heuchlerische Solzialneidmasche.
Außerdem ist Lehmann einer der erfolgreichsten und erfahrensten Fussballspieler der Bundesliga und verdient ein angemessenes Gehalt wie jeder andere dieser Spieler. Bei den Bayern ist das des öfteren gut doppelt, teilweise 3-mal so hoch. Lehmann wurde geholt um sofort das Torwartproblem zu lösen, eine Führungsrolle zu übernehmen und die beiden jüngeren Torhüter mit auszubilden. Die anderen müssen einfach nur Fussball spielen. Also hat er zurecht, auch wenn keiner, auch nicht Du weiß was er verdient, ein gutes Gehalt.
Sonderrechte hat er keine, von denen andere nur träumen können. Er muss genau wie andere ältere, verdiente Spieler nicht immer beim Auslaufen teilnehmen, wenn der VfB nur ein Spiel in der Woche hat (was schon lange nicht mehr vorgekommen ist) und kann so etwas mehr Zeit mit der Familie verbringen. Das ist weder eine Riesensache, noch ist er der Einzige, der dieses Recht hatte bzw. hat.
Sven
06.11.2008 | 08:04 Uhr
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Sven : 
06.11.2008 | 08:04 Uhr
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Sven : 
3) Kritik an Brych
Äh, was willst du uns damit sagen? Fakt ist, die Schiris peifen in Deutschland die Spiele kaputt. Lehmann hatte das in einem VfB-Interview mit einem Zwinkern in den Augen ganz charmant gesagt. Fakt ist, Brych ist ein Schiri mit auffällig schlechten Leistungen und hat bei dem Spiel mehrere katastrophale Fehlentscheidungen getroffen. Er hat nicht nur irgendein Foul übersehen, er hat ein illegitimes Tor zugelassen. Aber sowas schreibt man sich gerne zurecht, wenn man einen Menschen grundsätzlich negativ darstellen will.
Wo hat Lehmann seine Leistung nicht gebracht? Er ist im VfB neben Gomez der einzige, der eben das tut. Und er hat ja auch Recht. Er hat bei Arsenal in zwei Spielen seine Leistung nicht gebracht und sofort war er weg vom Fenster. In Deutschland patzen die Torhüter durch die Gegend wie sonstwas, sie landen er nicht auf der Bank. Die Kritik wurde in jeder Hinsicht von der Presse geteilt.

4) Schwalbenkönig Jarolim
Keine Ahnung, welche Öffentlichkeit du meinst, aber nach dem Spiel gab es eine hitzige Diskussion und ordentlich Kritik über den notorischen Schwalbenkönig Jarolim. Mal wieder. Lehmann hat kein Problem damit, sowas anzusprechen und Veh, Heldt und mehr oder weniger direkt haben das auch Lehmanns Mannschaftskameraden gemacht. Aber schön für Lehmann, dass seine Meinung offensichtlich mehr gilt als die aller eben genannten zusammen.

5) Ah, das Trittchen. Wesentlich harmloser als das, was Gomez zwei Mal in den letzten paar Spiele gemacht hat. Nur hat das keinen interessiert, weil sowas ständig passiert. Nur bei Lehmann wird es dann in der Sportschau hervorgehoben, wohlwissendlich, dass der DFB dann ermitteln MUSS. Warum keine Strafe? Weil der Schiri die Aktion gesehen, bewertet und als harmlos eingestuft hat. Warum? Frust nach einem grausamen Spiel, genau wie bei Gomez und all den anderen, die schon mal etwas überzogen aggressiv reagieren?
Sven
06.11.2008 | 08:04 Uhr
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Sven : 
06.11.2008 | 08:04 Uhr
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Sven : 
Weil das eine absolute Lapalie war. Da konnte man höstens in Superzeitlupe noch was reininterpretieren. Absolut lächerlich und eine gute Entscheidung vom Schiri. Und komm mir nicht mit Paragraphenreiterei. Solche Psychopathen wie Kahn und Wiese sind mit übelsten Attacken davon gekommen.

6) Als wenn das mit dem Abschiedsspiel was mit der Buli zu tun hätte. Die Herren haben mal wieder Mist gebaut. Zuerst fangen sie alle mit dem Abschiedsspiel an, namentlich Bierhoff und Köpke. Löw hat wie immer nicht das Rückgrad einfach zu sagen, dass er die Spielminuten für den Nachwuchs will. Stattdessen eiert er ewig rum und dann sowas. Er hatte ganz sicher nie vor, Lehmann einzusetzten. Und das hat er jetzt als Machtdemonstration genutzt, wobei auch das nach hinten losgegangen ist.

Über ein Abschiedsspiel muss hier gar nicht geredet werden. Es gibt keine Abschiedsspiele mehr. Wenn, dann ging es um einen kurzen Einsatz. Lehmann ist einer von diversen Nationalspieler, die kein offizielles Abschiedsspiel bekommen werden. Es bekommt überhaupt keiner mehr eins. Nur hätte der DFB dann nicht damit anfangen dürfen. Damit hätten sie Lehmann einiges erspart.


Was du da alles aufgelistet hast, ist eine von den Medien hochgekochte Kampagne. Wenn es danach ginge, dann hätte ein Oliver Kahn nie seine peinliche Werbeveranstaltung, verzeihung, sein DFD/FCB Spiel gekommen dürfen. Der was nämlich immer nich der ultimative Unsympath. Egoistisch, brutal, unsportlich, auch im Privatleben das absolute Anti-Vorbild. Du könntest über Lehmann genausogut eine Liste mit positiven Dingen machen. Aber das ist nicht in und entspricht nicht dem, was Dir Zeitungen wie die Bild (oder die Pseudoseriösen, die auch nur abschreiben und Trends folgen) diktieren. Sehr schade und leider sehr oberflächlich. Mir ist einer lieber, der sich nie hat verbiegen lassen als alle diese charakterlosen Ja-Sager.
Schmibu
06.11.2008 | 10:02 Uhr
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Schmibu : 
06.11.2008 | 10:02 Uhr
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Schmibu : 
Lehmann war nie ein Liebling, selbst bei den Anhänger seiner Clubs nicht. Er ist ein sehr guter Torhüter, aber ansonsten ist er nicht wirklich sympathisch. Wahrscheinlich muss er das auch gar nicht sein, und er will es auch nicht.
Zu deinen angeführten Kritikpunkten haben die Vorredner schon alles gesagt.
Insgesamt bin ich froh, wenn Lehmann uns alle erlöst und aufhört, ich kann ihn nicht mehr ertragen.
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