27.01.2012 um 17:14 Uhr
1899 Umbruch oder Untergang 2
Heute
Ich verstehe auch, das aktuell ein Umbruch vorgenommen wird, die Gehälter sind einfach zu teuer und Herr Hopp als Geschäftsmann weiß das. Für Spieler die entweder nur verletzt (weis, jaissle) oder nicht spielen (ibertsberger, sigurdsson) ist das Gehalt eigentlich untragbar. Sie versuchen den Verein aktuell auf eine gesündere Basis zu bringen, diese Idee finde ich gut. Jedoch muss man hier auch aufpassen nicht das Gesicht des Vereins zu verkaufen, diese sind und waren nunmal eben Sali, Weis, Ba, Ibi, Obasi, Carlos und damit auch die sportlichen Ansprüche.
Der Erwerb des für mich einfach sympathischen Trainers Holger Stanislawskis war aber eigentlich der Schritt in die richtige Richtung. Er sollte die Außendarstellung verbessern und wieder Feuer in die Mannschaft bringen. Ich der hier in der Umgebung ansässig bin kann schon behaupten den ein oder anderen Spieler nach einer Niederlage in Clubs anzutreffen. Doch zu viele Auswirkungen von Außen verbauen ihm diese Möglichkeit. Da war das mit den Lautsprechern, Differenzen mit Tanner, Probleme mit den Fans und ein drastisch gesenktes Budget.
Den Verkauf von Ibisevic seh ich als gut an, man ist nun flexibler von der Spielausrichtung kann vll. Das anfangs gut funktionierende flexible 4 -2 -4 wieder anpeilen. Da wiegt der Abgang von Obasi meines Erachtens größer, ein Obasi verletzungsfrei und mit Lust an der Sache hilft jedem Bundesligaclub abgesehen von den Bayern weiter. Ibisevic seh ich da mit ganz anderen Augen, ich habe wirklich jedes Spiel der letzten 3 Jahre von Hoffenheim gesehen und glaub mir – er ist überbewertet maßlos. Er macht Tore gut, er hat Torriecher gut, aber mehr auch nicht Jungs. Er macht viel zu oft technische Fehler aus dem Spiel heraus, bringt den Pass nicht an oder will ihn erst gar nicht spielen. Wenn man die Zusammenfassung sieht, ok, da macht er einen guten Eindruck, aber über das ganze Spiel, da taucht er einfach viel zu oft ab, bewegt sich zu wenig oder hat technische Mängel bei der Ballannahme. Er mag ein feiner Kerl sein und ich wünsche ihm alles Gute, aber sportlich denke ich ist er einer der weniger schmerzvollen Abgänge. Trotzdem stellt sich die Frage – wer soll die Tore machen? Von der Hammeroffensive um Ba, Obasi, Eduardo, Ibisevic, ist nicht mehr viel da.
Hoffenheim sucht nach einer Linie, aber vll ist die ja gerade sogar da, ein Neuanfang. Dann wäre ich aber konsequent und würde Andreas Beck ebenso verkaufen. Er hinkt einfach seinen Leistungen hinterher und in der 2ten Mannschaft steht ein Spieler bereit Namens Philip Klingmann, welcher dauernd wirklich ÜBERRAGENDE Leistungen in der 2ten Mannschaft bringt und sogar nur 2 Ortschaften von Hoffenheim stammt. Wäre das nicht mal ein positives Beispiel für all die Kritiker?
Im Moment wirkt es fast so, dass Herr Hopp sehr finanziell und liquiditätstechnisch denkt – mit dem Financial Fair Play im Hinterkopf. Dies ist nichts vorwerfliches, er ist ja eben auch ein Geschäftsmann. Sportlich zeigt dann aber der Weg kurzfristig natürlich nach unten um aber vll. Später wieder eine unabhängige liquide TSG 1899 Hoffenheim zu haben wahrscheinlich der richtige Schritt. Es ist ein Schneideweg der sportlich gesehen sehr gefährlich ist.
Die Meinung von Herrn Stanislawski und Starke kann ich nur teilen. Die Fans sind zu 70% untragbar. Pfiffe bei einem 1:1, Pfiffe wenn man bei einer FÜHRUNG hinten herum spielt, Pfiffe bei Fehlpässen, Pfiffe gegen die eigene Mannschaft. Es ist ein verwöhntes (von der ersten Halbrunde) Publikum. Ich habe selber eine Dauerkarte, muss aber eingestehen auch keiner der großen Fans zu sein, ich klatsche aber wenn sie gut spielen und erhebe mich auch gerne als einziger wenn sie kämpfen oder gut spielen, trotz Niederlage, Pfiffe kriegen sie von mir nie zu hören. Die Mannschaft wird doch sonst von Außen nur noch mehr verunsichert, ich sehe den Fanaspekt wirklich als ein zentrals Problem an.
Als letztes möchte ich sagen, dass ich all die Schmähgesänge für Herr Hopp absolut nicht teilen kann, er ist ein guter Mensch, mit vielen guten Absichten und das nicht nur im sportlichen Bereich. Man sollte ihn als Mensch betrachten und nicht als Geldgeilen Kapitalgeber, das ist das letzte was er ist. Er möchte eben seinem Heimatverein und Dorf was Gutes tun, nichts wofür er Kritik oder sonstiges sich anhören müsste. Ich habe ihn auch NIE negativ über andere Vereine äußern hören, er behandelt alle beteiligten mit Respekt und Nachsicht Vereinsintern, wie extern.
Ich verstehe auch, das aktuell ein Umbruch vorgenommen wird, die Gehälter sind einfach zu teuer und Herr Hopp als Geschäftsmann weiß das. Für Spieler die entweder nur verletzt (weis, jaissle) oder nicht spielen (ibertsberger, sigurdsson) ist das Gehalt eigentlich untragbar. Sie versuchen den Verein aktuell auf eine gesündere Basis zu bringen, diese Idee finde ich gut. Jedoch muss man hier auch aufpassen nicht das Gesicht des Vereins zu verkaufen, diese sind und waren nunmal eben Sali, Weis, Ba, Ibi, Obasi, Carlos und damit auch die sportlichen Ansprüche.
Der Erwerb des für mich einfach sympathischen Trainers Holger Stanislawskis war aber eigentlich der Schritt in die richtige Richtung. Er sollte die Außendarstellung verbessern und wieder Feuer in die Mannschaft bringen. Ich der hier in der Umgebung ansässig bin kann schon behaupten den ein oder anderen Spieler nach einer Niederlage in Clubs anzutreffen. Doch zu viele Auswirkungen von Außen verbauen ihm diese Möglichkeit. Da war das mit den Lautsprechern, Differenzen mit Tanner, Probleme mit den Fans und ein drastisch gesenktes Budget.
Den Verkauf von Ibisevic seh ich als gut an, man ist nun flexibler von der Spielausrichtung kann vll. Das anfangs gut funktionierende flexible 4 -2 -4 wieder anpeilen. Da wiegt der Abgang von Obasi meines Erachtens größer, ein Obasi verletzungsfrei und mit Lust an der Sache hilft jedem Bundesligaclub abgesehen von den Bayern weiter. Ibisevic seh ich da mit ganz anderen Augen, ich habe wirklich jedes Spiel der letzten 3 Jahre von Hoffenheim gesehen und glaub mir – er ist überbewertet maßlos. Er macht Tore gut, er hat Torriecher gut, aber mehr auch nicht Jungs. Er macht viel zu oft technische Fehler aus dem Spiel heraus, bringt den Pass nicht an oder will ihn erst gar nicht spielen. Wenn man die Zusammenfassung sieht, ok, da macht er einen guten Eindruck, aber über das ganze Spiel, da taucht er einfach viel zu oft ab, bewegt sich zu wenig oder hat technische Mängel bei der Ballannahme. Er mag ein feiner Kerl sein und ich wünsche ihm alles Gute, aber sportlich denke ich ist er einer der weniger schmerzvollen Abgänge. Trotzdem stellt sich die Frage – wer soll die Tore machen? Von der Hammeroffensive um Ba, Obasi, Eduardo, Ibisevic, ist nicht mehr viel da.
Hoffenheim sucht nach einer Linie, aber vll ist die ja gerade sogar da, ein Neuanfang. Dann wäre ich aber konsequent und würde Andreas Beck ebenso verkaufen. Er hinkt einfach seinen Leistungen hinterher und in der 2ten Mannschaft steht ein Spieler bereit Namens Philip Klingmann, welcher dauernd wirklich ÜBERRAGENDE Leistungen in der 2ten Mannschaft bringt und sogar nur 2 Ortschaften von Hoffenheim stammt. Wäre das nicht mal ein positives Beispiel für all die Kritiker?
Im Moment wirkt es fast so, dass Herr Hopp sehr finanziell und liquiditätstechnisch denkt – mit dem Financial Fair Play im Hinterkopf. Dies ist nichts vorwerfliches, er ist ja eben auch ein Geschäftsmann. Sportlich zeigt dann aber der Weg kurzfristig natürlich nach unten um aber vll. Später wieder eine unabhängige liquide TSG 1899 Hoffenheim zu haben wahrscheinlich der richtige Schritt. Es ist ein Schneideweg der sportlich gesehen sehr gefährlich ist.
Die Meinung von Herrn Stanislawski und Starke kann ich nur teilen. Die Fans sind zu 70% untragbar. Pfiffe bei einem 1:1, Pfiffe wenn man bei einer FÜHRUNG hinten herum spielt, Pfiffe bei Fehlpässen, Pfiffe gegen die eigene Mannschaft. Es ist ein verwöhntes (von der ersten Halbrunde) Publikum. Ich habe selber eine Dauerkarte, muss aber eingestehen auch keiner der großen Fans zu sein, ich klatsche aber wenn sie gut spielen und erhebe mich auch gerne als einziger wenn sie kämpfen oder gut spielen, trotz Niederlage, Pfiffe kriegen sie von mir nie zu hören. Die Mannschaft wird doch sonst von Außen nur noch mehr verunsichert, ich sehe den Fanaspekt wirklich als ein zentrals Problem an.
Als letztes möchte ich sagen, dass ich all die Schmähgesänge für Herr Hopp absolut nicht teilen kann, er ist ein guter Mensch, mit vielen guten Absichten und das nicht nur im sportlichen Bereich. Man sollte ihn als Mensch betrachten und nicht als Geldgeilen Kapitalgeber, das ist das letzte was er ist. Er möchte eben seinem Heimatverein und Dorf was Gutes tun, nichts wofür er Kritik oder sonstiges sich anhören müsste. Ich habe ihn auch NIE negativ über andere Vereine äußern hören, er behandelt alle beteiligten mit Respekt und Nachsicht Vereinsintern, wie extern.
Aufrufe: 227 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 0 | Erstellt:27.01.2012
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