WWE - Tim Wiese rechnet mit Wrestling-Verband ab: "Amerikaner hatten Angst vor mir"

Von SPOX
Tim Wiese strebte eine Wrestling-Karriere an.
© getty

Tim Wiese hat in einem Interview mit Sport1 den Wrestling-Verband WWE kritisiert. Dieser habe in Bezug auf Wieses Zukunft nur rumgeeiert.

Nach dem Kampf in München im Jahre 2016, den Wiese sehr genossen und für den er viel positives Feedback bekommen habe, seien die Verhandlungen mit der WWE um seine Zukunft weitergegangen. Dabei habe er immer betont, dass er nicht in die USA ziehen wolle, da sein Familienmittelpunkt in Bremen sei.

Trotzdem wollte ihn die WWE dazu bewegen, nach Orlando zu kommen und sich weiter ausbilden zu lassen. Deshalb "haben sich mein Management und ich uns mehrfach - mündlich und schriftlich - bei der WWE gemeldet, was ich denn unter ‚Tim, komm doch in die USA und lass dich die nächsten Jahre ausbilden' zu verstehen habe. Ich habe nie eine offizielle und ehrliche Antwort bekommen. Immer nur dieses Rumgeeier", sagte Wiese im Interview.

Und: "Der Europa-Chef hatte gar nichts zu melden, war eher ein Erfüllungsgehilfe der Amis. Und die Amerikaner hatten Angst vor mir. Anders kann ich mir das Verhalten nicht erklären. Ich glaube, sie haben gemerkt, dass ich kein kleiner Junge bin, den man herumkommandieren kann und der für eine Karriere bei der WWE alles stehen und liegen lässt." Deshalb sei man letztlich nicht zu einer Einigung gekommen.

Mit einem möglicherweise niedrigen WWE-Gehalt hatte Wieses Abkehr vom Wrestling indes nichts zu tun: "Wrestling ist purer Kommerz. Da unterscheidet sich Wrestling kaum vom Fußball, außer dass die beim Wrestling mit weniger Nullen rechnen müssen. Und auch ich bin nicht nur zum Spaß angetreten. Geld ist keine Motivation für mich. Entweder habe ich auf etwas zu 100 Prozent Lust oder nicht. Wenn ich jedoch Lust habe, dann bekommt man mich nicht unter Wert."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung