WrestleMania 33: Undertaker verliert und deutet Karriereende an

Thank you, Taker!

Von Maurice Kneisel
Montag, 03.04.2017 | 08:33 Uhr
In seinem 25. WrestleMania-Match unterlag der Undertaker Roman Reigns

Im Main Event von WrestleMania 33 unterlag der Undertaker Roman Reigns und beendete anschließend wohl seine aktive Karriere. Über zehn Minuten lang verabschiedeten sich die Fans im Camping World Stadium von Orlando, Florida vom legendären Deadman. Brock Lesnar sicherte sich die Universal Championship von Bill Goldberg, während Randy Orton die WWE Championship von Bray Wyatt gewann. Zudem feierten die Hardy Boyz ihr WWE-Comeback mit dem Gewinn der Raw Tag Team Champion-Titel.

WWE Cruiserweight Champion Neville vs. Austin Aries (Kickoff Match)

Sieger und weiterhin WWE Cruiserweight Champion: Neville mit dem Red Arrow. Ein großes Match endete mit Aries, der den 450 Splash durchbrachte und anschließend Last Chancery ansetzte, nur damit Neville sich per Griff in sein lädiertes Auge befreite. Somit konnten beide Männer punkten und dem Publikum im Kickoff kräftig einheizen, Nevilles Run dauert fort und verleiht dem Titel somit endlich etwas dringend benötigte Konstanz. Aries wirkte dennoch stark und hat legitime Argumente für die Fortführung der Fehde.

2017 Andre the Giant Memorial Battle Royal (Kickoff Match)

Sieger: Mojo Rawley, nachdem er als letztes Jinder Mahal eliminierte. Strowman begann mit einer Vielzahl von Eliminierungen, darunter Big Show, bevor er vom geschlossenen übrigen Feld über das Top Rope geschickt wurde. NXTler Killian Dain wurde im Anschluss extrem dominant dargestellt und schickte u.a. Sami Zayn unter lauten Buhrufen als Viertletzten nach draußen.

Mahal legte sich kurz vor Schluss draußen mit Rawleys Kumpel und NFL-Star Rob Gronkowski an, der daraufhin in den Ring stieg und Mahal abfertigte. Anschließend eliminierte Mojo zunächst Dain und anschließend Jinder. Wieviel Sinn dieses Ergebnis macht, wird die WWE nun bei SmackDown beweisen müssen, dass Rawley aufgrund von Zack Ryders Verletzung solo gepusht werden soll, deutete sich schon länger an.

Doch die Frage bleibt, ob der Sieg einem Strowman, der nach der cleanen Niederlage gegen Roman Reigns einen Erfolg hätte gebrauchen können, nicht deutlich mehr genutzt hätte.

Intercontinental Champion Dean Ambrose vs. Baron Corbin

Sieger und weiterhin Intercontinental Champion: Dean Ambrose nach Dirty Deeds. Dass es eines der kürzeren Matches auf der Card würde, war abzusehen - dass Ambrose seinen Titel verteidigen würde hingegen weniger. Der Lone Wolf hatte das Match zwar über weite Strecken im Griff, Dean wurde aber zum ersten Mal seit längerem wieder praktisch un-Pin-bar dargestellt.

Sein Titlerun wirkte bislang belanglos, weshalb der Wechsel zum Lone Wolf, dessen Push mit dem Sieg der Battle Royal im Vorjahr begann und hier seine Krönung hätte finden können, nur logisch gewesen wäre. Die Fehde wird im Zweifel - auch aus Mangel an Alternativen - fortgeführt, auch wenn der Matchausgang dafür eigentlich keine Grundlage bietet.

Shane McMahon vs. AJ Styles

Sieger: AJ Styles nach dem Phenomenal Forearm. Es wurde zwar kein Gimmick Match, aber natürlich wurde die obligatorische Mülltonne trotzdem ausgepackt, nachdem der Referee K.O. ging. Doch trotz des erfolgreichen Leap of Faith von Shane (Styles setzte vorher einen Versuch daneben) und eines Flying Elbows vom Ring durch das Kommentatorenpult sowie einer Shooting Star Press, bei denen Styles seinerseits jeweils auswich, ging das Match an den Phenomenal One.

Shane-O-Mac gab alles, um einen der Top-Stars seines Brands weiter over zu bringen, die beiden schenkten sich nichts - hier wurde alles richtiggemacht.

United States Champion Chris Jericho vs. Kevin Owens

Sieger und neuer United States Champion: Kevin Owens nach einer Apron Powerbomb. Auch hier traf man Booking-technisch die richtige Entscheidung. Die beiden Ex-besten Freunde gaben es sich heftig, das Publikum war gut dabei und das Match endete mit der brutalsten Aktion in Owens' WWE-Arsenal, die zudem noch einmal unterstrich, wie vorbei diese Freundschaft ist.

Jericho trug somit dazu bei, seinen Weggefährten weiter over zu bringen und wird sich demnächst - oder vielleicht schon beim kommenden Raw? - verabschieden, um mit seiner Band Fozzy auf Tour zu gehen. Da der Universal-Champion-Titel bei einem Part-Timer liegt, macht ein US-Run für KO durchaus Sinn, um ihn bis zum nächsten Main Event-Push weiter relevant zu halten.

Seite 1: K.O. vs. Chris Jericho

Seite 2: Traum-Comeback der Hardy Boyz

Seite 3: The Undertaker deutet Karriereende an

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