Montag, 30.01.2012

Royal Rumble: Der Nachbericht

Das Ende vom Ende der Welt?

Der Royal Rumble 2012 ist Geschichte und es bleiben jede Menge Fragezeichen. Sheamus setzte sich am Ende gegen Chris Jericho durch und fährt zu WrestleMania - doch was ist aus dem angekündigten Weltuntergang geworden? Auch in der Fehde zwischen CM Punk und John Laurinaitis sowie zwischen John Cena und Kane gibt es noch einiges zu klären.

Royal-Rumble-Sieger Sheamus betrat den Ring als 22. Teilnehmer
© 2012 wwe, inc. all rights reserved.
Royal-Rumble-Sieger Sheamus betrat den Ring als 22. Teilnehmer

Welt-Schwergewichts-Champion Daniel Bryan vs. Mark Henry vs. The Big Show (Steel-Cage-Match)

Der Opener verlief in etwa so, wie man erwarten konnte: Big Show hatte das Match klar im Griff, Mark Henry durfte zwischendurch auch mal ein paar Power Moves durchbringen und Daniel Bryan, der ordentlich Prügel bezog, versuchte ein ums andere Mal zu flüchten. Wie sonst sollte eine Titelverteidigung auch denkbar sein für den Cruiserweightler im Duell mit den zwei Riesen? Bryan fiel eigentlich nur durch seine schnellen Fluchtversuche Richtung Käfigspitze auf, ansonsten setzte er einmal nach einem schönen Tornado DDT gegen Big Show den LeBell Lock an. Doch der World's Largest Athlete befreite sich ohne Mühe. Henry wirkte wie das fünfte Rad am Wagen und hatte entsprechend wenig mit der Entscheidung zu tun. Was schließlich einfach nur wie ein weiterer Versuch des Champions wirkte, sich aus dem Staub zu machen, endete darin, dass er zunächst mit den Pranken von The Big Show um seinen Hals und anschließend von dessen Arm herunterbaumelnd außerhalb des Käfigs über der Matte schwebte. Bryan ließ sich fallen, das Match war gelaufen und sein schleichender Heel-Turn durch den nächsten feigen Sieg wieder einen Schritt vorangetrieben. Nur etwas länger hätte das Match gerne sein dürfen. Sieger und weiterhin Welt-Schwergewichts-Champion: Daniel Bryan.

Beth Phoenix, Natalya & The Bella Twins vs. Kelly Kelly, Eve Torres, Alicia Fox & Tamina

Unnötig. Unnötiger. Dieses Match. Wenn man den Diven einen Platz auf der Card einräumen will, dann doch bitte in Form eines Titelmatches. Stattdessen brachte man - was an sich ja eine nette Geste ist - möglichst viele der Mädels beim PPV unter. Leider einmal mehr auf Kosten der Qualität. Highlight des erwartungsgemäß kurzen Matches war ohne Frage Kelly Kellys Flying Bodypress vom Top Rope aus dem Ring nach dem obligatorischen alle-Diven-kloppen-sich-gegenseitig-nach-draußen-Spot. Selbst als erklärter K2-Kritiker muss man eingestehen, dass die Blondine, wie schon in der Matchserie gegen Beth, bereit ist, Neues zu versuchen und mal was zu riskieren... auch wenn sie leider niemals lernen wird, anständig in die Ringseile zu laufen. Am Ende musste Kelly dann auch das Pin nehmen - durch Phoenix, die sie nach der Einwechslung prompt mit einem eiskalten Glam Slam abfertigte. Eine starke Szene, die Beths Dominanz zum Ausdruck brachte. Wie der Rumble später zeigte, wird sie die in Zukunft auch brauchen. Siegerinnen: Beth Phoenix, Natalya & The Bella Twins.

John Cena vs. Kane

Großes Wrestling konnte man hier nicht erwarten und das brauchte es auch nicht. In einer Halle, die während der Veranstaltung zwar größtenteils im Winterschlaf steckte, während diesem Match aber aufwachte, um Cena nieder zu buhen, wurde Kane einmal mehr dominant dargestellt. Er durfte Cena - wie so viele Heels vor ihm - kräftig durchprügeln und musste nicht mal dessen obligatorische Five-Moves-of-Doom-Comebackserie komplett über sich ergehen lassen. Nur zum cleanen Sieg sollte es am Ende natürlich nicht reichen. Das war auch vollkommen in Ordnung, denn Cena darf schließlich im Hinblick auf sein WrestleMania-Match gegen The Rock nicht zu schwach dargestellt werden. Man entschied sich stattdessen für einen Double Countout, da beide Männer außerhalb des Rings dermaßen besessen aufeinander einprügelten, dass sie den Referee dabei vergaßen. Fast interessanter als das eigentliche Match war der anschließende Backstage Brawl, bei dem Kane erst Cena ausschaltete, sich dann den im Rollstuhl angereisten Zack Ryder vorknöpfte und abschließend, nach der Rückkehr in den Innenraum, beide Buddys regungslos im Ring zurück ließ. Mindestens ebenso konsequent, wie Kane darin war, seine Feinde zu verdreschen, war auch das Publikum: selbst, als er wie leblos am Boden lag, buhten sie Cena noch nach Leibeskräften aus. Kein Sieger: Double Countout.

"The Funkasaurus" Brodus Clay vs. Drew McIntyre

Wie bringt man Brodus over? Na klar, indem man ihn möglichst oft seinen sensationellen Entrance einschließlich heißer Tänzerinnen performen lässt. Um das auch beim PPV hinzukriegen, mussten die Writer ihn allerdings aus der Battle Royal rauslassen. Gesagt, getan. Stattdessen steckte man ihn in ein absolut aussagefreies Match gegen den laut Storyline schon gefühlte 513 Mal entlassenen Drew McIntyre, ließ ihn seine zwei Signature Moves sowie einen Arschwackler ausführen ("My Bad!"), und das war's. Schon durften Clay und seine beiden Begleiterinnen wieder tanzen. Den gewünschten Effekt dürfte der Auftritt gehabt haben, ansonsten war das "Match" komplett unnötig und eines Pay-per-Views schlichtweg unwürdig. Was soll's, Somebody call my Momma! Sieger: "The Funkasaurus" Brodus Clay.

Die Diva des Monats Juli - Kelly Kelly
Darf ich vorstellen: Kelly Kelly! Den Champion-Gürtel holte sie sich bei der Raw-Sendung vom 20. Juni 2011 zum ersten Mal in ihrer Karriere
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
1/10
Darf ich vorstellen: Kelly Kelly! Den Champion-Gürtel holte sie sich bei der Raw-Sendung vom 20. Juni 2011 zum ersten Mal in ihrer Karriere
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw.html
Kelly Kelly ist eine echte Florida-Schönheit aus Jacksonville. Seit 2006 lässt sie in der WWE Träume wahr werden
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
2/10
Kelly Kelly ist eine echte Florida-Schönheit aus Jacksonville. Seit 2006 lässt sie in der WWE Träume wahr werden
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=2.html
Holla die Waldfee! Kelly Kelly kommt immer zum Song "Holla" in die Halle. Den Schottenrock-Bikini holt sie aber nur zu ganz besonderen Anlässen raus
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
3/10
Holla die Waldfee! Kelly Kelly kommt immer zum Song "Holla" in die Halle. Den Schottenrock-Bikini holt sie aber nur zu ganz besonderen Anlässen raus
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=3.html
Kelly Kelly hört auch auf den Namen Barbie. Warum wohl? Den passenden Ken sucht sie aber noch. Bewerbungen werden also weiterhin angenommen
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
4/10
Kelly Kelly hört auch auf den Namen Barbie. Warum wohl? Den passenden Ken sucht sie aber noch. Bewerbungen werden also weiterhin angenommen
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=4.html
Noch nie war es wohl so angenehm, eine Kiste zu sein, wie in diesem Moment. Kelly Kelly debütierte in der WWE übrigens als exhibitionistische Stripperin
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
5/10
Noch nie war es wohl so angenehm, eine Kiste zu sein, wie in diesem Moment. Kelly Kelly debütierte in der WWE übrigens als exhibitionistische Stripperin
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=5.html
Hoch das Bein! Wenn die einstige Miss Hawaiian Tropic (M.) im Ring steht, ist aber endgültig Schluss mit lustig. Dann wird die Barbie zur Furie
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
6/10
Hoch das Bein! Wenn die einstige Miss Hawaiian Tropic (M.) im Ring steht, ist aber endgültig Schluss mit lustig. Dann wird die Barbie zur Furie
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=6.html
Sorry Dirk, aber wir spielen dann doch lieber mit Kelly Kelly (M.) und den Bella-Zwillingen. Kelly studierte übrigens Journalismus. Ob Block und Stift in dem Outfit Platz haben?
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
7/10
Sorry Dirk, aber wir spielen dann doch lieber mit Kelly Kelly (M.) und den Bella-Zwillingen. Kelly studierte übrigens Journalismus. Ob Block und Stift in dem Outfit Platz haben?
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=7.html
Mit den Bella-Zwillingen war sie sogar mal als flotter WWE-Dreier bei der Gameshow "Der Preis ist heiß". Nie war ein Titel aussagekräftiger
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
8/10
Mit den Bella-Zwillingen war sie sogar mal als flotter WWE-Dreier bei der Gameshow "Der Preis ist heiß". Nie war ein Titel aussagekräftiger
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=8.html
Wir rechnen ein wenig: Zwei heiße Divas (Tiffany und Kelly Kelly) + zwei lächelnde Münder + zwei schnuckelige Näschen machen nach Adam Riese vier... bezaubernde Augen
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
9/10
Wir rechnen ein wenig: Zwei heiße Divas (Tiffany und Kelly Kelly) + zwei lächelnde Münder + zwei schnuckelige Näschen machen nach Adam Riese vier... bezaubernde Augen
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=9.html
Barbara Blank, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, wurde 2011 auf Platz 82 der "Maxim's Hot 100" gewählt. 81 sollen noch heißer sein? Niiiccceee!!!
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
10/10
Barbara Blank, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, wurde 2011 auf Platz 82 der "Maxim's Hot 100" gewählt. 81 sollen noch heißer sein? Niiiccceee!!!
/de/wwe/Diashows/diva-kelly-kelly/ehemaliges-model-miss-hawaiian-champion-barbie-als-spitznamen-debuet-ecw-smackdown-raw,seite=10.html
 

WWE-Champion CM Punk vs. Dolph Ziggler (Special Guest Referee John Laurinaitis)

Erstmals am Abend gelang es den WWE-Writern, für einen gewissen Überraschungseffekt zu sorgen. Der fiese, gemeine John Laurinaitis kommt im Referee-Shirt raus und erklärt erstmal, dass er das Match nicht hauptverantwortlich leiten wird. Nachdem er ein weiteres Streifenhörnchen hinzu geholt hatte, verpasste er noch Dolph Ziggler, der mittlerweile scheinbar Cody Rhodes' alte Entrance Attires aufträgt, einen Dämpfer: er schickte die reichlich verdutzte Vickie Guerrero aus der Halle. Was folgte, war ein äußerst ansehnliches Match, das allerdings nicht die hohe Qualität hatte, die bei zwei Männern dieses Kalibers möglich wäre. Zwar wurden einige Finisher-Ansätze gekontert, doch das wilde Konter-Festival mit zahlreichen Near-Falls blieb aus. Stattdessen entschied man sich, voll auf die Fortführung der Punk-Laurinaitis-Storyline zu bauen. Zunächst wurde, wie sollte es auch anders sein, der Offizielle ausgeknockt. Doch statt Punks Anaconda Vice sowie seine beiden erfolgreichen Pins zu werten, kümmerte Big Johnny sich lieber um den Referee. Nach ein paar weniger netten Worten bekam Laurinaitis auch noch Zigglers Füße beim GTS-Ansatz an den Kopf und war bedient. Highlights des Matches waren ohne Frage ein Hurricanrana-Ansatz Zigglers, den Punk mit einer Spinout Powerbomb konterte, sowie das Finish, bei dem Ziggler erst per Catapult in die Ecke und danach mit einem ungemein stiffen Go to Sleep ins Reich der Träume geschickt wurde. Dass Mr. Excitement dann noch das Cover synchron mit dem Referee durchzählte, um vor seiner Evaluierung durch Triple H am Montag einen guten Eindruck zu hinterlassen, war die Krönung. Sieger und weiterhin WWE-Champion: CM Punk.

30 Mann Royal Rumble

Das Positive vorweg: auch die Jubiläumsausgabe hatte ihre Mark-Out-Momente. Beispielsweise, als der Sieger des allerersten Rumbles, Hacksaw Jim Duggan, zum Ring kam. Oder als der Road Dogg, mittlerweile hinter den Kulissen tätig, eine starke Leistung ablieferte und von den Fans mit "You still got it" gefeiert wurde. Ganz zu schweigen natürlich von Ricardo Rodriguez' senstionellem Auftritt als Alberto del Rio für Arme (im wahrsten Sinne des Wortes) und Kharmas gelungenem Comeback. Dies waren echte Rumble-Momente, an die man auch noch in ein paar Jahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück denken wird. Doch der Rest? Eher nicht! Klar, auch der Sockenkrieg von Santino und Mick Foley hatte einen gewissen Charme, doch er stand für das, was einen großen Teil des Matches charakterisierte: es war lächerlich. Jerry Lawler und Michael Cole im Rumble, das Comeback von The Great Khali und Jey Uso sowie David Otunga als Lückenbüßer unter den letzten Sechs - war das wirklich nötig? Doch dann kam endlich Chris Jericho, der Mann, der für den PPV das Ende der Welt versprochen hatte. Jetzt musste die Veranstaltung doch endlich gut werden. Und wer sollte danach noch kommen, an Nummer 30? Der Undertaker, ein Rückkehrer, irgendeine ganz große Nummer? Ja, aber nur im physischen Sinne: es wurde The Big Show, der nach dem Opener seinen zweiten Auftritt hatte und mal eben das Momentum der bis dahin überragend agierenden Miz und Cody Rhodes auf einen Streich zerstörte. Dolph Ziggler? Flog gleich hinterher! Und was wurde aus Y2Js großem Abend? Er musste sich als letzter geschlagen geben, im Zweikampf mit Sheamus. Der angekündigte Knall blieb aus, wieso auch immer. Sieger: Sheamus.

Reihenfolge des Ausscheidens (Entrance-Nummer in Klammern)

1. Alex Riley (2), 2. R-Truth (3), 3. Primo (6), 4. Justin Gabriel (5), 5. Ricardo Rodriguez (8), 6. Epico (10), 7. Santino Marella (9), 8. Mick Foley (7), 9. Jerry Lawler (12), 10. Jinder Mahal (14), 11. Ezekiel Jackson (13), 12. Hacksaw Jim Duggan (19), 13. Booker T (17), 14. The Great Khali (15), 15. Michael Cole (20), 16. Hunico (16), 17. Kharma (21), 18. Kofi Kingston (11), 19. Road Dogg (23), 20. Jey Uso (24), 21. Wade Barrett (26), 22. David Otunga (27), 23. Cody Rhodes (4), 24. Jack Swagger (25), 25. The Miz (1), 26. Dolph Ziggler (18), 27. Big Show (30), 28. Randy Orton (28), 29. Chris Jericho (29)

Fazit

Ein Zitat von Rumble-Starter The Miz fasst es wohl am Besten zusammen: "Really? REALLY? REALLY?! REALLY!?!" Das war's also, das war die große 25. Jubiläumsausgabe? Der Royal Rumble - das bedeutet jedes Jahr aufs Neue den Auftakt zur Road to WrestleMania. Hier werden die Fehden für die Zukunft gestartet oder bereits laufende auf die nächste Ebene gehievt. Kommende Stars werden geboren, Legenden gefeiert und verdammt nochmal, es wird vor allem Unterhaltung pur geboten. Doch dieses Jahr war der Big-Four-PPV vor allem eines: eine bitterböse Enttäuschung, bei der keine der großen Erwartungen, die aus dem teilweise starken Aufbau erwachsen waren, erfüllt wurde. Keines der drei vorab angekündigten regulären Matches verkam zum Stinker, doch besonders heraus stach eben auch keines. Der Opener fiel relativ kurz aus und verlief erwartungsgemäß. Cena vs. Kane endete mit einem immer etwas enttäuschenden Double Countout, wobei das in diesem Fall die absolut richtige Entscheidung war, um die Fehde voranzutreiben, ohne einen der Männer zu schwächen. Das WWE-Championship-Match war wrestlerisch sicherlich das Beste, nur kann man bei den Beteiligten eben auch noch deutlich mehr erwarten. Über die beiden Lückenbüßer hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens, da sie komplett unnötig waren - selbst das Dark Match zwischen Yoshi Tatsu und Heath Slater dürfte prickelnder gewesen sein. Was den Rumble selbst angeht, so vergab man - von einigen wenigen, bereits beschriebenen Ausnahmen abgesehen - die Chance, einen Moment für die Ewigkeit zu schaffen. Möglicherweise bekommt die Jericho-Storyline bei RAW ja noch die Kurve, aber trotzdem: wo war bitte der Sinn? Dass Chris große Ankündigungen machte und sie dann nicht einhalten konnte? Was haben sein vorheriges Schweigen und Nicht-Wrestlen im Tag-Match mit Punk und Bryan rückblickend für einen Sinn gehabt? Er wirkte wie der alte Jericho, als habe sich gar nichts geändert - nur, dass durch die groß angelegte Storyline Erwartungen geschürt wurden. Auch der Sieg von Sheamus hinterlässt in erster Linie Fragezeichen. Gegen wen soll er bei WrestleMania antreten, gegen Daniel Bryan? Da wäre auch bei SmackDown definitiv ein prickelnderes Matchup denkbar. Viel war möglich beim Rumble, aber erfüllt wurde kaum eine Erwartung. Bleibt abzuwarten, ob die kommenden Wochen die ein oder andere Booking-Entscheidung noch rausreißen können.

Seite 2: Der komplette Royal Rumble im Ticker

The People's Champ is back!
Er eroberte zunächst die WWE und dann Hollywood: Dwayne "The Rock" Johnson. SPOX blickt zurück auf die Karriere des Great One
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
1/21
Er eroberte zunächst die WWE und dann Hollywood: Dwayne "The Rock" Johnson. SPOX blickt zurück auf die Karriere des Great One
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena.html
Vor seiner Zeit in der WWE war Dwayne Johnson (2.v.l.) ein erfolgreicher College-Football-Spieler. Mit den Miami Hurricanes holte er 1991 die National Championship
© Getty
2/21
Vor seiner Zeit in der WWE war Dwayne Johnson (2.v.l.) ein erfolgreicher College-Football-Spieler. Mit den Miami Hurricanes holte er 1991 die National Championship
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=2.html
Sein WWE-Debüt feierte er bei den Survivor Series 1996. Damals trat er noch unter dem Namen Rocky Maivia an und trug den Spitznamen The Blue Chipper
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
3/21
Sein WWE-Debüt feierte er bei den Survivor Series 1996. Damals trat er noch unter dem Namen Rocky Maivia an und trug den Spitznamen The Blue Chipper
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=3.html
Zwischen 1997 und 1998 war The Rock an der Seite von D'Lo Brown, Faarooq und Kama (v.l.n.r.) zunächst Mitglied und später Anführer der Nation of Domination
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
4/21
Zwischen 1997 und 1998 war The Rock an der Seite von D'Lo Brown, Faarooq und Kama (v.l.n.r.) zunächst Mitglied und später Anführer der Nation of Domination
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=4.html
Im Rahmen seines Aufstiegs zum Superstar lieferte Dwayne sich unter anderem eine erbitterte Fehde mit Triple H
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
5/21
Im Rahmen seines Aufstiegs zum Superstar lieferte Dwayne sich unter anderem eine erbitterte Fehde mit Triple H
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=5.html
Was eine Nahaufnahme von Dwayne Johnsons unverwechselbarem Brahma Bull-Tattoo
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
6/21
Was eine Nahaufnahme von Dwayne Johnsons unverwechselbarem Brahma Bull-Tattoo
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=6.html
Die beiden zentralen Figuren der legendären Attitude Era: The Rock, damals WWE-Champion, und Stone Cold Steve Austin
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
7/21
Die beiden zentralen Figuren der legendären Attitude Era: The Rock, damals WWE-Champion, und Stone Cold Steve Austin
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=7.html
Noch epischer wurde es bei WrestleMania X8: Im vielleicht emotionalsten Main Event aller Zeiten besiegte The Rock Hollywood Hulk Hogan
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
8/21
Noch epischer wurde es bei WrestleMania X8: Im vielleicht emotionalsten Main Event aller Zeiten besiegte The Rock Hollywood Hulk Hogan
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=8.html
Auch abseits des Rings wurde Rocky immer populärer. Hier sehen wir ihn bei den ESPYS an der Seite von Tennisstar Serena Williams
© Getty
9/21
Auch abseits des Rings wurde Rocky immer populärer. Hier sehen wir ihn bei den ESPYS an der Seite von Tennisstar Serena Williams
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=9.html
Back to the roots: Dwayne gemeinsam mit seiner Managerin beim letzten College-Football-Spiel im Orange Bowl in Miami
© Getty
10/21
Back to the roots: Dwayne gemeinsam mit seiner Managerin beim letzten College-Football-Spiel im Orange Bowl in Miami
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=10.html
Johnson ist einfach überall. Hier eröffnet er beispielsweise an der Seite von Kings-Legende Luc Robitaille (r.) die NHL Partie zwischen L.A. und den Boston Bruins
© Getty
11/21
Johnson ist einfach überall. Hier eröffnet er beispielsweise an der Seite von Kings-Legende Luc Robitaille (r.) die NHL Partie zwischen L.A. und den Boston Bruins
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=11.html
2004 bestritt The Rock sein vorerst letztes Match für die WWE. Fortan konzentrierte er sich auf seine Schauspielkarriere
© Getty
12/21
2004 bestritt The Rock sein vorerst letztes Match für die WWE. Fortan konzentrierte er sich auf seine Schauspielkarriere
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=12.html
Lange mussten die Fans warten, doch bei WrestleMania 27 war es endlich soweit: Als Gastgeber feierte The Rock sein Comeback
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
13/21
Lange mussten die Fans warten, doch bei WrestleMania 27 war es endlich soweit: Als Gastgeber feierte The Rock sein Comeback
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=13.html
Auch backstage wurden den Fans einige Mark-Out-Momente geboten. Beispielsweise beim Wiedersehen mit Stone Cold Steve Austin
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
14/21
Auch backstage wurden den Fans einige Mark-Out-Momente geboten. Beispielsweise beim Wiedersehen mit Stone Cold Steve Austin
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=14.html
Auf seiner Backstage-Tour traf Rocky auch den legendären WWE- und WCW-Interviewer Mean Gene Okerlund (l.) und Ex-Kinderstar Pee-wee Herman
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
15/21
Auf seiner Backstage-Tour traf Rocky auch den legendären WWE- und WCW-Interviewer Mean Gene Okerlund (l.) und Ex-Kinderstar Pee-wee Herman
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=15.html
Ein Vorgeschmack auf WrestleMania 28: The Rock und John Cena stehen sich im Ring gegenüber
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
16/21
Ein Vorgeschmack auf WrestleMania 28: The Rock und John Cena stehen sich im Ring gegenüber
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=16.html
Bei den Survivor Series 2011 war es endlich soweit: The Rock stieg zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder zu einem Match in den Ring
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
17/21
Bei den Survivor Series 2011 war es endlich soweit: The Rock stieg zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder zu einem Match in den Ring
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=17.html
Schon nach den ersten Moves war klar: The Great One hat keinen Ringrost angesetzt. Sehr zum Leidwesen von The Miz
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
18/21
Schon nach den ersten Moves war klar: The Great One hat keinen Ringrost angesetzt. Sehr zum Leidwesen von The Miz
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=18.html
Auch seinen Finisher, der Rock Bottom, durften die Zuschauer bejubeln. Zunächst gegen R-Truth...
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
19/21
Auch seinen Finisher, der Rock Bottom, durften die Zuschauer bejubeln. Zunächst gegen R-Truth...
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=19.html
... und dann gab es das most electrifying move in all of Sports Entertainment: den People's Elbow. Das anschließende Pin gegen The Miz war nur noch Formsache
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
20/21
... und dann gab es das most electrifying move in all of Sports Entertainment: den People's Elbow. Das anschließende Pin gegen The Miz war nur noch Formsache
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=20.html
Nach dem Main Event gerieten The Rock und Partner John Cena noch aneinander, es setzte einen weiteren Rock Bottom. Fortsetzung folgt - bei WrestleMania
© 2011 wwe, inc. all rights reserved.
21/21
Nach dem Main Event gerieten The Rock und Partner John Cena noch aneinander, es setzte einen weiteren Rock Bottom. Fortsetzung folgt - bei WrestleMania
/de/wwe/Diashows/the-rock-dwayne-johnson/the-rock-dwayne-johnson-karriere-in-bildern-stone-cold-steve-austin-triple-h-john-cena,seite=21.html
 
Maurice Kneisel

Diskutieren Drucken Startseite

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.