Tennis

Erstes Endspiel seit 2014: Sabine Lisicki kämpft sich ins Finale von Taipeh

Von U.W./SID
Sabine Lisicki kann nicht an den Australian Open teilnehmen
© getty

Sabine Lisicki hat sich mit einem hart erkämpften Dreisatzerfolg ins Finale des Challenger-Turniers von Taipeh gespielt. Für die 29-Jährige ist es das erste Endspiel seit September 2014.

Nach 2:08 Stunden verwandelte Lisicki, die Nummer 262 im WTA-Ranking, ihren ersten Matchball zum 1:6, 6:3, 7:5 im Halbfinale gegen die Russin Vitalia Diatchenko, die in der Weltrangliste 130 Plätze vor der Berlinerin geführt wird.

Zuletzt hatte Lisicki im September 2014 in einem Endspiel gestanden - damals hatte sie in Hongkong ihren vierten und bislang letzten Einzel-Titel geholt. Danach hatte sie mit großen Verletzungsproblemen und anhaltender Formschwäche zu kämpfen.

Lisicki am Sonntag im Finale gegen Kumkhum

Die mit einer Wildcard ins Hauptfeld gestartete Lisicki trifft im Endspiel der vorletzten Station der "WTA 125s"-Serie auf die an Nummer zwei gesetzte Thailänderin Luksika Kumkhum, Nummer 81 der Weltrangliste.

Lisicki hatte im dritten Satz bereits mit 3:0 und zwei Breaks geführt. Doch Diatchenko holte sich in der Folge vier Spiele in Serie. Die Deutsche ließ sich aber nicht beirren und nahm der Russin den Aufschlag zur vorentscheidenden 6:5-Führung ab. Danach brachte sie souverän ihr Service durch, das sie in dieser Turnierwoche bislang selten im Stich gelassen hat.

Bei einem Finalsieg würde Lisicki in der kommenden Weltrangliste auf Platz 164 vorrücken, bei einer Niederlage um Platz 200 geführt werden.

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