Tennis

Sabine Lisicki über ihre Finanzen: "Ich gehe derzeit jede Woche ins Minus"

Von Ulrike Weinrich
Selbst auf dem Rasen geht es für Sabine Lisicki nicht leicht von der Hand
© Jürgen Hasenkopf

Sabine Lisicki spricht im Interview mit der Bild am Sonntag über die Schwierigkeiten bei ihrem Comeback, finanzielle Investitionen und ihre Ziele.

Nach etlichen Verletzungen kämpft die Wimbledonfinalistin von 2013 um ihr Comeback. Lisicki, einst die Nummer zwölf im WTA-Ranking, rangiert derzeit nur noch auf Platz 208 der Weltrangliste. Bei den US Open und Wimbledon war sie in diesem Jahr in der Qualifikation gescheitert.

Die Niederlage in der Wimbledon-Quali "schmerzte ganz besonders"

Besonders das frühe Aus im Rasen-Mekka an der Church Road setzte Lisicki zu: "Jede Niederlage tut weh, aber diese schmerzte ganz besonders. Ich hatte nach meiner Verletzung monatelang auf dieses Turnier hingearbeitet, es war quasi die ganze Zeit meine Motivation", sagte die 29-Jährige in der BamS.

Lisicki: "Ich gehe derzeit jede Woche ins Minus"

Die sportliche Durststrecke hat auch zur Folge, dass Lisicki momentan "draufzahlen" muss. In diesem Jahr hat sie bislang insgesamt 47.506 Dollar (insgesamt rund 7.02 Millionen Dollar) verdient. "Ich gehe derzeit jede Woche ins Minus. Ich habe in diesem Jahr ja kaum gespielt. Und wenn, waren die Ergebnisse nicht gut, also gab es auch nicht viel Preisgeld", erklärte die Berlinerin und fügte an: "Aber soll ich deshalb an meinem Trainer oder an meinem Physio sparen? Das wäre sicher der falsche Weg."

Lisicki betonte, dass sie überzeugt davon sei, "auf dem richtigen Weg" zu sein. "Und ich diese schwere Phase sehr bald hinter mir lassen werde." Derzeit wird sie von ihrem Vater Richard und Coach Guillaume Peyre trainiert: "Der kennt mich gut, schließlich hat er mich vor ein paar Jahren schon mal betreut."

Am Sonntag unterlag die einstige Fed-Cup-Spielerin in der letzten Runde der Qualifikation für das WTA-Turnier in Tianjin der Tschechin Barbora Krejcikova in 2:30 Stunden mit 6:7 (7:9), 7:5, 6:3.

Primäres Ziel: Die Quali bei den Australian Open 2019 zu spielen

Trotz der wiederkehrenden Rückschläge hat Lisicki, die in ihrer Karriere bislang vier WTA-Einzeltitel holte, für die nächste Zeit noch ein großes Ziel. Sie wolle so weit in der Weltrangliste nach oben kommen, "dass ich die Quali für die Australian Open im Januar spielen darf."

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