Tennis

WTA Linz: Babsi Schett gewinnt - und ist leicht ratlos

Von Jens Huiber
Was mit diesem Ding anfangen, Babsi Schett?
© GEPA

Barbara Schett hat als Turnierbotschafterin in Linz alle Hände voll zu tun. Dann aber doch ausreichend Zeit, um bei Gewinnspielen Preise abzuräumen.

Von Jens Huiber aus Linz

Irgendwann stößt selbst Barbara Schett an ihre Grenzen. Nein, natürlich nicht bei einer Geschicklichkeitsübung hinter dem Steuer, die vom Automobil-Partner des WTA-Turniers in Linz am Donnerstag ausgerufen wurde. Die hat die Tiroler Tennisgöttin selbstredend gewonnen. Der Siegespreis allerdings, der gab Schett doch zu denken.

Ein Kolben hätte es vielleicht sein können, jedenfalls ein Teil, das integraler Bestandteil eines Verbrennungsmotors ist. Und sich in der in Linz präsentierten Aufmachung auch als formidable Waffe gegen ungebetene Gäste einsetzen ließe. Ob Josh Eagle daraus einen ganzen fahrbaren Untersatz entwicklen könnte, ließ Schett offen, der Herr Gemahl versucht gerade, in Hongkong Samantha Stosur noch ein letztes Mal ins Rollen zu bringen.

Schett immer auf Reisen

Das Event in Linz läuft seit Tagen reibungslos, auch dank Babsi Schett. Im Zweifel begrüßt die Turnierbotschafterin alle Gäste persönlich, am Donnerstag dauert dies länger, die Tribünen sind gut besetzt. Schett widmet sich aber auch den Spielerinnen, die am Reiseplan der ehemaligen Nummer sieben der Welt aber wahrscheinlich grandios scheitern würden: Schett hatte nach ihrem Engagement tatsächlich ein paar Tage in Österreich verbracht, allerdings im fast schlimmstmöglichen Dreiecksverkehr dreier Landeshauptstädte, also zwischen Innsbruck, Wien und Graz.

In der Steiermark gab es immerhin eine Ehrung durch die ITF, in Wien Geschäftliches zu klären, in Innsbruck wurden hoffentlich alte soziale Kontakte gepflegt. Dann gleich weiter zum Laver Cup nach Chicago, wieder eine andere Zeitzone, aber immerhin reichlich Vielflieger-Meilen.

Aktiver Sport mit Michael Kohlmann

Keine Beschwerden aber von Babsi Schett, warum auch, ein bisschen aktiven Sport mit dem deutschen Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann gab es ja auch, und bei der Players´ Party in Linz durfte Schett in eine grüne Toga gehüllt einlaufen. Dies wäre beim nächsten tennisspezifischen Anlass wiederum eine Überraschung, die Spielerfeierlichkeiten beim ATP-World-Tour-500-Turnier in der Wiener Stadthalle sind nicht für ausgefallene Garderobe-Ideen bekannt.

Auch nicht für Herausforderungen in Automobilen, Barbara Schett wird sich das größte österreichische Tennis-Event dennoch fast bis zum Ende geben. Und dann endlich ausgiebig Zeit dafür haben, um über die Verwendung des vermeintlichen Kolbens von Linz nachzudenken.

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