Tennis

"Petko" schreibt ein Buch - und warnt die Eltern zu Halloween

Von Ulrike Weinrich
Andrea Petkovic: Surfen - nein danke
© getty

Andrea Petkovic macht nach einem starken Saisonfinish auch außerhalb des Courts ernst und hat sich in ihrer Off-Season zum Schreiben in die Nähe von New York zurückgezogen. Man darf gespannt sein...!!!

Andrea Petkovic ist durchaus eine, die Gesellschaft mag. Derzeit aber, wenn etwas zu Papier gebracht werden soll, würden zu viele Menschen nur stören. Deshalb hat "Petko" lieber schonmal eine kleine "Warnung" ausgesprochen. Mit einem Augenzwinkern - versteht sich.

Bitte nicht bei Petkovic in Woodstock klopfen !!!

"Bitte sagt Euren Kindern, dass sie an Halloween nicht an meine Tür klopfen sollen. Ich habe keine Süßigkeiten, nur Eimer mit Blut, Tränen und Whisky", schrieb die 31-Jährige bei Instagram. Petkovic hält sich derzeit in Woodstock auf und hat ihre Ankündigung wahr gemacht, sich für rund zwei Wochen zum Schreiben eines Buches in eine kleine Hütte in Upstate New York zurückzuziehen.

Geplant war ein täglicher Spaziergang im Wald, dazu zwei Stunden lesen und eben vier bis fünf Stunden schreiben. "Noch bin ich mir aber nicht sicher, ob ich nicht nach drei Tagen einen Nervenzusammenbruch erleide", hatte Petkovic jüngst am Rande des WTA-Turniers in Linz gescherzt, bei dem sie das Halbfinale erreichte.

Sie fürchte, kläglich zu scheitern, "aber es wird Spaß machen. Vielleicht geht es in meinem Buch am Ende darum, wie ich dabei scheitere, ein Buch zu schreiben, wer weiß."

Petkovic schrieb bereits für das schrille US-Magazin Racquet

Ihr Talent hat die Einser-Abiturientin (1,2) aus Darmstadt bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Für das schrille US-Magazin Racquet verfasste Petkovic schon einige beeindruckende Reportagen und Artikel und gehört dort zum Autorenkreis.

Und für das Süddeutsche Zeitung Magazin (SZ-Magazin) schrieb die Nummer 64 der Weltrangliste bis vor kurzem eine mehrteilige Kolumne, die nicht nur wegen ihres Wortwitzes auf äußerst positive Resonanz stieß.

Bei dem Buch wird es sich nicht um eine klassische Sportler-Biografie handeln. "Es soll mehr über allgemeine Dinge im Leben gehen. Dabei werde ich jedoch den einen oder anderen Namen ändern, ein paar Dinge hinzudichten und es in einen Roman verpacken. Ich will nämlich nicht permanent in den Boulevardmedien stehen", betonte Petkovic.

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