Tennis

WTA: Ashleigh Barty - Die letzte Mohikanerin in Wuhan

Von tennisnet
Ashleigh Barty kann in Wuhan richtig erfolgreich Tennis spielen
© getty

Beim WTA-Premier-5-Turnier in Wuhan haben es die Favoritinnen in diesem Jahr nicht leicht gehabt. Lediglich eine gesetzte Spielerin rittert noch um den Turniersieg mit.

Ashleigh Barty ist natürlich kein Vorwurf zu machen - die Australierin schließt nur dort an, wo sie 2017 in Wuhan aufgehört hat. Im vergangenen Jahr war Barty bis ins Finale des ATP-Premier-5-Events gekommen, unterlag dort Caroline Garcia. Nun steht Barty bereits wieder im Halbfinale dem hart erkämpften 6:2, 5:7 und 6:4 gegen Ansatsia Pavlyuchenkova sei Dank.

Dort aber wird die 22-Jährige aus Ipswich die einzige gesetzte Spielerin sein. Wie übrigens auch schon im Viertelfinale. Barty hatte die Gesetztenliste in Wuhan abgeschlossen, als Nummer 16. Und mit dem Sieg gegen Angelique Kerber (auf Platz drei notiert) selbst zum Favoritinnensterben beigetragen.

Sabalenka könnte in Wuhan gefährlich werden

Kein Licht gesehen haben aber auch die Nummern eins (eine lädierte Simona Halep bei ihrer Niederlage gegen Dominika Cibulkova) und zwei (Caroline Wozniacki im Achtelfinale gegen Monica Puig). Titelverteidigerin Garcia verlor indes ebenso gegen Katerina Siniakova wie Garbine Muguruza. Auch wenn die Spanierin in dieser Saison selten zu den engsten Anwärterinnen auf einen Turniersieg zählt.

Auch Petra Kvitova, immerhin schon zweifache Siegerin in Wuhan, scheiterte an einer frühen Hürde, Pavlyuchenkova nämlich. Ob Ashleigh Barty in China ihren größten Karriere-Erfolg feiern kann, wird also von Spielerinnen mitbestimmt, die in der Weltrangliste außerhalb der besten 16 liegen. Die besten Aussichten könnte dabei Aryna Sabalenka genießen.

Hier das Einzel-Tableau in Wuhan

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