Tennis

Paris 2.0: Sloane Stephens fordert Simona Halep im Finale von Montreal

Von Ulrike Weinrich
Sloane Stephens, Montreal
© getty

Sloane Stephens ist Simona Halep ins Finale des Premier5-Turniers von Montreal gefolgt. Die US-Open-Siegerin bezwang Titelverteidigerin Elina Svitolina (Ukraine) mit 6:3, 6:3 und will gegen die topgesetzte Rumänin nun eine Revanche für das vor acht Wochen verlorene French-Open-Finale.

Im Endspiel von Roland Garros vor zwei Monaten hatte Stephens gegen Halep mit Satz und Break geführt - dann aber doch noch mit 6:3, 4:6, 1:6 verloren.

"Es war ein gutes Match damals. Ich habe anderthalb Sätze stark gespielt. Hoffentlich kann ich jetzt hier gegen Simona zwei Sätze lang gut spielen", sagte die Weltranglistendritte aus Florida, die ihrer Kontrahentin auf der Zielgerade des Coupe Rogers die Favoritenrolle zuschiebt: "Sie ist die Nummer eins. Von der Papierform her muss ich sie nicht schlagen, aber natürlich würde ich es lieben, es zu tun."

Halep muss "Kaloriensammeln": "Recht wenig gegessen"

Im direkten Vergleich führt Halep zwar mit 6:2-Siegen. Die Montreal-Siegerin von 2016 hat aber immer noch mit den Folgen ihrer hartnäckigen Sprunggelenkblessur zu kämpfen.

"Außerdem habe ich die letzten Tage recht wenig gegessen", erzählte sie nach dem 6:4, 6:1 im Halbfinale gegeb Ashleigh Barty (Australien). Deshalb lautete Haleps Formel als Vorbereitung auf das Endspiel gegen Stephens: "Ausruhen, alles essen, was mir in die Quere kommt. Vielleicht einen Film schauen - und einfach relaxen.

Stephens "rätselt" über Formstärke: "Ich habe keine Antwort!"

Stephens indes, die in ihrem ersten Premier5-Finale steht, konnte nicht explizit beantworten, warum es für sie nach etlichen Rückschlägen und diesen ständigen Aufs und Abs nun wieder besser läuft.

"Tja, wenn ich das wüsste, würde ich es jede Woche so machen. Ich habe keine Antwort! Ich spiele zur Zeit einfach konstant. Das Wetter, die Bedingungen, die Courts hier, alle stimmt. Wir sind in Nordamerika, das Essen ist gut", sagte die 25-Jährige, die nur wenige Wochen vor ihrem US-Open-Triumph 2017 lediglich die Nummer 957 der Welt war. Abgestürzt nach einer Stressfraktur im Fuß und einer knapp einjährigen Pause.

Ein Fingerzeig für die anstehenden US Open?

Es würde nicht verwundern, wenn Stephens und Halep auch beim anstehenden letzten Grand-Slam-Event des Jahres im Corona Park von Flushing Meadows (ab 27. August) weit kommen würden. Doch im Damen-Tennis scheint auch in den letzten Monaten der Saison vieles möglich.

Nicht zuletzt, weil sich einige Top-Ten-Spielerinnen wie Australian-Open-Siegerin Caroline Wozniacki (Dänemark) oder Garbine Muguruza (Spanien) vor dem Showdown in New York mit Verletzungen herumplagen.

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