Tennis

Mallorca: Angelique Kerber muss beim Rasenauftakt nachsitzen

Von Ulrike Weinrich
Angelique Kerber trifft bei den French Open heute auf Ana Bogdan.
© getty


Angelique Kerber muss bei ihrem Auftakt in die Rasensaison in die Verlängerung. Das Erstrundenspiel der Weltranglistenelften bei den 3. Mallorca Open gegen Alison Riske (USA) wurde beim Stand von 7:5, 2:6, 1:1 aus Sicht der Kielerin wegen Dunkelheit abgebrochen. Es wird am Mittwoch fortgesetzt.

Von Ulrike Weinrich aus Santa Ponsa/Mallorca

In allen drei Sätzen gelangen Kerber jeweils im ersten Spiel Breaks. Doch Qualifikantin Riske, die Nummer 61 im Ranking, erwies sich phasenweise als unangenehme Gegnerin, die munter mitspielte.

Bei einer 5:4-Führung unterliefen Kerber in ihrem Aufschlagspiel gleich zwei Doppelfehler - was Riske den Weg zum Rebreak ebnete. Doch angefeuert vom Publikum, darunter viele deutsche Tennis-Fans, ging "Angie" erneut in Führung und verwandelte nach 56 Minuten ihren sechsten Satzball - mit ihrem ersten Ass.

Alison Riske nutzte ihre Chancen

In der Folge nutzte Riske ihre Chancen und lag nach einem Break mit 4:2 in Front. Wenig später holte sich die Nürnberg-Finalistin den zweiten Durchgang, als Kerber ihren vierte Doppelfehler fabrizierte.

Trotz der immer schlechter werdenden Sichtverhältnisse auf der Sonneninsel wurde die Partie zunächst fortgesetzt. Doch beim Stand von 1:1 unterbrach der Stuhlschiedsrichter das Spiel und vertagte es auf Mittwoch.

"Auf dem Rasen wie Zuhause gefühlt"

Kerber, die bei den French Open im Viertelfinale an der späteren Siegerin und Branchenführerin Simona Halep (Rumänien) gescheitert war, hatte in den vergangenen Tagen keinen Hehl daraus gemacht, dass sie sich diebisch auf das satte Grün freut. "Als ich am ersten Trainingstag den Rasen betreten habe, habe ich mich wie Zuhause gefühlt. Es ist eben ganz anders als auf Sand. Und dieser Wechsel auf Rasen fällt mir viel leichter - auch von den Bewegungen."

Auch mit ihrer Form war die 30-Jährige an den vergangenen Tagen zufrieden. gewesen. "Ich bin auf jeden Fall auf einem guten Weg. Ich habe nach Paris nicht so viel Pause gemacht, weil ich dieses Gefühl schon mitnehmen wollte: 'Okay du hast auf Sand für deine Verhältnisse gut abgeschnitten'. Aber Rasen mag ich natürlich viel, viel lieber als Sand. Deshalb werde ich versuchen, diese Freude auf Rasen jeden Tag auf dem Platz zu zeigen", hatte Kerber angekündigt.

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