Tennis

WTA Rom: Caroline Wozniacki scheidet aus, Maria Sharapova im Halbfinale

Von Maximilian Kisanyik
Maria Sharapova steht im Rom-Halbfinale
© getty

Caroline Wozniacki ist bei WTA-Turnier in Rom im Viertelfinale ausgeschieden. Maria Sharapova hingegen hat sich nach einem harten Kampf ins Halbfinale gespielt.

Es war laut im Foro Italico. Aber nicht nur ein wahres Dezibel-Duell lieferten sich Maria Sharapova und Jelena Ostapenko, sondern auch einen großen Kampf um das Ticket für das Halbfinale.

Sharapova hatte zu Beginn der Partie Schwierigkeiten ihren Rhythmus zu finden und Ostapenko nutze ihre Chancen konsequent aus. Nach kurzer Spielsauer stand es 4:1 für die Lettin und der erste Satz schien bereits in trockenen Tüchern.

Sharapova kämpfte sich jedoch zurück, fand besser ins Spiel und konnte ihre starken Grundschläge gekonnt einsetzen. Die Entscheidung im Eröffnungssatz fiel im Tiebreak, der nach 80 Minuten mit 8:6 an Ostapenko ging.

Sharapova mit dem längeren Atem

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem die Aufschlagspiele der Akteurinnen waren nicht von Dominanz geprägt.

Fünf Breaks sahen die Zuschauer in der vollgepackten Arena - davon drei für Sharapova, die damit den zweiten Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte und den dritten Durchgang erzwang.

Im entscheidenden Durchgang steigerten Sharapova und Ostapenko noch einmal das Spielniveau und verzückten mit powervollen und spektakulären Punkten. Sharapova führte mit einem Break und hatte die Chance das Match mit eigenem Aufschlag zu beenden.

Ostapenko gelang das Break, um danach ihren Aufschlag erneut abzugeben. Nach 3:10 Stunden Spielzeit verwandelte "Masha" ihren dritten Matchball mit einem krachenden Rückhandwinner und darf weiter von ihrem vierten Titel in Rom träumen.

Wozniacki ohne Chance

Ausgeträumt hat es sich hingegen für Maria Sharapova. Die Australian-Open-Siegerin musste sich der Estin Anett Kontaveit deutlich in zwei Sätzen geschlagen geben.

Zu viele Fehler ließen Wozniacki nicht ins Spiel kommen und so stand nach nur 76 Minuten eine 3:6 und 1:6-Niederlage für die Dänin auf dem Spielberichtsbogen.

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