Tennis

Hätte, Wäre, Wenn? Laura Siegemund hält sich nicht mit Eventualitäten auf

Laura Siegemund feierte einen Sieg bei ihrem Tour-Comeback.
© getty

Laura Siegemund ist zurück - und startet in der kommenden Woche beim Porsche Tennis Grand Prix als Titelverteidigerin. Dass sie im Vorjahr kurz später mit dem Kreuzbandriss viel Pech hatte, hat sie längst verarbeitet.

Sie war in der Form ihres Lebens: Siegemund hatte allein bei ihrem Stuttgart-Lauf drei Top-Ten-Spielerinnen besiegt, in der gesamten Sandplatzsaison sogar fünf - bevor sie in Nürnberg ein bitterer Kreuzbandriss am rechten Knie außer Gefecht setzte. Dabei hatten sie einige sogar für einen Lauf in Roland Garros auf dem Zettel, und speziell im Rückblick, nachdem Paris zu einem Major der Überraschungen wurde, mit der völlig unerwarteten Siegerin Jelena Ostapenko...

"Ich bin nicht so auf dem hypothetischen Trip", erklärte Siegemund aber selbst der New York Times. "Ich habe das als Aufgabe angesehen, die ich annehmen muss, und das hat mir dabei geholfen, positiv damit umzugehen."

Siegemund kommt als Titelverteidigerin nach Stuttgart

Während Siegemund ihren nach Wunsch lackierten Gewinner-Porsche aus dem Vorjahr verletzungsbedingt erst verspätet abholen konnte (sie konnte zunächst ihr Knie nicht genug beugen, um hineinzusteigen), hadert sie aktuell mit etwas anderem: der Knie-Bandage, die sie aus körperlichen und mentalen Gründen noch trägt. "Ich will sie endlich ablegen... sie ist echt hässlich", so die 30-Jährige. "In diesem Sinne ein Aufruf an alle Leute, die Bandagen herstellen: Vielleicht kann man da mal was Hübscheres machen?"

Ihre Rückkehr in die Porsche Arena in der kommenden Woche feiert Siegemund mit guten Comebackergebnissen: zwei Siege beim ITF-Turnier in Santa Margherita di Pula, einer in Charleston, wie sie Naomi Osaka erst nach hartem Kampf unterlag. Im Anschluss folgte jedoch auch eine Aufgabe in Lugano wegen Problemen am linken Bein. Daumen drücken, dass Siegemund bis zu ihrem Auftritt in Stuttgart wieder voll fit ist!

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