Tennis

Coco Vandeweghe: "Ein Ass gegen Federer wäre absolut irre"

Von Maximilian Kisanyik
Coco Vandeweghe freut sich auf den Hopman Cup in Perth
© getty

Coco Vandeweghe wird zusammen mit Jack Sock bei Hopman Cup in Perth auflaufen und lässt sich dabei von einem Gedanken besonders motivieren.

Coco Vandeweghe gehört ohne Frage zu den besten Aufschlägerinnen der WTA-Tour. An die Serve-Geschwindigkeit der Herren kommt die Amerikanerin aber noch nicht heran. Dennoch besteht die Chance, dass die 26-Jährige ein Ass gegen ihre männlichen Kollegen schlagen kann. Schon bald wird sie die Möglichkeit dazu bekommen.

An der Seite von Jack Sock wird Vandeweghe beim Hopman Cup in Perth auflaufen und beim Vorbereitungsturnier ihr Land vertreten. In Australien spielen jeweils die Männer und Frauen eines Landes gegeneinander; als drittes Spiel ist ein Mixed-Doppel angesetzt. Im dritten Gruppenspiel treffen "CoCo" und Sock auf die Schweiz, also auf Roger Federer und Belinda Bencic. Und das Duell mit dem "Maestro" scheint der Nummer zehn der Welt eine extra Portion Motivation zu geben. "Wenn man ein Ass gegen einen Mann schlägt, dann ist das, etwas Besonderes. Aber ein Ass gegen Roger Federer zu schlagen wäre völlig irre", erklärte Vandeweghe bei The West.

Allgemein wird die Anfangsphase der Saison für die US-Dame entscheidend sein. "Ich muss auf jeden Fall ein paar Matches gewinnen, um mich selbstbewusst zu fühlen", fügte die 26-Jährige an. Man könne diese Situationen nicht wirklich trainieren und müsse einfach spielen und sich mit anderen messen, so Vandeweghe weiter.

Hopman Cup bietet die großen Stars

Dabei kommt ihr der Hopman Cup gerade recht: "Dort spielt man nur gegen Top-Spieler - oder eben Grand-Slam-Champions. Das ist einfach großartig."

Im vergangenen Jahr spielten sich Vandeweghe und ihr Partner Sock ins Finale und mussten sich dort dem französischen Duo Richard Gasquet und Kristina Mladenovic geschlagen geben. "Jack und ich haben vieles richtig gemacht, wir hatten großen Spaß", ließ die Powerfrau verlauten. In der Schlussphase der vergangenen Saison spielte Vandeweghe ihr bestes Tennis, schob sich zum ersten Mal in ihrer Karriere auf Platz zehn im Ranking und gewann mit den USA den Fed-Cup-Titel.

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