WTA-Chef Steve Simon denkt über Neuerungen im Terminkalender nach

Platztausch zwischen Singapur und Zhuhai?

Von Maximilian Kisanyik
Sonntag, 05.11.2017 | 19:30 Uhr
WTA-CEO Steve Simon
© getty

Es bahnen sich Veränderungen im Terminkalender der WTA Tour an. Verbands-Chef Steve Simon spielt mit dem Gedanken, dass die WTA Elite Trophy in Zhuhai und die WTA Finals in Singapur die Plätze tauschen.

Direkt nach dem Triumph von Julia Görges bei der WTA Elite Trophy in Zhuhai gegen CoCo Vandeweghe gibt es Neuigkeiten über die Ansetzung des Turniers. Der CEO der WTA Steve Simon hat einen Plan, der einen Termintausch des Turniers in Zhuhai und den WTA Finals in Singapur beinhaltet. Die inoffizielle Tennis-WM der Damen in Singapur findet seit Jahren eine Woche vor der B-WM in Zhuhai statt. Dieser Umstand soll sich spätestens im Jahr 2019 ändern.

"Es wird nicht im Jahr 2018 passieren, aber es ist mein Ziel, dass die WTA Finals das Jahr abschließen werden. Ich denke, das sollte sich für einen langen Zeitraum ändern", erklärte Simon den Reportern während der Elite Trophy.

Zudem macht sich der WTA-CEO Gedanken über die niedrigen Zuschauerzahlen bei der B-WM. Im Stadion blieben die Woche über viele Plätze leer. Simon will diesen Umstand ändern: "Es ist in gewisser Weise unfair, dass solche großen Events mit großartiger Gastfreundschaft und tollen Bedingungen keine Fans anziehen. Wo sind sie? Daran müssen wir arbeiten", führte Simon weiter aus.

Neuerungen für mehr Zuschauer

Dass die WTA das Turnier in Zhuhai eventuell aus dem Kalender streichen wird, kommt für den WTA-Chef nicht in Frage: "So etwas kann Menschen verletzen. Man muss die Arbeit und die Investition der Spielerinnen respektieren und daran arbeiten, dass das Event funktioniert", so Simon.

Es würden bereits neue Courts gebaut werden, in den Schulen über Tennis gesprochen und ein Komplett-Paket arrangiert werden, erklärte Simon.

Im Gegensatz zur B-WM in Zhuhai waren die WTA Fianls in Singapur gut besucht. Der Triumph von Caroline Wozniacki beim Turnier der besten acht Spielerinnen der Saison wurde von den Fans, Medien und dem allgemeinen Tenor des Tennis-Circuit gut aufgenommen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung