Grüße aus Moskau

Dienstag, 17.10.2017 | 13:14 Uhr
Oleysa Pervushina gehört die Zukunft im russischen Damentennis
© getty

Die US-amerikanischen Mädchen haben die letzten Juniorinnen-Grand-Slams dominiert. Aber auch aus Russland kommen einige Spielerinnen mit guten Perspektiven.

Elena Rybakina hat das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht. Und die Reise in Moskau muss für die 18-jährige Russin noch nicht zu Ende sein. Nach überstandener Qualifikation hat Rybakina am Dienstag Irina Camelia Begu auf dem Programm, eine routinierte Spielerin, gegen die die aktuelle Nummer fünf der ITF-Junioren-Weltrangliste durchaus Außenseiterchancen besitzt. Rybakina ist die bestplatzierte Russin bei den Juniorinnen, was noch nicht enorm viel heißt, weil gerade im Damentennis die Übergänge eher fließend sind. Und die Leistungsunterschiede nicht besonders groß.

Whitney Osuigwe etwa, die Branchenführerin unter den U-18-Jährigen, war bei den US Open an position eins gesetzt schon in Runde zwei an der Russin Anastasia Kharitonova gescheitert, den Titel in New York holte sich Osuigwes Landsfrau Amanda Anisimova, ein Mädchen mit russischen Wurzeln.

Generell scheinen die US-Amerikaner in der Nachwuchsförderung einiges richtig zu machen, im Wimbledon holte sich Claire Liu den Titel bei den Juniorinnen, davor in Roland Garros war Osuigwe erfolgreich gewesen.

Nur zwei Wildcards

Die Lage in Russland ist grundsätzlich auch nicht schlecht. Abgesehen davon, dass am vergangenen Wochenende mit Maria Sharapova und Anastasia Pavlyuchenkova zwei Damen von eben dort in Tianjin und Hong Kong bei WTA-Turnieren reüssiert haben. Neben der Qualifikantin Rybakina haben die Veranstalter des Kremlin Cups auch Oleysa Pervushina im Hauptfeld begrüßt, die 17-Jährige hat die einzige Wild Card neben jener von Sharapova erhalten.

Pervushina ist in der Juniorinnen-Weltrangliste nur noch knapp besser als Platz 400 klassiert, kein Wunder, sie hat nur vier für den Nachwuchs zählbare Turniere bestritten. Und in erster Linie versucht, sich auf der ITF-Tour zu profilieren. Der Auftritt gegen Yulia Putintseva, vor allem im ersten Satz, den die Kasachin mit viel Glück mit 7:5 gewann, am Montagabend in Moskau lässt erahnen, dass der frühe Übergang zu den Damen die richtige Entscheidung war.

Hier das Einzel-Tableau in Moskau

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