Soll es das Modell Laver Cup auch für die Damen geben?

Laver Cup: Weibliches Pendant möglich?

Montag, 25.09.2017 | 21:04 Uhr
Laver Cup
© getty
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Die Jubelbilder von Team Europe beim Laver Cup gingen um die Welt. Hätte das gleiche Teamformat bei den Damen eine Chance?

Die Premierenausgabe des Laver Cups war ein voller Erfolg. Da waren sich Spieler, Fans und Journalisten zum überwiegenden Teil einig. Die Jubelbilder von Team Europe mit Rafael Nadal, der Roger Federer um den Hals fällt, gingen um die Welt. Nachdem der Laver Cup vorbei war, wurde bereits die Frage aufgeworfen, ob solch ein Teamwettbewerb auch bei den Damen möglich ist - vielleicht mit Beginn im Jahr 2019.

Evert Cup mit Graf und Navratilova auf der Bank?

Ein Blick auf die aktuelle Weltrangliste zeigt ein ähnliches Bild wie bei den Herren. Es dominiert Europa. In den Top 20 befinden sich 16 Spielerinnen aus Europa plus vier US-Amerikanerinnen. Die US-Ladys um Madison Keys, Sloane Stephens und Catherine Bellis sind allerdings stark im Kommen und könnten in den nächsten Jahren das Damentennis prägen. Aus Kanada würden für diesen Wettbewerb nach derzeitigem Stand Eugenie Bouchard und die 17-jährige Bianca Andreescu in Frage kommen, aus Australien unter anderem Daria Gavrilova und Ashleigh Barty. Weitere Kandidatinnen mit dem gewissen Starappeal für solch einen Wettbewerb sind Olympiasiegerin Monica Puig (Puerto Rico) und Naomi Osaka (Japan).

Und wie sieht es mit einem passenden Namen für solch einen Wettbewerb aus? Wie wäre es mit Evert Cup, benannt nach der sehr beliebten US-Amerikanerin Chris Evert? Steffi Graf und Martina Navratilova auf den jeweiligen Trainerbänken hätte einen großen Charme. Die große Frage wird sein, ob der Laver Cup nur ein einziges Mal diese emotionalen Szenen und Bilder produziert hat oder ob es der Beginn einer großen Erfolgsgeschichte war. Die Umsetzung eines weiblichen Pendants hängt größtenteils davon ab, inwieweit die Spitzenspielerinnen bereit sind, an solch einem Teamformat teilzunehmen. Ein interkontinentaler Wettbewerb mit großem Teamgeist scheint derzeit etwas problematisch zu sein, wenn man die Drive-by-Handshakes auf der WTA-Tour, die immer wieder zu sehen sind, heranzieht.

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