Tennis

Die Konstanz fehlt

Grundsätzlich kann Petra Kvitova wieder lachen
© GEPA

Petra Kvitova ist nach wie vor auf der Suche nach ihrer Topform. Die Tschechin unterlag zum Auftakt des Turniers in New Haven der Chinesin Shuai Zhang glatt in zwei Sätzen.

2015 wäre sie womöglich da gewesen, die große Chance für Petra Kvitova, nach ihren beiden Erfolgen in Wimbledon auch bei den US Open nach dem Titel zu greifen. Kvitova war als Turniersiegerin von New Haven nach New York gereist, hatte im Viertelfinale mit Flavia Pennetta eine vermeintlich einfache Aufgabe. Nun, wenige Tage später durfte die Italienerin die Trophäe hochheben, en passant auch gleich ihr Karriere-Ende erklären - und für Petra Kvitova blieb es dabei, beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres einfach nicht ordentlich voran zu kommen.

Im laufenden Jahr ist alles anders - zumal Kvitova in New Haven bereits zum Auftakt ihre Sachen packen musste, beim 2:6 und 1:6 gegen Shuai Zhang aus China. Natürlich schwebt über allem aber die nach der Messerattacke Ende vergangenen Jahres immer noch nicht ganz ausgeheilte Hand, die erst einen sehr späten Saison-Einstieg möglich gemacht hat. Wenn auch einen erfolgreichen, schließlich hat Petra Kvitova nach kurzer Anlaufzeit das Turnier in Birmingham gewonnen.

Die Liebe der Fans

"Ich hätte besser spielen können, aber ich bin immer noch nicht bei 100 Prozent", erklärte Kvitova nach ihrer Pleite in New Haven. "Ich bin weit weg davon, wo ich sein möchte. Ich wusste, dass die Rückkehr hart wird, aber ich hätte nicht gedacht, dass einem so viel fehlt, wenn man nicht spielt."

Dass es der 27-Jährigen noch an Konstanz fehlt, hatte sich schon beim Auftakt der "US Open Series" in Stanford gezeigt: Einem glatten Auftakterfolg gegen Kateryna Bondarenko folgte ein Match gegen die 18-jährige Catherine Bellis, in dem Kvitova insgesamt nur zwei Spiele gewann. In Toronto und Cincinnati kam das Aus ebenfalls im zweiten Match, beide Male behielt Sloane Stephens die Oberhand.

Ihrem Auftritt in New Haven konnte Petra Kvitova dennoch auch etwas Positives abgewinnen: "Ich habe zwar nicht mein bestes Tennis gespielt, aber es ist großartig, hierher zurück zu kommen. Ich liebe die Fans hier."

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