Im direkten Vergleich liegt Angelique Kerber gegen Eugenie Bouchard zurück

Kann Angie gegen Genie heute gleichstellen?

Mittwoch, 10.05.2017 | 08:00 Uhr
Angelique Kerber wird nächste Woche wieder Platz eins in der Weltrangliste erobern
© getty
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Die obere Hälfte in Madrid läuft weiterhin nach Fan-Wunsch: Vorgestern das Drama zwischen Eugenie Bouchard und Maria Sharapova, nun trifft Bouchard auf Angelique Kerber (live ab 20 Uhr auf DAZN). "Genie" hat hierbei gute Erinnerungen.

Viele Matches halten dem Hype um sie nicht stand - das zwischen Eugenie Bouchard und Maria Sharapova tat das jedoch durchaus. Und Bouchard hat direkt den nächsten Brocken vor Augen: Angelique Kerber, kommende Woche wieder die Nummer eins der Tenniswelt.

Bouchard: Geht's endlich wieder aufwärts?

Das sollte die Kanadierin jedoch recht kalt lassen, schließlich gehört Kerber zu einer ihrer Lieblingsgegnerinnen. Fünf Duelle der beiden gab es bislang, drei Mal ging Bouchard als Siegerin hervor. Die wichtigsten Siege feierte "Genie" in ihrem Traumjahr 2014, in dem sie Kerber im Achtelfinale der French Open mit 6:1, 6:2 demolierte und wenige Wochen später im Viertelfinale von Wimbledon mit 6:3, 6:4 schlug. Kerbers Problem in diesen Matches war stets das offensive Spiel Bouchards, gegen das sie selten ankam und zu oft aus der Defensive heraus agieren musste. Gegen eine selbstbewusste "Genie" ein schwieriges Unterfangen.

Das Selbstbewusstsein jedoch war genau das, was Bouchard zuletzt fehlte: Nach einem eigentlich guten Start ins Jahr mit einem Halbfinale in Sydney und Runde drei in Melbourne, setzte es für sie vier Niederlagen am Stück auf der WTA-Tour, infolge derer sie einen Abstecher auf ITF-Ebene machte, wo sie im Viertelfinale von Indian Harbour Beach von Victoria Duval mit 0:6, 3:6 geschlagen wurde; in Istanbul kurz darauf verlor sie zum Auftakt mit 0:6, 4:6 gegen Jana Cepelova. Aktuell ist sie auf Rang 60 platziert - zu wenig für ihre Ansprüche.

Ob Madrid zur Initialzündung werden kann, um wieder durchzustarten? Die Voraussetzungen auf dem Papier sind da: ein Kampfsieg gegen Alizé Cornet in Runde eins, nun der Triumph über Sharapova in einem hochklassigen Match, das zeigte, warum Bouchard es vor zweieinhalb Jahren ins Wimbledonfinale und auf Rang fünf der Welt gebracht hatte.

Angie Kerber: Durchwachsener Start in 2017

Angelique Kerbers Jahr 2017 mögen ebenfalls viele als Krisenjahr bezeichnen - auf einem anderen Niveau jedoch betrachtet, auf dem einer zweifachen Grand-Slam-Siegerin und Nummer eins der Welt im Vorjahr. Objektiv bertrachtet ist Kerber aktuell die zwölfbeste Spielerin der Saison (zum Vergleich: Andy Murray, die Nummer eins der Herren, ist Elfter), und mit einem Achtelfinale in Melbourne, Halbfinale in Dubai und Finale in Monterrey mit Ergebnissen ausgestattet, die andere Spielerinnen liebend gerne ihr Eigen nennen würden. An eine Nummer eins der Welt werden jedoch andere Maßstäbe gesetzt - auch von sich selbst.

Kerbers zweiter Auftritt in Madrid, er war ein Auf und Ab. Nach einem souveränen Matchstart folgte letztlich ein umkämpftes 6:2, 1:6, 7:5 gegen Katerina Siniakova - Kerber war zwischenzeitlich nur zwei Punkte vom Matchverlust entfernt -, damit vielleicht aber auch genau ein Sieg der Art, den es manchmal braucht, um sich freizuspielen. Trotz der 2:3-Bilanz gegen Bouchard kann auch Kerber positiv an das Match (20 Uhr, live auf DAZN) gehen, denn das letzte Duell der beiden entschied sie für sich: Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Vorjahr siegte sie in Runde zwei mit 6:4, 6:2 und holte am Ende die Silbermedaille.

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