Dienstag, 07.03.2017
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Serena Williams sagt Teilnahme in Indian Wells ab

Angelique Kerber kampflos zur Nummer 1

Serena Williams hat ihre Teilnahme am WTA-Premier-Mandatory-Turnier in Indian Wells kurzfristig abgesagt. Das bedeutet, dass Angelique Kerber in zwei Wochen wieder die Nummer eins der Welt sein wird.

Angelique Kerber wird wieder die Nummer eins der Welt
© getty
Angelique Kerber wird wieder die Nummer eins der Welt

Angelique Kerber ist am 20. März wieder die Nummer eins der Welt. Der Grund: Serena Williams tritt wegen einer Verletzung am linken Knie nicht zum WTA-Premier-Mandatory-Turnier in Indian Wells an. "Ich konnte wegen meines Knies nicht trainieren, ich bin enttäuscht, dass ich nicht da sein kann", sagte Williams in einem kurzen Statement. Williams gab zudem bereits ihren Verzicht auf die Miami Open im Anschluss an Indian Wells bekannt. Die derzeitige Weltranglisten-Erste hätte beim Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste mindestens das Halbfinale erreichen müssen, um ihre Spitzenposition zu verteidigen. Demnach wird Kerber kampflos die Nummer eins.

Die 29-jährige Deutsche übernahm die Weltranglistenführung erstmals nach den US Open und behielt diese für 20 Wochen. Nun kommen mindestens zwei weitere Wochen hinzu, was bedeutet, dass Kerber die Nummer-eins-Spielerinnen Maria Sharapova und Tracy Austin (21 Wochen an der Spitze) übertreffen wird. Williams hatte die BNP Paribas Open in Indian Wells von 2002 bis 2014 wegen eines rassistischen Vorfalls im Jahr 2001 boykottiert. Im Vorjahr hatte sie das Finale erreicht, sodass ihr insgesamt 650 Punkte aus der Wertung gestrichen werden. Kerber scheiterte im Vorjahr bereits in ihrem Auftaktmatch.

Das WTA-Turnier in Indian Wells im Überblick

Christian Albrecht Barschel

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Christian Albrecht Barschel

Christian Albrecht Barschel(Redaktion)

Christian Albrecht Barschel, Jahrgang 1980, ist seit 2010 bei tennisnet.com. Schon früh wurde er mit dem Filzballvirus angesteckt. Seine sportliche Heimat ist seit 1989 der Tennisklub Mölln, für den er es dreimal ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Auch wenn er selbst als Konterspieler bekannt ist, bevorzugt er lieber die eleganten Angriffsspielweisen wie die von Stefan Edberg und Roger Federer. Sein Lieblingsturnier sind die Australian Open.

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