Montag, 20.03.2017
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Maria Sharapova über ihr bevorstehendes Comeback auf der WTA-Tour

Sharapova weiß, wozu sie fähig ist

Maria Sharapova sprach mit der Vogue über ihr bevorstehendes Comeback auf der WTA-Tour. Die Russin kehrt sechs Tage nach ihrem 30. Geburtstag auf den Tennisplatz zurück.

Maria Sharapova hat ihre Dopingsperre abgesessen und ist bereit fürs Comeback in Stuttgart
© getty
Maria Sharapova hat ihre Dopingsperre abgesessen und ist bereit fürs Comeback in Stuttgart

Noch gut einen Monat dann kehrt Maria Sharapova nach abgelaufener Dopingsperre auf den Tennisplatz zurück. Die ehemalige Weltranglisten-Erste gibt am 26. April beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart ihr Comeback. Im Interview mit der Vogue sprach Sharapova über die Tatsache, dass sie bei ihrer Rückkehr mit Argusaugen beobachtet wird. "Ich denke, wenn ich etwas zu verheimlich hätte, würde ich nicht aller Welt erzählen, dass ich ein Medikament zehn Jahre lang genommen habe. Das wäre keine clevere Sache."

Sharapova mit Tunnelblick

Die bald 30-Jährige darf sich in den ersten Wochen auf Wildcards freuen. Neben Stuttgart spielt sie auch in Madrid und Rom mit einer Wildcard. Und auch bei den French Open sieht es danach aus, dass sie ohne Umweg ins Hauptfeld kommt. Einigen Kolleginnen ist dies ein Dorn im Auge. Der Großteil der Fans steht aber zu Sharapova, die dankbar dafür ist.

"Ich wurde bei meinen Schaukämpfen wirklich nett in Empfang genommen. Seitdem dies alles passiert ist, kamen so viele fremde Leute auf mich zu. Ich hatte den Tunnelblick über meine Karriere und ich glaube nicht, dass ich jemals begriffen habe, welchen Effekt ich auf die Leute habe." Was von Sharapova nach der 15-monatigen Sperre in den nächsten Monaten zu erwarten ist? Die Russin gibt sich äußerst selbstbewusst. "Ich habe Erwartungen an mich selbst, weil ich weiß, wozu ich fähig bin."

Das WTA-Ranking im Überblick

Christian Albrecht Barschel

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Christian Albrecht Barschel

Christian Albrecht Barschel(Redaktion)

Christian Albrecht Barschel, Jahrgang 1980, ist seit 2010 bei tennisnet.com. Schon früh wurde er mit dem Filzballvirus angesteckt. Seine sportliche Heimat ist seit 1989 der Tennisklub Mölln, für den er es dreimal ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Auch wenn er selbst als Konterspieler bekannt ist, bevorzugt er lieber die eleganten Angriffsspielweisen wie die von Stefan Edberg und Roger Federer. Sein Lieblingsturnier sind die Australian Open.

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