Tennis

Die siebenfache WTA-Turniersiegerin Chanda Rubin hat immer noch genügend Drive

ieben Einzeltitel hat die US-Amerikanerin auf der WTA-Tour gewonnen
© getty

Chanda Rubin ist den geneigten Tennisfans nicht als Frau mit dem Arsenal an Gewinnschlägen einer Serena Williams in Erinnerung - sondern eher als Kämpferin, die ihre Gegnerinnen mit exzellenter Beinarbeit und hoher Spielintelligenz zu bearbeiten wusste.

Sieben Einzeltitel hat die US-Amerikanerin im Verlauf ihrer langen, von Verletzungen geplagten Karriere auf der WTA-Tour gewonnen, dazu zehn im Doppel mit verschiedenen Partnerinnen. Aranxta Sanchez Vicario hat Rubin dabei wohl in besonders guter Erinnerung, die spanisch-amerikanische Combo hat 1996 die Australian Open für sich entschieden.

Ihre Kämpfernatur hat Chanda Rubin auch in ihre zweite Karriere mitgenommen, die mittlerweile 40-Jährige hat an der Harvard Business School in Boston einen Abschluss in Finanzwissenschaften vorzuweisen. Und hat mit ihrem Optimismus und Engagement innerhalb des amerikanischen Tennisverbandes USTA auch ihr Scherflein dazu beigetragen, dass das Dach über dem Arthur Ashe Stadium tatsächlich Wirklichkeit geworden ist. "Man hat uns gesagt, es wäre unmöglich. Aber mit kontinuierlicher Weiterentwicklung, mussten wir niemals sagen, dass wir es nicht schaffen. Grundsätzlich darf man einfach nie aufgeben."

Mentorin für die Jugend

2013 ist Chanda Rubin in die Louisiana Sports Hall of Fame aufgenommen worden, die Ruhmeshalle in ihrem Heimatstaat. Den sie nach wie vor regelmäßig besucht, und eben dort auch versucht, Gutes zu tun - etwa mit der Erweiterung der internationalen Turnier-Serie für Junioren. Alles immer mit einem klaren Ziel und dem Wissen, einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten zu können. "Am Ende ist es nie darum gegangen, was die Leute von mir gedacht haben. Sondern um die Lektionen, die ich von klein auf gelernt habe", erklärte Rubin gegenüber tennis.com.

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