Tennis

Murray inspiriert Johanna Konta

Johanna Konta möchte ebenfalls an die nächste Generation weitergeben

Johanna Konta, im Jahr 2016 in die Top Ten der WTA-Tour aufgestiegen, sieht Andy Murray als einen Spieler mit Einfluss weit über die Tennisgrenzen hinaus.

Johanna Konta ist eine nachdenkliche Frau. Wer die Britin während ihrer Matches beobachtet, vor allem auch im Zwiegespräch mit ihrem mittlerweile Ex-Coach Esteban Carill, kommt wohl nicht umhin, erstaunt darüber zu sein, wie sehr Konta sich selbst und ihr Spiel hinterfragt. Kein Wunder also, dass sich die aktuelle Nummer zehn der Welt auch an Branchenkollegen orientiert - so etwa am augenblicklich besten Spieler, Andy Murray.

"Andy ist viel größer als unsere Sportart in diesem Land", erklärte Konta gegenüber dem Evening Standard. "Er ist viel mehr als nur Tennis. Er ist ein ein nationaler Held geworden." Aber es wäre natürlich noch besser, wenn es mehr Athleten wie Murray geben, um den nachfolgenden Generationen als Vorbild zu dienen. "Das ist das größte Vermächtnis, das man als Sportler haben kann." Sie selbst versuche ebenfalls, die künftigen Tennisprofis zu unterstützen.

Entspannter Ausblick

Kontas Erfolg 2016, der sich schon mit dem Halbfinal-Einzug in Melbourne angekündigt hatte, ist das Ergebnis harter Arbeit. Was dennoch keine Garantie für eine Wiederholung in der bald beginnenden Saison ist. "Die Chancen, dass ich schlechter abschneide als im vergangenen Jahr sind gleich groß wie jene, dass es wieder so gut oder sogar besser läuft. Was auch immer kommt, ich werde damit zurecht kommen. Das ist einfach ein Teil des Sports."

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