Tennis

Davis Cup: Leon Smith hofft auf Andy Murray - und den Erfolg des neuen Formats

Von tennisnet
Leon Smith mit seinem Topspieler Andy Murray
© getty

Der britische Davis-Cup-Kapitän Leon Smith steht der Davis-Cup-Reform aufgeschlossen gegenüber. Und geht von einem Einsatz seines Topspielers Andy Murray aus.

Beim Heimsieg Großbritanniens gegen Usbekistan am vergangenen Wochenende gab es für die Hausherren durchaus Grund zu feiern. So etwa das Comeback von Daniel Evans, der am ersten Tag in Glasgow Denis Istomin in fünf Sätzen niederrang. Der 3:1-Erfolg garantiert den Briten eine Setzung in der ersten Runde 2019, mithin also einen einfacheren Weg in das Finalturnier, das erstmals im Herbst ausgetragen werden soll.

Andererseits: Mit einem Mann wie Andy Murray ist Großbritannien in jedem Fall auch ein Kandidat für eine der Wild Cards, die die ITF für das einwöchige Endspiel-Event vergibt. Murray war gegen Usbekistan nicht am Start, auch die Nummer eins aus Leon Smith´s Team, Kyle Edmund, fehlte.

Murray mit guten Erinnerungen

Smith jedenfalls ist optimistisch, dass Andy Murray 2019 wieder für seine Mannschaft spielen wird. Und dass die Einführung des neuen Formats nicht unbedingt den Untergang des Davis Cups bedeutet.

"Andy liebt es, in einem Team-Wettbewerb zu spielen", erklärte Smith noch in Glasgow. "Er hat im Davis Cup einige seiner besten Matches gezeigt. Und ich bin mir sicher, dass er sagen würde, dass einige seiner besten Erinnerungen vom Davis Cup kommen." So etwa aus dem Jahre 2015, als Murray die Briten in Belgien zum Sieg geführt hat.

Vertrauen in die ITF

"Jetzt, wo das Format gewechselt hat, habe ich mit den Jungs gesprochen", erläuterte Smith weiter. Und bekundete gleichzeitig sein Vertrauen in den Tennis Weltverband. "Die ITF wird sich das anschauen, und wenn es nicht funktioniert, werden sie ihre Köpfe zusammenstecken, und darüber beraten, was funktioniert."

Der Arbeitgeber von Smith, der britische Tennisverband, hat die Reform bekanntermaßen nicht ganz so positiv gesehen. Und sich zumindest vorgenommen, gegen die Änderungen zu stimmen. Für Leon Smith hängt der Erfolg ohnehin hauptsächlich davon ab, wer von den Topspielern tatsächlich antritt. Bei Andy Murray ist der britische Davis-Cup-Kapitän zuversichtlich.

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